Food Kooperation

1000 Tage: ERNÄHRUNG IN DER SCHWANGERSCHAFT, BABY- UND KLEINKINDZEIT

25. Januar 2016

 

 

Ernährung in der Schwangerschaft 

Frisch gepresste Säfte, ein herrlich buntes und gesundes Buffet und gemeinsames Kochen in der Gutsküche Wulksfelde bei Hamburg – das alles und viel mehr fand Ende November bei dem Event von Milupa zu dem Thema 1000 Tage statt.

1000 Tage deshalb, weil die Nährstoffversorgung ab Beginn der Schwangerschaft bis in das zweite Lebensjahr hinein unglaublich wichtig ist. Spannende und informative gemeinsame Stunden waren das. Ich hätte es nicht gedacht, aber ich habe Neues gehört  und viel mit nach Hause genommen.

Wusstest du, dass sich ein frisches Bio Huhn bis zu 14 Tage im Kühlschrank hält? Ich auch nicht, weshalb ich nicht schlecht gestaunt habe. Dafür wird das Huhn nicht abgewaschen und locker in Backpapier gewickelt, so dass das Fleisch noch atmen kann. Verrückt, nicht wahr?!

Gemeinsam mit Experten ihres Fachs sowie dem Chefkoch und Betreiber der Gutsküche Wulksfelde, Matthias Gförer, wurde gekocht und diskutiert. Wusstest du, dass eine Frau in der Schwangerschaft zwei Portionen Fisch pro Woche zu sich nehmen soll? Jep, mindestens zwei. Die im Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für die Entwicklung von Babys Gehirn und das spätere Sehvermögen. Ich hatte in der Schwangerschaft teilweise großen Heißhunger auf Sushi und mein Gynäkologe hat mir damals sogar das Go dafür gegeben. Roher und geräucherter Fisch ist in Ordnung, so lange gewährleistet ist, dass der Fisch frisch ist und die werdende Mutter sich mit dem Verzehr wohl fühlt. Achtet aber darauf, auf Raubfische wie Thunfisch weitestgehend zu verzichten. Sie sind oftmals stark mit Quecksilber belastet. 

Klar, jeder von euch wird wissen, dass Frau in der Schwangerschaft Rohmilchkäse bzw. Rohmilchprodukte im Allgemeinen meiden sollte. Die bösen Listerien. Aber wusstest du, das in Deutschland nur noch maximal 2% des Käses Rohmilchkäse ist? Ein Blick auf das Etikett bringt immer Klarheit, denn Rohmilchprodukte werden gekennzeichnet. Auch sollte Frau in der Schwangerschaft unbedingt darauf achten, genug Folsäure zu sich zu nehmen. 400 Mikrogramm am Tag werden empfohlen, das ist kaum zu schaffen. Deshalb ist es gut, wenn du ein spezielles Folsäure-Präparat zur dir nimmst, um den Bedarf zu sichern.

Ernährung in der Stillzeit und danach 

Die Ernährung in der Stillzeit ist fast genau so wichtig wie in der Schwangerschaft. Denn das Kind bekommt alle Nährstoffe über seine Mutter. Das heißt – eine ausgewogene Ernährung ist unabdingbar. Mindestens vier Portionen Fisch sollte eine Frau in der Stillzeit pro Woche zu sich nehmen. Ja, richtig gelesen – vier Portionen. Das ist reichlich, aber sehr wichtig. Wer mal keinen Appetit auf Fisch hat, kann alternativ auch zu dem Profutura Mama Müsliriegel von Milupa greifen. Der beinhaltet eine Tagesration an allen wichtigen Nährstoffen und ist seit November direkt mehrmals in meinem Einkaufswagen gelandet. Wer mir bei Snapchat {janinchenvonw} folgt, wird den guten Riegel kennen. Ich bin ehrlich, ich schaffe keine vier Portionen Fisch die Woche und bin froh, wenn ich eine Alternative parat habe.

Was ich nicht wusste: ab dem 7. Lebensmonat sollte mit dem Zufüttern begonnen werden. Egal ob Breikost, BLW {Baby Led Weaning} oder eine Kombination daraus, Babys Körper braucht es. Warum? Weil u. a. der Eisenspeicher leer ist. Das bedeutet nicht, dass du abstillen musst, ganz und gar nicht. Dennoch ist es wichtig, dem Baby langsam auch feste Nahrung zukommen zu lassen.

Babys brauchen ausreichend Eisen, deshalb ist es wichtig, ihnen  neben Gemüse/brei auch Fleisch zukommen zu lassen. Soll Milchbrei gereicht werden, macht es Sinn, diesen am Abend zu füttern. Über Nacht fällt es dem kleinen Körper am leichtesten, das Eiweiß in den Knochen einzulagern.

Und wie ist das mit Salz und Gewürzen?

Bei uns wird sowohl Breikost wie auch BLW angeboten. Mimi bekommt isst vom Tisch mit und darf alles probieren. Koch Matthias Gförer gibt ganz klar Entwarnung. Gewürze sind erlaubt. So lange auf extreme Schärfe wie Chili verzichtet wird, ist alles gut. Auch zu viel Salz sollte vermieden werden. Aber generell darf  jedes Baby und Kleinkind von jedem Gericht mitessen. Ja, und genau so handhaben wir es zu Hause auch und das funktioniert wunderbar.

In der kommenden Woche erwartet dich dann ein Post zum Thema Breikosteinführung und Essen. Habt ihr daran Interesse?

 


*Herzlichen Dank an Milupa für die Einladung zu der schönen und informativen Veranstaltung!

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2 Kommentare

  • Antworten Anonym 26. Januar 2016 at 14:01

    Liebe Janina, ich finde den Artikel sehr interessant – allerdings ernähre ich mich schon lange vegetarisch. Wurde auch das Thema in dem Vortrag aufgegriffen? Beste Grüße Lea

  • Antworten Shiri 28. Januar 2016 at 16:24

    Ich wusste schon vieles davon.. aber ich kann mich nicht satt lesen, wenn es um Ernährung geht. Was für eine tolle Veranstaltung!!! Da wäre ich ja gerne dabei gewesen.. daher möchte ich dir danken, dass DU das mit uns teilst 🙂

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