Family Kolumne Travel

TRAU DICH, TU ES // DIE REISE MEINES LEBENS // SOLO REISEN MIT KIND, FERNREISE MIT BABY

4. September 2016

Trau dich, tu es!
Die Reise meines Lebens

+ Solo reisen mit Kind

Da war sie wieder, diese Idee, die immer mehr zur Sehnsucht wurde. Sie spukte in meinem Kopf umher und wurde immer konkreter. Aber ich wagte mich überhaupt nicht, nur einmal ernsthaft darüber nachzudenken. Viel zu sehr habe ich diesen Gedanken als fixe Idee, als Träumerei, ja, als unmöglich, nicht realisierbar und letztendlich auch als unklug abgetan.

Ich wollte reisen, solo, etwas erleben, ausbrechen und meinen Horizont erweitern, an meine Grenzen kommen, neue Erfahrungen machen und Menschen und Kulturen kennenlernen. Und so wurde diese Sehnsucht, diese „ach so fixe Idee“ immer mehr ein echter Wunsch. Der Gedanke keimte in mir und wuchs langsam aber sicher zu einem echten Wunsch heran. Er wurde größer, klarer und greifbarer. Ich wollte weg. Ich wollte es alleine tun und ich wollte mal so richtig etwas erleben.

Irgendwann konnte ich diese Gedanken nicht mehr zur Seite schieben, sie waren allgegenwärtig. So träumte ich ständig von diesem kleinen Abenteuer, welches ich mir so sehr wünschte, welches ich auch unbedingt brauchte, für mich, für meine Entwicklung, und doch habe ich mich nicht einmal getraut, auch nur im Ansatz ernsthaft darüber nachzudenken.

Aus dem Wunsch wurde mehr, es drängte mich. Und so kam es dazu, dass ich Henry von meinem Wunsch nach einem Abenteuer berichtete. In einer ruhigen Minute, an einem dieser Abende, die ich so sehr genieße, die wir aber viel zu selten haben. Nur er und ich, keine Kinder um uns herum, nur wir. Die Kinder schliefen, es war schon Abend und wir saßen zusammen auf der Couch, es war Wochenende. Wir-Zeit. Ich erinnere mich, als wäre es erst gestern gewesen. Und so lagen wir da, ich erzählte und träumte und schwärmte und Henry, der sagte etwas, womit ich nie gerechnet hätte: „Find ich toll. Tu es, mach es. Wenn nicht jetzt, wann dann?“.

Ich setzte mich ruckartig auf, schaute ihn an und fragte: „Wirklich, meinst du das ernst?“. „Ja, natürlich. Mach das, find ich super!“. Mein Traum wurde greifbarer und in meinem Kopf begann es zu rattern. Ideen über Ideen, am liebsten hätte ich sofort meinen Backpack gepackt.

Wow. Wenn ich an diesen Moment zurückdenke, hüpft mein Herz noch immer, dabei liegt er nun Monate zurück. Es ist großes Glück, einen Partner an seiner Seite zu haben, der einen fördert und unterstützt, der nichts abtut oder einen bremst und stattdessen immer hinter einem steht, der auch mal ehrlich ist, auch wenn es (in dem Moment der Ehrlichkeit) weh tut. Henry tut mir gut, unsere Beziehung ist auf Augenhöhe und so sollte es sein. Und abgesehen davon, ist dieser Mann der gutmütigste Mensch, den ich kenne. Danke, Henry. Danke, dass du mit mir gemeinsam diesen Traum in die Tat umgesetzt hast. Dass du mich angestupst und mir somit den so wichtigen, letzten Impuls gegeben hast.

Aber, obwohl Henry mir damals, an diesem Abend, Mut machte und mich anstupste, blieb es dennoch erst einmal weiter eine fixe Idee, weiterhin nur ein Traum. Über Wochen, über Monate und ich war unzufrieden, ich wollte dieses Abenteuer so sehr und war zeitgleich so gehemmt, hab es mir selbst nicht zugetraut. Warum eigentlich, was soll schief gehen?!  Keine Antwort. Ich hab es mir wohl schlichtweg einfach nicht zugetraut, ich habe gedacht, es wäre beruflich und privat unsinnig und nicht umsetzbar. Aber eigentlich ist im Leben so viel mehr machbar, als man selbst denkt. Oft ist es einfach die Angst vor dem Ungewissen, die Angst vor der Veränderung, die uns hemmt.

Einfach mal was wagen, losziehen, einfach mal machen.. Den Kopf ausblenden und auf das Herz hören!

Ja, so träumte ich weiter. Monatelang. Mit niemanden sprach ich darüber, ausser mit Henry und meiner großen Anni. Meine Vorstellungen wurden mit den Monaten immer präziser und genauer. Der Wunsch, er war da, ständig und immer. An einem Samstagnachmittag sprach ich zu Hause wieder einmal davon, wie gern ich nach Asien wolle – mich treiben lassen, mit Mimi und später auch mit Anni. Henry schaute mich an und sage: „Janina, zieh dich an. Wir fahren jetzt ins Reisebüro!“

Ins Reisebüro? Ich bekam es mit der Angst zu tun. Und plötzlich war ich mir gar nicht mehr so sicher. Wollte ich das wirklich?

Eine Stunde später saß ich also bei Explorer im Reisebüro und der Flug war gebucht. Während die Agentin meine Daten in den Rechner tippte, glühten meine Wangen und ich fühlte mich ganz rosig. Glücklich und voller Vorfreude. Ja, ich fliege nach Asien – das wird großartig. Noch den ganzen Tag verspürte ich ein Kribbeln im Bauch, wie verliebt sein. Und das Gefühl blieb, bis zum Tag der Abreise. So richtig realisiert, dass ich es nun wirklich mache – das habe ich erst am Tag der Abreise selbst. Nämlich genau dann, als ich anfing, meinen Backpack mit Dingen für die kommenden Wochen zu füllen. Und dann war er da, der Moment des Abschieds.

Die Reaktionen unserer Familien, in unserem Bekannten- und Freundeskreis waren durchwachsen. Von weit aufgerissenen Augen, Ungläubikeit, Panikmache oder sogar Zustimmung – alles war dabei. Manch eine/r hat mich für verrückt erklärt, Andere wiederum fanden meine Idee großartig. Und doch, immer wieder auch Fragen. „Wie allein? Was ist denn, wenn… du mal krank wirst? Ist das nicht gefährlich? Geh bloß nich und auf gar keinem Fall in einer Straßenküche essen? Was willst du denn zehn Wochen da? ..“. Das hat mich nicht verunsichert, es kam irgendwie nicht einmal richtig bei mir an. Ich wusste, das was ich da tue, ist gut (für uns).

Über die Hälfte meiner Zeit ist um. Sechs Wochen haben sich angefühlt wie ein Wimpernschlag. Und ja – die Zeit war großartig, wundervoll, inspirierend. Dieses Abenteuer hat mich zu einem anderen Menschen gemacht, weiser und gelassener, dankbarer und ich weiß nun viel mehr, wer ich bin und was ich möchte. Neue Lebensziele haben sich entwickelt, mein Horizont erweitert.

Geschrieben habe ich diesen Text auf Bali, wo ich hängen geblieben bin, viel länger als ich geplant hatte. Bali hat mich nachhaltig beeindruckt, der Spirit. Dort fühlte ich mich zu Hause, angekommen und ich weinte viele und vor allem bittere Tränen, als mein Visum auslief und ich am letzten nur möglichen Tag völlig überstürzt mit dem letzten Flieger ausreiste. Und was eine Schule sowie ein kleines Häuschen inmitten der Reisfelder fernab des Tourismus damit zu tun hat, dazu vielleicht irgendwann mehr.Vielleicht bin ich irgendwann bereit, auch das mit euch zu teilen. Aber vorerst, vorerst möchte ich so vieles wie nur möglich bei mir behalten. Es nicht teilen, aus Angst, die Magie würde damit verfliegen. Wisst ihr, was ich meine?

Diese Reise war ziemlich gut. Für mich und meine Familie. Ihr habt Träume? Träumt sie nicht, lebt sie. Es klingt abgedroschen, ja, aber es ist so viel Wahres in diesen Worten.

Asien mit Kind

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19 Kommentare

  • Antworten Flo 4. September 2016 at 8:51

    Fantastisch,dass Henry dich bei solchen Unternehmungen unterstützt. Allerdings ist mir mehrmals während deiner Reise der Schreck in die Glieder gefahren,aufgrund deines verantwortungslosen Handelns. Du kippst um,bist mit zwei Kindern (auch wenn Anni kein kleines kind mehr ist,vom Erwachsenen ist sie doch meilenweit entfernt) und statt einen Arzt aufzusuchen,liegst du einen tag später in der Sonne.dann erkrankst du ernstlich an einer tropenkrankheit,trotzdem kein nennenswerter Zeitraum später,erfolgt ein Flug in die Türkei. Und keine anderthalb Wochen danach:ein allergischer schock.der auch ohne weitere Behandlung verbleibt.Ich finde solch ein Verhalten ziemlich merkwürdig,gerade wenn man propagiert,dass man ja nun mehr auf sich selbst achten,auf sein Inneres hören möchte. Was mich aber noch mehr zum Kopfschütteln bringt sind dann Nachrichten wie: Mimi wird in den mund gestochen.kein Arztbesuch oder etwa Schonung des Kindes,nein,sie fällt am nächsten Tag von der Rutsche. Und auch da wird das ganze nur verharmlost,denn einen Tag später ist sie wieder abgebildet und präsentiert. Dasan manchmal mit sich selbst nachlässig umgeht,das es gerade auf einer Reise Überwindung kostet einen fremden Arzt zu konsultieren,verstehe ich.aber das man auch mit dem Körper eines Kindes verfährt,als wären diese Unfälle alles Kleinigkeiten bringt mich zu folgendem Gedanken: der spirituellen auf Bali mag verändern,aber gut scheint das nicht zu tun.

    • Antworten Janina 4. September 2016 at 8:58

      Also so ein Käse.

      Als ich damals umkippte, war ich nicht allein. Henry war zu der Zeit bei mir und wir waren im Krankenhaus. Ich frage mich generell, woher du all deine Informationen nehmen möchtest. Ob ich beim Arzt war oder nicht und so generell. Manchmal weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Sei dir sicher, alles ist und wurde abgeklärt. Und warum soll ich nicht in die Türkei reisen, wenn es mir wieder gut geht. Wenn selbst mein Arzt sagt, alles ist fein. Versteh ich nicht.

      Noch spannender finde ich, wie kommst du darauf, dass ich weder auf mich noch auf meine Kinder achte? Kinder spielen, Kinder entdecken die Welt, sie müssen ihre Erfahrungen machen. Wahrscheinlich hast du noch kein Kind, das lese ich zwischen den Zeilen. Man muss sich nach einem Wespenstich, der keinerlei Reaktion hervorgerufen hat, ruhen? Wer sagt denn sowas? Na, wenn ich deine Worte lese, da fällt mir eigentlich nicht mehr viel zu sein. Außer: Wenn man manchmal einfach keine Ahnung hat, dann ist es vielleicht klüger, sich zurück zu halten.

      Lieben Gruß
      Janina

      • Antworten Maheiti 4. September 2016 at 19:39

        Würdest Du uns bitte auch über jeden Toilettengang informieren? Nur um sicherzugehen, dass Deine Verdauung intakt ist und keiner ärztlichen Behandlung bedarf. *ironieoff* meine Güte..,

    • Antworten Eda 4. September 2016 at 10:53

      Wahnsinn, was sich manche Menschen so zusammen reimen. Nur weil uns hier nicht jeder Arztbesuch dokumentiert wird, heiß das ja nicht, dass keine Arztbesuch stattfand. Ich finde diesen Kommentar wirklich geschmacklos.

  • Antworten Claudia 4. September 2016 at 8:52

    Liebe Janina,
    das stimmt… Wenn man etwas träumt, sollte man alles dran setzen es Wirklichkeit werden zu lassen. Vorallem wenn man mit der Situation nicht rundum zufrieden ist. Dafür ist das Leben zu kurz.
    Wir setzen nun selber unsere Träume um, lassen sie wahr werden. Und wir waren nie glücklicher! Ein ganz großer Traum geht hoffentlich bald in Erfüllung. Dann sind wir so richtig angekommen! ❤
    Danke dass du deine Erfahrungen so offen und ehrlich mit uns teilst. Wunderbar! ?

    • Antworten Janina 4. September 2016 at 8:59

      Ich denke auch so, das Leben ist zu kurz. Und die Zeit verfliegt so schnell. 🙂

      Ich wünsche euch, dass sich euer Traum erfüllt, dass er ganz bald greifbar und da ist.

      • Antworten Claudia 4. September 2016 at 12:56

        Danke für Deine lieben Worte! Sowas ist Balsam für die Seele! Wir hoffen auch sehr dass unser Traum ganz bald zum greifen nahe ist ❤
        Dir, Deiner Familie mit all euren Träumen wünsche ich alles Liebe und Gute!

  • Antworten Eva 4. September 2016 at 10:49

    Ach, ich verstehe dich so! Und ich finde es immer noch bewundernswert, dass du dich tatsächlich getraut hast! Ich habe momentan auch so starkes Fernweh (mich zieht es immer in die Usa) und eine innere Unruhe. Und irgendwie macht es mich traurig, dass ich meinen Traum, dort einige Zeit zu leben, nicht erfüllen kann. Vielleicht, wenn ich in Rente bin! 🙁

  • Antworten Eda 4. September 2016 at 10:55

    Liebe Janina, ich bewundere Dich wirklich sehr und ziehen meinen Hut vor Dir. Du meisterst alles so großartig und gibst alles für deine Kinder und bist eine tolle Partnerin. Lebe Deinen Traum, denn wir haben keine 2. Chance dafür.
    Alles Liebe aus München
    Eda

    • Antworten Janina 5. September 2016 at 5:33

      Liebe Eda,

      so lieben Dank. So liebe Worte, da bin ich ganz gerührt. Danke, danke, danke! <3

      Ich denke auch, es gibt keine 2. Chance. Entweder in diesem Leben oder niemals.

      Ich grüße dich ganz lieb
      Janina

  • Antworten Sarah 4. September 2016 at 12:03

    Wow, toll dass Henry so hinter dir steht und dir den Rücken frei hält, finde ich echt super. 🙂
    Und es gibt auch diesen einen tollen Spruch: „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.“, dass sehe ich mittlerweile auch so. Ich bin erst 21 und habe noch keine eigene Familie, geschweige denn Kinder, aber ich seh dass genau wie du. Nicht großartig träumen und nur darüber sprechen, sondern es letztendlich auch tun.
    Ein großes Kompliment an dich, als Mama, dass du diese Abenteuer gewagt hast. ..
    Ganz lieben Gruß
    Sarah

  • Antworten Lisa 4. September 2016 at 12:26

    Oh das klingt alles so toll. Ich habe deine Zeit in Asien so gerne verfolgt – zu sehen, wie du das alles ganz alleine meisterst. Das hat mich darin bestärkt, dass ich das auch schaffen kann. Ich fliege nächsten Februar für 3 Wochen nach Australien – allein. Das sind zwar keine 10 Wochen, aber immerhin ist es trotzdem das andere Ende der Welt. Für mich jedenfalls. Ich freue mich schon so sehr darauf und hoffe, dass auch ich so gute Erfahrungen machen kann wie du 🙂

    • Antworten Janina 5. September 2016 at 5:32

      Liebe Lisa,

      oh, der Wochen klingt traumhaft. Ich wünsche dir eine wunderbare Zeit in Australien. Ich würde sofort mitkommen. Ich wollte auch gern noch nach Australien. Berichtest du, wie es dir gefallen hat?

      Ich wünsche dir eine unvergessliche, wunderbare und spannende Zeit, liebe Lisa.

      Sei herzlich gegrüßt
      Janina

    • Antworten Nicole 5. September 2016 at 6:29

      Hallo Lisa, ich wohne seit 6 Jahren in Australien falls du fragen hast. Liebe Gruesse 🙂

  • Antworten Martina 4. September 2016 at 12:43

    Wir fliegen im März nach Asien. Mit zwei KIndern …… und ich freue mich schon total, vor allem seit ich Deine Bilder gesehen habe.
    Wie werden zwar nur etwas mehr als 2 Wochen dort sein, aber ich werde versuchen jede Sekunde zu genießen.
    Wir haben Freunde dort, die beruflich für 3 Jahre in Asien sind und uns eingeladen haben. Wir werden Asien dadurch mit etwas anderen Augen kennenlernen als der übliche Tourist…… das hoffe ich zumindest.
    Einige sind auch ganz geschockt, dass wir uns so einen langen Flug antun, aber wie soll man denn die Welt kennenlernen ohne lange Flüge……….. Du hast Recht, man sollte es einfach tun.
    Unsere Flüge sind gebucht und lach nicht, aber ich weiß jetzt schon was ich alles mitnehme und habe mir extra Kleidchen dafür gekauft ;0))
    Danke für Deine Bilder, Deine Berichte und Deine Worte…………..
    Liebe Grüße
    Martina

  • Antworten janina 4. September 2016 at 12:54

    Ich schreibe hier nie etwas, aber ich möchte nun mal etwas los werden.
    Erstmal, dieser Kommentar von “Flo“ finde ich unter aller Sau (entschuldige für den Ausdruck, aber mir fallen keine anderen Worte ein). Einer Mutter solche Dinge vorzuwerfen macht man nicht und schon gar nicht, wenn man keine wirkliche Ahnung hat. Da spricht der Neid, mehr nicht. Mach dir nichts daraus, Liebe Janina!!

    Jetzt zu dem,was ich dir eigentlich sagen wollte:
    Ich finde es wurderbar,dass du diese Reise gewagt hast. Man muss, wenn man träume hat, sie versuchen zu verwirklichen,auch wenn sie erstmal noch so absurd klingen. Das Leben braucht träume und es braucht Erfüllung dieser. Ich bin auch 3 Monate reisen gegangen und habe meinen sicheren Job und meine Wohnung und meine Beziehung dafür aufgegeben, ich habe es nie bereut , auch wenn die Leute mich noch heute anschauen und denken, ich sei verrückt. Hör auf dich (und deine Kinder und deinen Partner) und alles andere ist egal.
    Solche Reisen verändern und es ist toll, dass du das zusammen ein Stück weit mit Henry teilen konntest aber trotzdem deine Zeit alleine mit deinen Mädels hattest.
    Ich wünsche dir alles Liebe, ich bin schwer beeindruckt,dass du deinen Traum lebst,mach weiter so, dazu gehört so viel…!!!
    Ganz liebe Grüße,
    Janina

    • Antworten Janina 5. September 2016 at 5:30

      Liebe Janina,

      danke dir. Ich war ehrlich ein wenig verletzt, als ich das gelesen habe.
      Was danach noch von anderen Menschen, natürlich sich in Anonymität hüllend, kam, war noch schockierender.
      Aber so ist das eben im Netz. Anstand und Benehmen, das sucht man da manchmal vergeblich.

      Ich finde es auch wichtig, daran zu arbeiten seine Träume wahr werden zu lassen. Man hat ja nur dieses eine Leben auf dieser wunderschönen Welt. Und ich glaube auch daran, dass sehr vieles möglich ist, wen man es nur möchte. 🙂

      Ich finde es faszinierend und spannend, dass du deine Reise dennoch gewagt hast. Ich habe in den vergangenen Monaten mit einigen Menschen gesprochen, die ebenfalls ihren Job aufgegeben haben, um erst einmal auf Reisen zu gehen. Und alle würden es immer wieder so machen. Schön, dass du es gewagt hast – auch trotz dem Unverständnis, welches du geerntet hast. Ich denke, wir Menschen sind so unterschiedlich (zum Glück) und manch einer kann es einfach nicht verstehen oder nachvollziehen.

      Die Zeit mit meinen Mädchen ist unvergessen, wir sind uns noch so viel näher gekommen. Ganz besonders auch Mimi und ich, wir hatten ein hartes erstes Jahr, da war das Balsam für die Seele.

      Ich sende dir die herzlichsten und liebsten Grüße
      Janina

  • Antworten Sophie 5. September 2016 at 6:05

    Ein wirklich schöner Beitrag! Ich folge dir seit ein paar Monaten bei Instagram und bin wirklich ganz begeistert wie mutig du dich in das Abenteuer stürzt. Irgendwann möchte ich auch mal so eine Asien-Reise mit meiner kleinen Maus machen <3 Dann denke ich bestimmt an euch!
    Liebe Grüße.
    Sophie

  • Antworten J. 5. September 2016 at 11:32

    Liebe Janina,
    wenn du mit der Reise glücklich geworden bist, hast du alles richtig gemacht.
    Für mich wäre das zwar nichts, da meine Familie mein ein und alles ist. Kein Strand, kein Sonnenuntergang könnte mir mehr geben.
    Für mich wäre es unvorstellbar wochenlang von meinem Mann getrennt zu sein, da würden mir auch Palmen und ferne Länder nichts bringen.
    Sei lieb gegrüßt.

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