Fitness Food

PROJEKT: FIT & GESUND // FOOD DIARY THAILAND & ERSTE ERFOLGE

4. August 2016

 

FOOD DIARY in Thailand & weg mit dem Speck

Sommer, Sonne, Sonnenschein, wenig Kleidung, viel Haut, Bikini und Strand. Da möchte man toll aussehen und sich in seiner Haut wohl fühlen. Eigentlich möchte man das immer, doch ist der Wunsch danach im Sommer immer noch ein wenig stärker. Als ich vor einigen Wochen ein Foto von mir sah, welches Henry in einer unbeobachteten Minute von mir machte, war klar: Der Speck muss weg. Nein, das bin ich nicht. Nein, da soll wieder mehr Form rein. Ich möchte wieder die Alte sein. Vermutlich werde ich die Figur, welche ich vor meiner zweiten Schwangerschaft noch hatte, nie wieder haben. Das ist auch in Ordnung so und gar nicht schlimm, das ist auch gar nicht mein Ziel. Ich bin älter und habe zwei Kinder. Und dennoch möchte ich gern wieder eine schönere Silhouette haben und etwas schmaler möchte ich auch werden. Dazu straffen. Deshalb trainieren ich seit einigen Wochen mit Gymondo, ich habe euch HIER bereits davon berichtet. Von meinen Zielen und Wünschen und ich habe euch meinen Ist-Zustand gezeigt. In sechs Wochen zur Bikini-Figur, das ist mein Selbstversuch. Ich bin auf das Ergebnis gespannt. 

Frühstück: Früchte, Früchte, Früchte und Tee

Heute möchte ich euch gern zeigen, was ich in den letzten zwei Wochen gegessen habe. Ein Food Diary Thailand Style, sozusagen.

Das Obst in Asien ist ein Traum. So schmackhaft und lecker, das werde ich sehr vermissen. Kein Obst zu essen, wäre eine Sünde. Kein Wunder also, dass mein Frühstück in der Regel aus Obst und einem Ei bestand. Jeden Tag. Und nein, ich konnte mich daran nicht satt essen. Frische Mango {so unfassbar lecker}, Wassermelone und Ananas durften niemals fehlen. Und das, obwohl ich Mango in Deutschland nie sonderlich gern mochte. Hier schmecken sie aber so ganz anders. Dazu habe ich immer einen Tee getrunken. Entweder einen Jasmin-Tee oder einen schwarzen Tee mit etwas Milch und ohne Zucker.

 

Food Diary ThailandFood Diary Fresh Coconut

 

Ernährungstagebuch in Thailand: Mittag- und Abendessen

In Deutschland, ihr wisst es selbst, war ich immer eine Naschkatze. Ich esse einfach für mein Leben gern und an süßen Kleinigkeiten wie Kuchen kann ich niemals, aber auch wirklich niemals vorbei. Das geht einfach nicht. In der Hitze hier ist der Appetit aber gedrosselt und es mag abgedroschen klingen, ja, aber die Lust auf Süßkram ist kaum da. Wenn ich mal etwas Süßes genascht habe, dann einen Thai Pancake {siehe Bild unten} oder Eis. Oh, dieses selbstgemachte Kokoseis, welches man in der Kokosnusschale serviert bekommt, es ist ein Traum. Dadurch, dass ich in den letzen Wochen so wenig Industriezucker zu mir genommen hatte, reichten mir oft schon 4 – 5 Löffel von dem Eis und ich merkte schnell, ich bin in einem „Sugar Rush“. Zu Hause hingegen habe ich eine ganze Tafel Schokolade auf einmal heruntergeschlungen und ich habe mich nicht einmal schlecht gefühlt, abgesehen von einem minimalen schlechten Gewissen. Verrückt.

Mittags oder zum Abend hin habe ich mir oftmals eine Kokssuppe mit Gemüse in einer der Straßenküchen geholt. Ich liebe es. Eine Suppe, die köstlich schmeckt, glücklich und satt macht. Die Kinder haben dazu auch immer noch Reis gegessen. Ich hingegen habe auf Reis verzichtet. Manchmal bin auch auf ein grünes oder gelbes Curry umgestiegen. Je nach Appetit. Und zweimal konnte ich auch bei Frühlingsrollen nicht nein sagen. Die sind aber auch einfach zu köstlich.

Fast jeden Tag habe ich mir zudem eine frische Kokosnuss geholt. Hmmm, lecker. Was werde ich die vermissen.

Letzte Woche haben wir zufällig ein usbekischen Restaurant auf Koh Samui entdeckt. Das war köstlich. Wir hatten Schaschlik, Mante, Piraschki {Teigtaschen} und eine Art Kartoffelsalat. Jedes Gericht war ein Gedicht und sehr sehr lecker. Ich habe von allem gekostet und war gefühlt bis zum nächsten Tag gesättigt.

Anni liebt Hot Pot. Ich auch. Und deshalb waren wir auch noch einmal Hot Pot essen. Ein Suppentopf, der auf dem Tisch platziert wird und in den man dann Zutaten seiner Wahl geben kann. Sehr sehr lecker. Ich mag es so sehr, beieinander zu sitzen, gemeinsam, sich Zeit zu lassen und immer wieder ein wenig zu essen. Dafür ist Hot Pot einfach perfekt.

Nicht auf den Bildern, aber ich konnte einfach nicht anders: Ich habe mir eine Pizza gegönnt. Fast 500 Baht für das kleine Ding. Aber sie war köstlich. Nach zwei Stückchen war ich allerdings voll. Ha.

Und wie läuft es sonst so?

Gut, sehr gut. Ich bin motiviert und freue mich über erste kleine Erfolge. Leider habe ich seit vier Tagen sehr hohes Fieber und starke Gliederschmerzen, weshalb ich nicht trainieren konnte. Nein, nicht einmal daran denken war möglich. Aber sobald ich wieder fieberfrei bin, geht es weiter. Weg mit dem Speck. Ich habe leider keine Waage, aaaaaber, ich habe bemerkt, dass meine Kleidung lockerer sitzt. Da ist jetzt Luft. Das freut mich natürlich sehr.

Und wie läuft es bei euch? Ich habe gestern eine Nachricht bekommen, in der mir eine liebe Leserin erzählte, dass sie sogar schon erste Ergebnisse sehen kann. Tschaka, ich freue mich.

Einige von euch hatten sich eine Facebook-Gruppe gewünscht. Die gibt es nun: Projekt: Fit & Gesund by Oh Wunderbar. Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort austauschen und motivieren könnten. Rezepte, Trainings- und Motivationstipps – all das ist herzlich willkommen.

Macht es euch fein, ihr Lieben!

 

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4 Kommentare

  • Antworten Maren 4. August 2016 at 8:07

    Hej Janina,

    ich finde auch, dass man schon was sieht. Es fällt finde ich als erstes im Gesicht auf. Gute Besserung Dir!

    • Antworten Janina 8. August 2016 at 14:50

      Liebe Maren, ganz lieben Dank.
      Ja, im Gesicht sieht man es bei mir immer als erstes. Ich habe mir jetzt Mal eine Waage bestellt. Irgendwie interessiert es mich ja doch, ob und wie viel an Gewicht jetzt runter ist. 🙂

  • Antworten Lisette 4. August 2016 at 8:42

    Liebe Janina,
    ich war im Juli auch zwei Wochen in Thailand und habe es fast genauso gemacht wie du: morgens reichlich Obst und abends etwas aus einer der Garküchen. Es fiel mir so so viel leichter dort gesund zu leben, der Hunger war weg und gesundes Essen ist dort so leicht und unkompliziert zu bekommen. Schade, dass es in Deutschland häufig nicht so einfach, gesund und lecker geht.
    Allerdings habe ich in den letzten 3 Tagen ganz schöne Magenprobleme bekommen, so eine Art Sodbrennen. Es lag wohl daran, dass es zu viel Fruchtsäure war (besonders morgens), pass dahingehend etwas auf dich auf :-).
    Viele Grüße und gute Besserung!

    • Antworten Janina 8. August 2016 at 14:52

      Liebe Lisette,
      ich habe mich die letzten Wochen auch fast ausschliesslich von Obst und Suppen ernährt. Jetzt, zurück, fehlt es mir sehr. Ganz besonders das leckere Obst. Irgendwie schmeckt das hier alles nicht ganz so fein. Aber das erste, was in meinem Einkaufswagen gelandet ist, Wassermelone.
      Ganz liebe Grüße
      Janina

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