Kolumne Kooperation

OH LIFE // LEBE DEN MOMENT, LEBE IM JETZT // #deinMoment

5. September 2016

Lebe den Moment, lebe im Jetzt
#deinMoment

Lebe den Moment, lebe im Jetzt.

Seit Asien sehe ich klarer, ich bin fokussierter. Ich habe für mich gelernt, im Hier und Jetzt zu leben. Nicht immer zu planen, meine Energie gescheit zu nutzen. Manchmal ist es klüger, Dinge, die man nicht ändern kann, so anzunehmen wie sie sind. Es bringt nichts, sich zu ärgern.. über Verspätungen, geplatzte Termine, darüber, dass man nun doch schon wieder ein Kilo zugenommen hat, dass es regnet oder der Benzinpreis schon wieder gestiegen ist. Auch trägt man viel zu oft Ängste mit sich umher. Ängste vor der Zukunft, die Angst zu versagen, Angst nicht zu genügen, Angst die Kinder los zu lassen. Ängste über Ängste, die uns hemmen. Wir sind misstrauisch. Überall wird uns suggeriert, dass wir Angst haben müssen. Dass wir nicht genug sind, aber wir sind genug, genau so wie wir sind. Wichtig ist nur, dass wir uns selbst genug sind. Dass wir mit uns glücklich und im Reinen sind. Wir befinden uns viel zu oft im Hamsterrad, in einem immer schneller drehendem Hamsterrad, dass uns irgendwann ganz sicher zu Fall bringt. Zweifel, Druck, Versagensängste. Wir planen unser Leben bis ins kleinste Detail und merken dabei gar nicht, wie das Leben an uns vorbeizieht. Wie wir gar nicht mehr aufnahmefähig sind für all die Schönheiten dieser Welt. Die Schönheit liegt im Detail, immer und überall. Oft sind es die Kleinigkeiten. Das Leben ist schön, wir müssen uns dem wieder bewusster werden. Das Leben ist kein Hamsterrad und es lohnt sich, aus eben diesem Rad auszusteigen.

Wieder auf sich vertrauen, in sich hinein hören. Wann warst du das letzte Mal nur für dich und mit dir? Nur du, kein Internet, kein Partner, kein Fernsehen, kein E-Reader. Und so saß ich da, mitten auf Bali, im Nirgendwo. Kein Internet, kein Fernsehen, keine anderen Menschen. Nur ich und meine kleine Tochter. Am ersten Tag noch spürte ich die Unruhe, es fiel mir schwer, mich mit mir allein zu sein. Und am zweiten Tag schon war es die Befreiung. Ja, ich fühlte mich frei, ich spürte mich und die Kreativität kam zurück. Einfach mal loslassen, den Moment geniessen. Genau jetzt, diesen einen Moment. Das Leben ist schön. Ja, auch im Alltag gibt es die vielen schönen, unvergesslichen, sorgenfreien Momente.

Unsere Kinder sind unvoreingenommen, ihre Seele ist rein und unverfälscht. Sie kennen keine Angst, sie kennen keinen Druck und auch kein Misstrauen. Sie fühlen sich nicht bedroht durch Terror, sie haben keine Angst zu versagen, sie wissen von all dem noch nichts. Sie sehen die Welt noch mit anderen, strahlenden Augen, sie bewundern die Schönheit der Natur. Seifenblasen, der Wind der durch das Feld rauscht, das Rauschen des Flusses, ja, selbst ein Auto oder ein Bagger übt noch die größte Faszination aus. Wann nehmen wir die Schönheit unserer Welt so noch wahr, wie ein Kind, wann? Während wir von Meeting zu Meeting rasen oder erschöpft und kaputt nach

einem langen Tag nach Hause kommen und schon auf dem Heimweg darüber nachdenken, was heute noch alles zu tun ist, lebt ein Kind in den Tag hinein. Es liebt bedingungslos und aufrichtig. Hat es Liebe, Nahrung und einen trockenen Popo – dann ist die Welt für ein Kind in Ordnung. Ganz ursprünglich. Ich versuche mich seit meiner Auszeit in Asien ebenfalls darin, wieder zum Ursprung zurück zu finden. Wieder mehr in mich zu Vertrauen. Mich zu lieben, so wie ich bin. Es nicht immer allen Recht zu machen. Ich höre mehr auf mich und meinen Körper, denn ja, auch unser Körper spricht ganz deutlich mit uns. Und so versuche ich, gut mit ihm umzugehen. Ich gebe ihm gute Nahrung, Soulfood und auch Ruhe. Und je bewusster ich mit mir lebe, desto sorgenfreier bin ich, desto befreiter fühle ich mich. Und es mag abgedroschen klingen, keine Frage, aber je ich mit mir lebe, je mehr ich versuche, zu mir und mit mir gut zu sein, desto leichter fällt es mir eben dies an meine Mitmenschen weiterzugeben. Zu verzeihen, mehr Verständnis zu haben und Dinge zu überdenken. Und ich glaube daran, dass wir die Liebe so verbreiten können, und sie sich so vermehrt. Dass wir so Missgunst, Misstrauen und Angst verdrängen oder zumindest verringern können. Oder was denkst du?

Lebe jeden Moment, #deinMoment – jetzt! Lebst du schon oder sorgst du dich noch?

Die Gothaer Versicherung hat die Kampagne #deinMoment ins Leben gerufen. Eine Kampagne, die dazu aufruft, die Augenblicke des Alltags mehr zu leben, zu genießen, ja – auch zu feiern. Aber damit nicht genug. Mit dieser Kampagne unterstützt sie auch die RTL Stiftung „Wir helfen Kindern“. Was du damit zu tun hast? Jede Menge, denn du kannst helfen.

Wie?

Wir alle haben unsere sorgenfreien Momente im Alltag und nicht selten haben wir sie sogar festgehalten, in Form von Fotos oder Videos, teile sie mit uns. Jetzt gleich. Poste ein Bild oder Video auf Instagram, das dich in deinem sorgenfreien Moment zeigt und setze den Hashtag #deinMoment. Je mehr mitmachen, desto mehr spendet die Gothaer Versicherung an die RTL Stiftung „Wir helfen Kindern“. Es kostet dich also nur eine Minute, um etwas Gutes zu tun.

Außerdem werden die besten Bilder am Ende der Kampagne gekürt. Die Teilnehmer können je 2 Tickets für das Event die „Gothaer Macht der sorgenfreien Momente“ gewinnen und dort hautnah den Auftritt von MAXIM erleben.

* in Kooperation mit der Gothaer Versicherung

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4 Kommentare

  • Antworten Sylvia 6. September 2016 at 5:50

    So eine Reise kann einem die Augen doch wieder sehr öffnen. Ich möchte auch unbedingt für länger als 2 Wochen nach Asien nächstes Jahr. Irgendwie zeigt einem das immer erst, wie gut man es Zuhause hat und wie glücklick Menschen sind, die viel weniger haben.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at/ Photography/Lifestyle/Travel

    • Antworten Janina 7. September 2016 at 9:36

      Liebe Sylvia,

      absolut. Was diese Zeit mit mir gemacht hat, das ist wirklich der Wahnsinn. Auch die Phasen, die ich während dieser Zeit durchlaufen habe – vom „allein fühlen“ bis hin zu endlich mal allein mit sich selbst sein zu können.

      Ganz liebe Grüße
      Janina

  • Antworten Kathrin 6. September 2016 at 22:29

    Liebe Janina, manchmal würde ich mir gerne eine Scheibe von dir abschneiden 🙂

    • Antworten Janina 7. September 2016 at 8:12

      Haha, ich manchmal lieber nicht. 😀

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