Food Kolumne Kooperation

10 TAGE KLIMAFREUNDLICH LEBEN // EIN FAZIT // KLIMATARIER CHALLENGE

24. Oktober 2016

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Ich bin ein Klimatarier,
10 Tage klimafreundlich leben. Ein Fazit.

 

Nicht ein Fazit, mein Fazit. Zehn Tage sind um, verrückt. Das ging dann doch ganz schön schnell. Und es lief nicht ganz so unkompliziert, wie ich es mir anfangs vorgestellt habe. Ich war wirklich der Meinung, eine klimafreundliche Lebensweise als Klimatarier würde mir nicht schwer fallen. Ich dachte, ich würde weder etwas missen, noch würde ich arg an meine Grenzen kommen. Fakt ist aber, ich bin sehr wohl an meine Grenzen gekommen. Und nicht nur das, manchmal musste ich mir überlegen, welchen Weg ich gerade gehen möchte. Genuss oder Verzicht, Bequemlichkeit oder ein Gang durch den Regen. Das sind jetzt nur zwei Beispiele, aber in den zehn Tagen gab es immer wieder Momente, wo ich eine Entscheidung für mich treffen musste.

Und doch bin ich nach diesen zehn Tagen um eine Erkenntnis reicher, klimafreundlich essen und leben ist machbar, und es macht glücklich!

Doch wie werde ich eigentlich Klimatarier, wie taste ich mich langsam an eine bewusste, klimafreundliche Lebensweise heran?

Das geht ganz einfach, in nur wenigen Schritten: Pflanzen statt Tiere, regional und saisonal sowie bio kaufen und essen, Lebensmittel nicht wegwerfen und als kostbares Gut betrachten, selbst kochen und Gerichte mit wenigen Zutaten kreieren. Ja, und letztendlich deiner Familie und Freunden vorleben, wie einfach klimafreundliche Ernährung wirklich ist.

 

 

Klimafreundliche Ernährung:
Simple Rezepte und Gerichte,
im besten Fall regional und saisonal sowie pflanzenbasiert!

Das ist das Geheimrezept für eine klimafreundliche Ernährung. Simple Rezepte, zubereitet aus regionalen und saisonalen Speisen und der Verzicht auf tierische Lebensmittel. Sprich, eine pflanzenbasierte Ernährung ist sehr gut für unser Klima. Die größte Klimasünde unserer Zeit ist seit Jahren der hohe Verbrauch an tierischen Erzeugnissen wie Fleisch und Milcherzeugnisse. Die Massentierhaltung ist eigentlich kaum haltbar. Eigentlich nicht nur kaum, sie ist nicht haltbar und gehört meiner Meinung nach verboten. Und das, obwohl ich sehr gern ein gutes Stück Fleisch esse. Aber eben nicht in Masse, nicht täglich und immer.

Ich kaufe gern auf unserem Bio-Markt, auf dem Bauern der nahen Region ihre Produkte anbieten. Immer wenn ich es schaffe. Aber das wisst ihr ja bereits. Auch achte ich auf immer mehr Dinge, so verarbeiten und konsumieren wir viel weniger Fleisch und kaufen auch sehr wenig bis selten Wurst. Wir werfen kaum bis keine Lebensmittel mehr weg. Ein Umdenken findet also statt, es ist etwas im Umbruch und in Bewegung. Wir entwickeln uns weiter, lernen dazu.

In den letzten zehn Tagen habe ich häufig ganz simpel gekocht. Gemüsepfanne, ganz viel herbstliches Ofengemüse, Kürbissuppe und Rote Beete Carpaccio gab es auch wieder. Allerdings ohne Beilagen wie Schafskäse und Co. Alles in allem war ich sehr reduziert. Gerichte, bestehend aus nur wenigen bis sehr wenigen Zutaten. Das ging ganz gut. Ich habe auch immer mal wieder den CO2 Rechner benutzt und geschaut, wie klimafreundlich mein Gericht gerade wirklich ist.

Allerdings, das muss ich sagen, hatte ich zwischendurch auch immer wieder einfach Lust auf mehr. Auf Dinge, die während der Challenge eigentlich nicht drin gewesen wären. Ich erzählte euch ja schon, dass ich an unserem Mädeslabend dann doch ein wenig Sushi genascht habe. Und auch ein Glas Coke habe ich mir erlaubt. Oder die zwei Macarons letzten Sonntag, die ich mir mit einem glücklichen Lächeln auf der Zunge zergehen lassen hab. Kleine Sünden, die aber dann ganz bewusst und mit Freude. Mein persönlicher, gesunder Mittelweg. Ein Mittelweg, den ich auch zukünftig gern gehen möchte. Denn so sehr ich auch an mir arbeite und mich weiter und weiter herausfordere, manchmal möchte ich Genuss und eine rein pflanzenbasierte Ernährung fällt mir auf Dauer dann doch recht schwer.

Dennoch, Klimaschutz beginnt am Esstisch, und ich bin motiviert auch zukünftig noch stärker zu hinterfragen.

Nicht geißeln,
Mittelweg finden!

Ihr kennt diese Situation sicherlich. Links sitzt das Teufelchen und sagt: „Ach komm, ist doch gar nicht so schlimm…“ und rechts das Engelchen, welches dir ins Gewissen redet. Genau in dieser Situation war ich in den letzten Tagen häufiger Mal. Es regnet, es ist kalt, ich bin kaputt und würde einfach gern ins Auto steigen. Aber ich hab mir ja vorgenommen, noch mehr Gänge zu Fuß zu erledigen. Hmm. Tatsächlich war ich in den letzten zehn Tagen (nur) 4! Mal mit dem PKW unterwegs. Weil es anders nicht ging und einmal, weil ich es eilig hatte. Ich finde, das ist eine gute Bilanz für die zehn Tage. Da ich jedoch einen Job habe, der Mobilität erfordert und dazu zwei Kinder, muss ich auch hier zukünftig einen guten und gesunden Mittelweg gehen. Komplett auf PKW und den Flieger kann ich vorerst nicht verzichten, aber ich kann bedacht handeln und überlegen, welche Wege sich vielleicht viel klimafreundlicher mit dem Zug oder der S-Bahn zurücklegen lassen. Und das wird hier getan.

 

Rezept Quinoa

 

Kleider machen Leute!
Kleidung ist keine Wegwerfware

Meine liebe Kollegin Leonie von Minimenschlein sagte vor einigen Tagen etwas zu mir, worüber ich mir gar nicht so im klaren war. Kleidung. Mimi trug einen Pulli ihrer Tochter Lina, den sie mir vor einiger Zeit vererbte. Wir tragen also auch auf. Ich habe bei beiden Kindern gern und viel auf Basaren oder Second-Hand gekauft. Kleidung ist keine Wegwerfware. Es gibt immer jemanden, der sich über Stücke, die man vielleicht selbst nicht mehr trägt, freut.

Als ich aus Asien zurück kam, fühlte ich mich von meinem eigenen Konsum, meinem Hab und Gut schon fast erdrückt. Ich sortierte knallhart aus und fühlte mich besser. Mein Besitz ist noch immer reichlich, keine Frage. Ich empfehle, bewusster zu kaufen. Langlebige und zeitlose Stücke, im besten Fall mit sehr guter Qualität.

 

Der Weg zum Klimatarier ist ein Prozess. Ich bin der Meinung, dass schon die kleinsten Veränderungen viel bewirken können.Wie geringfügig sie auch erscheinen, auf die Masse, als Ganzes gesehen, sind sie doch enorm. Wir können zusammen ganz  viel bewirken. Wir können Dinge ändern, wir müssen sie nur angehen. Und niemand muss sich dafür geißeln und Zwängen aussetzen, nein. Beginnen wir im Kleinen und bewirken damit schon ganz viel. Bist du dabei?

 

Rezept für Quinta-Bohnen-Salat

Zum Abschluss habe ich noch ein köstliches Rezept, das ganz einfach zubereitet und herrlich lecker ist. Ja, und als wäre das nicht genug, ist es auch noch klimafreundlich. Yummy. Ein Quinoa-Bohnen-Salat mit Radieschen und Kresse. Hmmmm, so gut.

Was du braucht und wie du es zubereitest, das erfährst du jetzt.

 

Z U T A T E N für 4 Portionen

200 Gramm große,weiße Bohnen, getrocknet
100 Gramm Quinoa
2 Bund Radieschen
1 Topf Kresse
20 Gramm Pinienkerne

3 EL trüber Apfelsaft
1 EL Senf, grobkörnig und mittelscharf
1 TL Kokosblütenzucker
1 Bio Zitrone (Abrieb und Saft)
5 EL Rapsöl

 

Z U B E R E I T U N G

Am Vorabend die trockenen, weißen Bohnen in einen Behälter mit Wasser geben und abgedeckt über Nacht ziehen lassen. Dann die Bohnen in einem Topf mit frischen Wasser knapp 60 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind.

Währenddessen die Radieschen waschen, putzen und in feine Streifen schneiden. In eine größere Salatschüssel geben. Nun den Quinoa waschen und in einem Topf etwa 15 Minuten kochen. Abtropfen und abkühlen lassen. Dann zu den Radieschen geben.

Die Pinienkerne in einem Topf oder einer Pfanne fein anrösten.

Nun das Dressing vorbereiten. Dafür die Zitrone heiß waschen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Saft und Schale in einen Behälter geben. Apfelsaft, Öl, Senf, Kokosblütenzucker sowie Pfeffer dazugeben. Alles mit einer Gabel fein verrühren.

Die Bohnen abgießen und abkühlen lassen. In die Salatschüssel zu dem Quinoa und den Radieschen geben, alles einmal vermischen.

Nun alles auf dem Teller platzieren, mit Dressing beträufeln und Kresse sowie Pinienkernen garnieren. Fertig.

 

Guten Appetit!

 

KlimatarierKlimatarier

 

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17 Kommentare

  • Antworten JesS von feierSun.de 24. Oktober 2016 at 8:45

    Klimafreundlich Leben passt sehr gut in unser aller Leben und ich bin sehr froh, das Du eben auch darüber berichtest, was Dir schwer gefallen oder auch mal „schief“ gelaufen ist. Ist ja viel authentischer als „Plötzlich bin ich Klimatarier und das ist easypeasyeinfach schaut mal“.

    Ich finde dieses Experiment so spannend und würde auch so gerne noch mehr an meinem Alltag drehen. Das Auto noch mehr stehen lassen ist da z. B. leider nicht nur einfach wenn man so weit auf dem Dorf lebt. Selbst zum Bio-Markt muss ich die 20 km fahren (ja Busse fahren gier nur zu Schulbeginn und -ende), aber jeder Schritt ist ein guter Schritt und die selbst gepflückten Äpfel direkt vom Baum aus dem Alten Land schmecken irre gut.

    Janina, ich drück Dich!
    JesS

    • Antworten Susa 24. Oktober 2016 at 8:58

      Das Problem mit den weiten Strecken am Land kenne ich zu gut. Aber hier ist ja schon mal viel getan, wenn man bspw. für die ganze Woche plant und nur einmal die Woche, statt 3-4 Mal zum Einkaufen fährt oder wenn man Fahrgemeinschaften bildet, die Mama oder die Freundin noch mit einpackt und dann auch gleich noch Termine bei Post und Bank erledigt.

      • Antworten JesS von feierSun.de 24. Oktober 2016 at 10:34

        Ja genau das versuche ich so gut es geht. zwar ohne die Verabredungen der anderen Mamas aber ich versuche heute z.b. meine Fahrt in die Stadt wegen eines Termines mit dem Jugendamt auch mit dem Einkauf im größeren Supermarkt und zusätzlich dem Bio-Markt zu verbinden.

        Jeder Schritt ist ein guter Schritt und ich kaufe meine Äpfel auch lieber beim örtlichen Bauern wie im Supermarkt eingeflogene….

  • Antworten Susa 24. Oktober 2016 at 8:56

    Ich glaube tatsächlich, dass es einfacher ist, als gedacht, klimafreundlich zu leben. Man hat sich nur schon so sehr an diesen Lebensstil gewöhnt, daran, dass man immer alles haben, essen, kaufen und machen kann.

    Gerade auch das Thema Auto ist so eine Sache. Für welch kurze Strecken man oft das Auto nutzt, obwohl es auch so wichtig für die Gesundheit wäre, sich mehr – besonders an der frischen Luft – zu bewegen. So viele der klassischen Volkskrankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes würden sich durch eine regionale und saisonale Ernährung, sowie durch genügend Bewegung um ein Vielfaches reduzieren.

    Dazu dann noch dein Gedanke zum Thema Wiederverwertung und Konsum im Allgemeinen. Erschreckend, wie viel heutzutage weggeworfen wird, wie voll gestellt unsere Wertstoffhöfe sind, wie lax mit manchem Gut umgegangen wird. Gerade bei Kleidung bin ich, wie du, dazu übergegangen meinen Kleiderschrank auf ein Minimum zu reduzieren, dafür bewusst qualitativ hochwertigere Teile zu kaufen. Wenn ich was Neues brauchte/möchte, muss ein anderes Teil gehen, heißt dass ich es weiter gebe oder verkaufe, was bei hochwertigeren Teilen auch viel einfacher ist. Ich lebe etwas nach dem Prinzip „Capsule Wardrobe“, was hervorragend funktioniert.

    Ich bin überzeugt JEDER kann etwas dazu beitragen und schon kleine Schritte sind wichtig.

    Und wie du sagt: Sich was gönne, muss sein! Aber wenn es tatsächlich eher eine Ausnahme wird, fühlt es sich auch eher wie „was gönnen“ an, als wenn man es eben immer und überall haben kann. Man kann sich also sogar selbst ein neues Gefühl für Genuss verschaffen.

  • Antworten Julia 24. Oktober 2016 at 9:48

    Hallo!
    Ich finde das eine super Einstellung – und natürlich geht es auch hier um den Mittelweg. Ich versuche zum Großteil bewusst meine Klamotten einzukaufen, aber gebe auch zu, dass sich immer mal wieder eins, zwei unüberlegte Fehlkäufe einschleichen und wir auf dem Weg in den Urlaub bei McDonald’s mal halten.
    Wir als Familie (vor allem tatsächlich mein Partner) achten sehr darauf, gute, saisonale Lebensmittel zu essen und es muss nicht jeden Tag Fleisch geben, und wenn, dann „gutes“. Niemand braucht im Februar Erdbeeren, ist doch schöner sich wieder auf die Zeit zu freuen…
    Allerdings haben wir auch das Glück auf dem Land einen eigenen großen Gemüsegarten und auch viele Obstbäume zu haben…wenn man selbst die Äpfel liest und verarbeitet und da Zeit und Arbeit reinsteckt, will man das auch nicht wegschmeißen 😉 Unseren Mädels schmecken auch die Äpfel mit den Macken, er muss nicht perfekt aus Neuseeland hergeschifft werden.
    Und keiner braucht 15 weiße, minderwertige Pri***k Shirts. Aber so ist das ja auch mit den Spielsachen, unsere Kinder müssen auch nicht nur mit 2 Tannenzapfen spielen, aber es reichen auch 2 Puppen und nicht 10 für eine 3jährige. Merke gerade, dass sich manche Mamas jetzt schon schwertun etwas für Weihnachten zu finden, weil die Zimmer schon jetzt überquellen…

  • Antworten Denise 24. Oktober 2016 at 10:39

    Hallo liebe Janina,

    schöner Artikel! Ich hab letztens den Film „Cowspiracy“ gesehen und der hat mich nachhaltig beeindruckt. Vielleicht kennst du ihn ja schon, wenn nicht, er passt sehr gut zum Thema. Besonders interessant fand ich, dass nicht die Autos das große Problem sind, sondern die (Massen-) Viehzucht. Fleisch ist leider nichts besonderes mehr und die Industrie muss mithalten und unsere Erde leidet darunter. Alles in allem ein wirklich empfehlenswerter Film.

    Alles Liebe,

    Denise

    • Antworten Janina 24. Oktober 2016 at 11:23

      Liebe Denise,

      den Film werde ich definitiv am Wochenende mal schauen.
      Es ist leider wahr, dass die Massentierhaltung mit Abstand die größte Umweltsünde unserer Zeit ist. Ich finde das erschreckend.
      Aber wundern tut es mich nicht. Ich meine, Fleischwurst als Snack, Fleisch zum Frühstück, zum Mittag, zum Abendbrot.
      Dabei war es ja mal etwas besonderes, Fleisch zu essen. Ich selbst esse gern Fleisch, aber ich habe meinen Konsum für meine Verhältnisse drastisch heruntergeschraubt. Es gibt oft tagelang gar kein Fleisch oder Wurst und es fehlt mir dann auch nicht.

      Danke Dir für den Tipp!

      Liebe Grüße
      Janina

  • Antworten Ira Schroeder 24. Oktober 2016 at 16:30

    Ein wichtiges Thema ! Bei mir erfordert noch in vielen Punkten Umdenken! Da ich auch viel arbeite und wenig Zeit habe, bin ich mit dem Auto viel flexibler und kann mehr erledigen am Tag.
    Habe deine Worte mir zu Herzen genommen!
    Dankeschön

    • Antworten Janina 25. Oktober 2016 at 12:53

      Liebe Ira,

      bei mir auch. Ich spüre ja selbst, wie ich mitten im Prozess stecke. Ich merke oft, dass ich aufmerksamer werde, versucht bin, umweltfreundlicher zu handeln. Und dennoch gelingt es mir nicht, alles immer so umzusetzen, wie ich gern würde. Da sitzt man halt doch oft zwischen den Stühlen. Beispiel Autofahrten und Flüge, ich bin vom Job einfach darauf angewiesen. Aber dafür fällt es mir dann in anderen Bereichen, z. B. Ernährung leichter. Ich denke, das ist auch in Ordnung. Wir müssen alle nicht perfekt sein, wir können nicht immer alles richtig machen. Aber der kleine Anfang tut es schon, das macht was aus, wenn wir alle ein wenig etwas ändern. 🙂

  • Antworten Sylvia 25. Oktober 2016 at 9:57

    Sehr schön geschrieben! Ich finde auch ein Mittelweg die richtige Alternative um langfristig etwas zu tun. Ich kann zB. auf mein Auto gar nicht verzichten (40min Arbeitsweg oder 2 Stunden – ähm no way). Dafür plane ich unsere Mahlzeiten und werfe auch so gut wie nichts weg. 🙂 Ungeliebte Kleidung verkaufe ich für 1-3€ auf Ebay statt sie in den Container zu bringen. Jeder muss seine Möglichkeiten selbst finden.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at

  • Antworten siebenkilopaket 25. Oktober 2016 at 10:04

    Liebe Janina, schön geschrieben und super leckeres Rezept! Ich werde es ausprobieren und bin sehr gespannt wie das schmeckt.

    Liebe Grüße
    Daniela

    • Antworten Janina 25. Oktober 2016 at 12:51

      Liebe Daniela,

      danke dir. Das Rezept ist wirklich sehr sehr lecker!
      Und Veggie. 🙂

      herzliche Grüße an Dich
      Janina

  • Antworten Mareike 25. Oktober 2016 at 11:31

    Liebe Janina,

    vielen Dank für diesen Beitrag. Ich finde Umweltschutz, egal wie man es nun nennt, sooo wichtig. Und leider sind Nachhaltigkeitsaspekte auf der Welt zweitrangig, was die Natur angeht. Ich bin auch fest davon überzeugt, dass es diese viele kleinen Schritte sein können, die uns weiterbringen. Ich zB trinke Leitungswasser aus meiner heißgeliebten Bottle24 oder mache Quetschis selbst (es gibt da tolle Produkte, die auf Dauer auch günstiger sind als diese Müllmonster aus dem Supermarkt). Sei gegrüßt, Mareike

  • Antworten Sarah 25. Oktober 2016 at 23:24

    Hi Janina,
    in der Vergangenheit bin ich kein gutes Vorbild gewesen. Häufig habe ich mir gesagt, ob ich nun mit dem Bus oder mit dem Auto fahre, ist doch egal.
    Ich bin außerhalb der Stadt aufgewachsen und habe als Kind häufig an einem Bach gespielt. Gestern bin ich nach einigen Jahren wieder in dem Ort gewesen, in dem ich meine Jugend verbracht habe. Es war erschreckend! Der Bach war ein Rohr und die Wiese davor ein Parkplatz.
    Es war der Moment an dem mir bewusst wurde, dass ich etwas an meinem Verhalten überdenken muss.
    Viele Grüße
    Sarah

  • Antworten Annika 26. Oktober 2016 at 9:13

    Liebe Janina,

    ich finde das Vorhaben eine tolle Idee und muss zugeben, dass ich selbst nicht der klimafreundlichste Mensch bin, Stichwort Avocados und häufige Amazon-Bestellungen 😉 Besser hätte ich deinen Beitrag noch gefunden, wenn das beigefügte Rezept wirklich mit regionalen Zutaten ausgekommen wäre – ich bin keine Expertin auf dem Gebiet, aber Quinoa und Kokosblütenzucker haben doch sicherlich auch eine lange Reise hinter sich, bevor sie in Deutschland auf den Tisch kommen können?

    Liebe Grüße aus Wien,
    Annika

    • Antworten Janina 26. Oktober 2016 at 14:23

      Liebe Annika,

      da hast du sehr wohl recht. Noch besser wäre es, wenn ich alle Zutaten aus der Region gewählt hätte. 🙂
      Aber ich hatte beides noch Daheim, sowohl die Bohnen als auch das Quinoa und ich hatte so Lust auf etwas anderes, etwas frühlingshaftes. Aber ich stimme dir natürlich zu. Beim nächsten Mal versuche ich mich noch einmal an einem Rezept, das durchweg regional ist.

      Sei herzlich gegrüßt
      Janina

  • Antworten Küstenmami 29. Oktober 2016 at 11:33

    Liebe Janina,

    vielen Dank für Dein Fazit, das ich sehr ehrlich und treffend finde. Genau, der Mittelweg! Der ist nämlich gar nicht so mittel, sondern schon richtig gut gegenüber dem „schlechten“, dem klimaunfreundlichen Weg. Und jede/r muss seinen eigenen Weg finden, nach und nach. Du hast mir viele Inspirationen mitgegeben, auch dafür möchte ich mich herzlich bedanken 🙂 Mit meinen Küstenkinder werde ich versuchen, so einiges mehr davon umzusetzen. Insgesamt eine tolle Aktion – gibt’s so etwas noch mal?

    Herzliche Grüße vom Meer
    Küstenmami

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