Fitness

PROJEKT FIT & GESUND // LASS UNS LAUFEN GEHEN

16. Januar 2017

 

 

Lass uns laufen gehen!

„Laufen macht den Kopf frei!“ sagte meine Freundin damals immer zu mir. Und ich schaute sie an wie ein Auto und dachte mir stattdessen: „Sport ist Mord!“. Ha. Heute muss ich selbst darüber lachen. Denn Bewegung und Sport wirkt nämlich doch sehr wohltuend. Bewegung hilft mir, mich zu entspannend und beim laufen bekomme ich tatsächlich gut den Kopf frei. Irgendwie hat es sogar etwas meditatives für mich. Einfach laufen, Meter für Meter, in den eigenen Rhythmus finden. Dabei den Kopf ausschalten und die frische Luft tief einatmen. Ich laufe gern. Leider schaffe ich es nicht so oft wie ich es gern hätte, aber das ist ok. Mir geht es beim Laufen primär um die Entspannung. Und natürlich auch um das Gefühl danach. Die Glückshormone, die ausgeschüttet werden, das Gefühl, positiv ausgepowert zu sein – das macht happy.

Deshalb heute ein weiterer Beitrag aus meiner Kategorie Projekt: Fit & Gesund.

 

Regelmäßigkeit, bitte ja!

Sich langsam herantasten. Mit passendem Schuhwerk, ganz wichtig. Sich nicht gleich übernehmen, die Ziele nicht zu hoch stecken. Einfach locker an das Vorhaben „laufen gehen bzw. joggen“ herangehen. Es bringt nichts, sich gleich einen 4 km Lauf vorzunehmen. Das frustriert und ist nahezu nicht zu schaffen für das erste Mal.

Deshalb tastet euch langsam heran. Setzt euch realistische Ziele, steigert diese langsam, hört auf euren Körper und ganz wichtig, es braucht schon eine gewisse Regelmäßigkeit. Bin ich ein paar Wochen raus, fühlt es sich an, als müsste ich wieder bei Null anfangen. Schaut einfach, wie ihr euch Zeit fürs Laufen schaffen könnt. Ich bin früher zum Beispiel gern spätabends um den Maschsee oder durch den Stadtwald gelaufen. Das traue ich mich heute nicht mehr. Irgendwie hat sich mein Sicherheitsbedürfnis ein wenig verändert. Ich habe seit einem Jahr das Glück, sehr nah an dem Jogging-Hotspot Hannovers zu wohnen. Ich falle also aus der Tür und kann fast loslaufen. Perfekt. Das macht es mir natürlich einfach. Auch ist da das Motivationshoch immer schnell gut genutzt. Wenn ich also merke, hier oder im Büro geht nichts mehr, dann ziehe ich mich um, packe das kleine Kind ein und ziehe los. Manchmal, wenn sie denn zu Haue ist, kommt das große Mädchen auch mit. Je nachdem.

Wo wir schon zum nächsten Punkt kommen.

Joggen mit Baby oder Kleinkind // Baby Jogger
BOB Revolution PRO

Kein Problem. Auch das ist wirklich problemlos möglich. Ich finde sogar, dass es uns beiden gut tut. Selbst wenn Mimi mal wieder so völlig über den Punkt und dementsprechend schlecht drauf ist, eines hilft immer, frische Luft und ein Kinderwagen. Immer. Das ist ein Garant dafür, dass das Mädchen innerhalb von fünf Minuten einschläft. Nachdem ich nach der Geburt ja lange mit meinem Gewicht und den Wassereinlagerungen zu kämpfen hatte, entschied ich mich für einen Jogger. Ich informierte mich lange, hatte den ein oder anderen Jogger im Laden in der Hand, testete mich ein wenig durch und ließ mich beraten. Letztendlich entschied ich mich für den BOB Revolution PRO von Britax.

Bei „BOB“ hatte ich das beste Gefühl. Die Federung ist top und unangefochten (!!!), man kann die Rückenlehne recht weit zurückstellen, ich habe einen Korb, in dem ich meine Wasserflasche {oder den gesamten Markteinkauf} transportieren kann und das Vorderrad ist schwenkbar, kann aber auch festgestellt werden. Dazu der gute und sichere 5-Punkt-Gurt sowie das wirklich großzüge Dach, welches vor Wind und Wetter {oder Sonne} schützt. Die Räder sind luftgefüllt Kein einziger Platten, in all der Zeit. Seit knapp 1,5 Jahren ist er hier nun schon Teil der Familie und schlägt sich wacker. Auch Henry ist gern mit „BOB“ unterwegs. Denn der kommt oft erst später aus dem Büro und geht dann abends noch eine Runde los.

An dieser Stelle. Beginnt nach der Geburt nicht zu früh mit dem Laufen. Joggen ist für den Beckenboden eine echte Herausforderung und erst sollte alles wieder gefestigt sein. Deshalb fragt vorher unbedingt die Hebamme, die kann gut einschätzen, ob ihr bereit seid oder doch noch etwas warten solltet.

 

Ziele und Motivation

Wie bereits oben erwähnt, ist es wichtig, sich langsam heranzutasten. Gemächlich beginnen und die Laufziele langsam und stetig erhöhen, in einem gesunden und realistischem Maße. Nichts ist schlechter, als das eigene {Leistungs}Ziel zu hoch zu setzen und es nicht zu schaffen. Ich setze mir ganz oft klitzekleine Ziele. Je nach Tagesform fällt mir meine Rund mal leichter, mal schwerer. An Tagen, an denen ich mit mir kämpfe, setze ich die Ziele in ganz kleinen Maßstäben. Noch bis zu dem und dem Baum, noch bis zu der Laterne, noch bis zum Hotel… Mein Tipp, um sich auf den letzten Metern weiter zu motivieren. Funktioniert bei mir zumindest immer ziemlich gut.

 

Immer mit dabei, Wasser!

So ist es. Was ich immer dabei habe, eine Flasche Wasser. Im besten Fall stilles Wasser, das schlägt nicht so auf den Magen. Meine Erfahrung ist, dass ich direkt nach dem Essen nicht gut laufen gehen kann. Das tut mir und meinem Magen nicht gut. Genau so ist es mit Wasser. Trinke ich vor dem Laufen zu viel, wird mir schlecht und der Magen blubbert. Deshalb habe ich meine Flaschee dabei, trinke zwischendurch mal einen Schluck und sorge nach dem Laufen wieder für ausreichend Flüssigkeit.

 

 Fitness-Tracker mit Pulssensor // Fitbit

Ich persönlich finde es spannend, meine Vitalfunktionen und meine Fitness zu tracken. Wie viele Schritte bin ich heute gelaufen, wie war mein Schlafverhalten, wie viel habe ich getrunken, wie ist mein Puls. Habe ich mich zu wenig bewegt, dann bin ich oft extra motiviert, noch einmal etwas zu machen. Ob joggen oder doch noch fix meine Übungen zu Hause ist dabei völlig unerheblich. Hauptsache Bewegung. Denn sind wir mal ehrlich, gerade in Jobs, in denen man viel am PC arbeitet, bewegt man sich viel zu wenig. Schwups ist der Tag vorbei und man stellt fest, Bewegung war heute mal wieder nicht.

Anfang letzten Jahres war ich auf einem Press Day von Fitbit und ich war total glücklich, als ich eine Fitbit-Uhr danach mein Eigen nennen durfte {PR Sample}. Diese Uhr ist toll. Sie motiviert mich, mich mehr zu bewegen und misst dabei verschiedenste Vitalfunktionen. Gerade auch die Pulsfunktion ist für mich hier in Sachen Sport relevant.

 

Und, kommt jemand hier aus Hannover und hat Lust, mit mir gemeinsam regelmäßig laufen zu gehen? 
Denn der nächste Tipp, geht gemeinsam laufen – z. B. in Laufgruppen. Zusammen läuft es sich besser, auch weil da natürlich auch wieder ein wenig der Ehrgeiz mit reinspielt.

Und mal kurz am Rande. Ich bin eher nicht der Typ „stylisch beim Sport“. Da geht es praktisch zu. Zwei lange Sporthosen, eine Shorts, ein paar Schuhe und eine Sportjacke für die kälteren Tage – so sieht es bei mir bisher in Sachen Fitnessbekleidung aus. Aber das reicht auch. Deshalb wundert euch nicht über meinen Lumpi-Look.

 

Joggen mit Kindjoggenjogger kinderwagenBritax BOB Revolution PROSport mit Kind

 

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16 Kommentare

  • Antworten Lisa M. 16. Januar 2017 at 13:14

    Handelt es sich hierbei um eine nicht gekennzeichnete Kooperation?

    • Antworten Janina 16. Januar 2017 at 17:07

      Um was für eine Kooperation sollte es sich deiner Meinung nach handeln?

      Wenn es eine Kooperation wäre, wäre sie gekennzeichnet. Wie ich es immer mache. Aber nein. Selbst die Fitbit Uhr, die ich erwähne, aber nicht zeige und schon seit über einem Jahr habe ist als Sample gekennzeichnet. Sprich, ich habe für diesen Post weder finanzielle Mittel noch Waren erhalten. Irgendwie wird es langsam lächerlich. Schaut doch bitte bei Bloggern, die nicht kennzeichnen.

    • Antworten Bini 16. Januar 2017 at 20:45

      Wenn man sich auf dem Blog von Janina umschaut, dann wird sehr schnell klar, dass es sich hier um eine unglaublich transparente Bloggerin handelt. Ich kenne niemanden in der Bloggerszene, der dem gerechter wird, als Janina.
      Man muss sich nur mal bei Instagram umschauen, da gibt es hunderte, wenn nicht tausende von sogenannten ‚Bloggern‘ die sich Geschichten zurecht spinnen, um Schleichwerbung zu betreiben. Janina kennzeichnet jedes gesponserten Post und jedes PR Sample (siehe Text).
      Ist ja nicht so schwer vorstellbar, dass man auch mal Dinge vorstellt, die man gut findet und selbst gekauft hat.

      • Antworten Bini 16. Januar 2017 at 21:02

        jeden gesponserten Post*

  • Antworten Sophia 16. Januar 2017 at 13:58

    Hallo Janina,
    Dank deines Gymondo Beitrag, habe ich mich auch angemeldet. Ich habe heute meine ersten 4 Wochen rum und kann auch eine Abnahme verzeichen. Joggen habe ich noch nie gemöcht. Aber es ist eine Sportart die man überall ausfühen kann. Hast du mit einem Trainingsplan angefangen oder einfach losgelegt. Ich spiele immer mal wieder mit dem Gedanken mit dem Joggen zu beginnen. Aber es macht mir nicht richtig freude bzw. bin ich dafür zu unfit. Nach 100 m tut mir mein halber Körper weh, ich bin aus der Puste und dann verlässt mich die Lust. Motivation gleich 0. Vielleicht brauche ich einen größeren Anreiz.
    Vielleicht hast du/oder jemand anders einen Tipp für mcih wie ich meinen Jogging-Schweinehund überwinden kann.

    Lg
    Sophia

    • Antworten Janina 16. Januar 2017 at 17:17

      Liebe Sophia,

      ja Wahnsinn. Da freue ich mich aber. Wie toll!

      Ich bin früher auch nicht gern gelaufen und mir ging es wie dir, ich war schnell aus der Puste und Spaß hat es mir auch keinen gemacht. Ich hab mich dann langsam herangetastet, bin erst gewalkt, dann hab ich die Strecken erweitert. Irgendwann war dann echte Freude am Laufen, bzw. die Glückshormone nach dem Laufen. Sie sind einfach herrlich. 🙂

      Ganz liebe Grüße an Dich
      Janina

      • Antworten Ramona 17. Januar 2017 at 8:54

        Huhu Sophia, huhu Janina,

        ich kann mich auch so gar nicht für das Joggen begeistern. Aber wohl fürs Walken. Dabei ziehe ich auch immer Sportklamotten an, so meine ich, dass die Leute gucken würden, wenn ich doch ins Spaziertempo verfalle. Man muss sich nur konsequent selbst austricksen 😀 Und wirklich jedes Mal habe ich danach das Gefühl, dass die frische Luft mir so unheimlich gut getan hat.

        Ganz liebe Grüße von Ramona

  • Antworten Bianca 16. Januar 2017 at 19:31

    Ein schöner Post. Der innere Schweinehund ist auch immer mein Problem. Ich jogge überhaupt nicht gerne, mache es aber ab und zu, um fürs Tennis fit zu sein. Den Kopf beim Sport freizubekommen finde ich sehr wichtig, vor allem auch als Mama, wo man doch immer viel im Kopf haben muss.
    Viele Grüße Bianca
    http://ladyandmum.blogspot.de

    • Antworten Janina 16. Januar 2017 at 20:39

      Liebe Bianca,

      danke schön. 🙂

      Der innere Schweinhund ist immer das Schlimmste. Aber hat man ihn erst einmal überwunden, freut man sich und ist stolz. So geht es mir. Allerdings finde ich auch, dass mit einer gewissen Regelmäßigkeit, auch der Schweinehund nicht mehr so präsent ist. Manchmal hab ich sogar richtig Lust und schmeiß mich ganz spontan und voller Vorfreude in die Lauf-Kluft. 🙂

      Da bin ich absolut bei dir. Gerade als Mutter ist es schön, den Kopf auch einfach mal wirklich frei zu haben.

      Sei ganz lieb gegrüßt
      Janina

  • Antworten Julia 16. Januar 2017 at 20:08

    Hey Janina 🙂
    Ich lese deine Posts sehr gerne. Allerdings fallen mir in jedem Bericht von dir mindestens 2 Rechtschreibfehler auf. Das kann ja mal passieren, aber wenn in wirklich jedem Bericht Fehler auftauchen wird man doch stutzig. Können wir, als deine Leser, dich mehr unterstützen?

    • Antworten Janina 16. Januar 2017 at 20:37

      Hey Julia,
      das ist doch schön, dass du da so ein geschultes Auge hast.
      Danke dir. Ich komme klar. Und kann ich dich irgendwie unterstützen?

    • Antworten Moni 16. Januar 2017 at 22:00

      …wenn man im Glashaus sitzt und mit Steinen wirft… (Im Duden findest Du neben Rechtschreibregeln auch die Kommata-Regeln)

      • Antworten Moni 16. Januar 2017 at 22:02

        @Julia

  • Antworten Bini 16. Januar 2017 at 20:37

    Liebe Janina,
    ich würde gern mit dir Laufen gehen! Da würde ich auch ganz bestimmt meine Motivation wiederfinden!
    Früher bin ich gerne gejoggt und habe das zu Schulzeiten auch wirklich regelmäßig gemacht. Heute sieht das leider anders aus. Nach einem langen Tag mit dem Kind und vielen Verpflichtungen im Hinterkopf, ist das Sofa dann meistens doch die erste Wahl.
    Doch dieses Gefühl nach dem Laufen, die Glückshormone, die sind einfach unschlagbar.
    Vielleicht sollte ich mich doch mal wieder aufraffen!

    Deine Beiträge sind immer herrlich motivierend, wirklich!

    Alles Liebe,
    Bini

  • Antworten Martina 17. Januar 2017 at 6:31

    Manche Kommentare hier sind sowas von beschämend. Wenn jemand Rechtschreibfehler bemängeln muss, dann kann man demjenigen echt dazu gratulieren, sonst keinerlei Probleme im Leben zu haben. Meine Güte.

    Ich habe mich durch Deinen Bericht bei Gymondo angemeldet, und habe schon zwei komplette Programme durchgezogen…….. und es macht so sehr Spaß, dass ich mich für ein komplettes Jahr dort weiter registriert habe. Sogar mein Mann macht jeden Abend mit ;0)
    Zusätzlich gehe ich zweimal die Wochen zum EMS, was ich Hammer finde. Machst Du das eigentlich noch?
    Laufen gehen ist mein nächstes Ziel, bisher reicht es nur für ein paar Runden im Garten, nach dem Gymondo Training „gg“ …….. aber es ist ein Anfang ;0)
    Liebe Grüße

    Martina

  • Antworten Ella 17. Januar 2017 at 6:36

    Liebe Janina!
    Du sprichst mir aus dem Herzen und bei einer Laufgruppe wäre ich dabei 🙂
    Ich glaube das kann beim Thema Motivation echt helfen!
    Liebe Grüße
    Ella

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