Kolumne Schwangerschaft

OH BABY // BABY BUMP UPDATE SSW 12 & 13 // WARUM ES OK IST, WENN DIE FREUDE ERST EINMAL AUS BLEIBT

5. Februar 2017

Schwangerschaftsupdate, SSW 12 und 13

Große Schwester werden ist nicht immer leicht!
Warum es ok ist, wenn die Freude erst einmal aus bleibt…

 

Es ist in Ordnung, sich erst einmal nicht groß über ein weiteres Geschwisterchen zu freuen. Ich habe dafür Verständnis, wir haben dafür Verständnis. Und dennoch war da kurz dieser Schmerz, ein Stich in meinem Herzen. Enttäuschung.

Damals, als wir Anni von dem kleinen Mimi-Baby in meinem Bauch berichteten, strahlte unser großes Mädchen über beide Ohren. Die Vorfreude war riesig und die Liebe wuchs mit jedem Tag. Heute sind die beiden Mädels ein eingeschweißtes Team, kaum auseinander zu bekommen. Klar, manchmal braucht die Große ihre Ruhe und macht ihre Zimmertüre zu. So ist es auch richtig. Aber so generell herrscht da so viel Liebe zwischen diesen beiden Menschen, dass es mich nicht selten zu Tränen {be}rührt. Erst gestern wieder so ein Moment der bedingungslosen Liebe. Eine kleine Mimi, die sich nicht trösten lassen wollte – nicht von mir, nicht von Henry. Stattdessen rannte sie zu Anni, riss die Arme hoch, wollte auf den Arm ihrer großen Schwester und kuschelte sich prompt ganz fest an. Es rührte mich so sehr, ich wollte diesen Moment einfrieren. Konservieren, für die Ewigkeit. Es ist eine Freude, zu sehen, wie Mimi vor Freude quiekt, wenn Anni zur Türe hineinkommt. Dann sind wir abgeschrieben. Und zwar allesamt. Anni, Mimis Heldin, ihr sicherer Hafen, ihre große Schwester. Und Mimi, die so ein Glück hat, dieses große Mädchen, Anni, an ihrer Seite zu haben.

Wir haben uns riesig über diese erneute Schwangerschaft gefreut. Welch unfassbarer Segen. Unsere sichtbar gewordene Liebe füreinander. Denn das ist es, so simpel, wir haben uns einfach ziemlich gern, und müsste man sich heutzutage nicht um bezahlbaren Wohnraum, Jobs und Co sorgen, würde hier wohl eine ganze Rasselbande herumtollen, haha. Die ersten Wochen der frühen Schwangerschaft brauchte ich noch etwas Sicherheit, für mich, für uns. Geht alles gut, habe ich ein gutes und sicheres Gefühl, keine Komplikationen… Als wir uns sicher waren, dass dieses kleine Menschenskind in meinem Bauch sicher zu uns kommen mag, wollten wir also Anni in dieses klitzekleine und doch so große Geheimnis einweihen. Nur wie? Irgendwie ahnte ich, dass es dieses Mal anders sein könnte. Dass sich das große Mädchen vielleicht erst einmal nicht ganz so bedingungslos mitfreuen kann. Ja, und so war es dann tatsächlich auch. Meine Sorge bewahrheitete sich. Da saßen wir, der Moment erschien uns so passend und gut, und mit strahlenden Gesichtern berichteten wir von dem neuen Geschwisterkind.

Die Freude blieb erst einmal aus. Stattdessen ein langes Gesicht und anschließend Fragen über Fragen. „Müssen wir dann bald umziehen?“ erkundigte sich Anni. Und ob das neue Baby dann auch so viel weinen würde, wie Mimi damals – war eine weitere Sorge. Wir saßen weiter zusammen, nahmen unsere Große in den Arm, sagten ihr, dass sich für sie eigentlich nicht viel ändert. Ja, aber vor allem versuchte ich, Verständnis zu zeigen.

Abends lag ich im Bett und war traurig. Auch wenn ich diese Vorahnung hatte, ich habe es mir so ganz anders erwünscht und auch erhofft. „Es ist ok“, sagte ich mir immer wieder. „Lass ihr die Zeit, die sie braucht!“ dachte ich wiederholt.

Nur einen Tag später, es war gegen Abend, kam Anni ins Zimmer und umarmte mich ganz fest. Sie setzte sich zu mir auf die Bank, legte ihren Kopf auf meine Schulter und sagte die wohl süßesten Worte aller Zeiten: „Weißt du Mama, eigentlich freue ich mich riesig auf das Baby. Vielleicht wird es ja ein kleiner Bruder und wenn er später zur Schule geht, dann kann ich ihn als coole, große Schwester mit dem Auto abholen. Ich kann mit ihm jede Menge Blödsinn machen. Ich freue mich wirklich, ich hab nur einfach nicht damit gerechnet. Das ist echt eine Überraschung!“. Ja, und da kullerten mir die Tränen. Primär vor Erleichterung und auch vor ganz viel Glück. Denn so sehr es auch ok ist, dass die große Schwester erst einmal in die neue Situation hineinwachsen muss, Zeit braucht, so wunderschön ist es, zu wissen, dass da jetzt doch schon so viel Liebe für das noch nicht geborene Geschwisterchen ist.

 

Schwangerschaft

 

Baby Bump Update,
SSW 12 & 13

Wie weit bin ich?

Aktuell befinde ich mich in der 13. Schwangerschaftswoche. Ist es nicht verrückt, wie schnell die Zeit verfliegt. Das erste Trimester ist schon geschafft, irre. Bei all dem Trubel weiß ich aber noch immer nicht so recht, wie weit ich wirklich bin. Bei Mimi war ich da irgendwie noch gewissenhafter und hatte mehr Plan bzw, einen Überblick. Mit einem Kleinkind plus Teenie bleibt da gar nicht so viel Zeit, um inne zu halten.

 

 

Hallo Dickbauch, Gewicht?

Der Bauch ist in den letzten zwei Wochen enorm gewachsen. Noch immer sind wir der Meinung, dass das Bäuchlein zarter ist, als damals mit Mimi zur gleichen Zeit. Aber der Bauch ist ordentlich runder geworden. Je nach Tageszeit ist er schon richtig kugelig. Ich mag mich mit Babybauch. Ich find mich richtig schön. Das ändert sich aber in den kommenden Wochen sicherlich noch, haha. Aber ganz aktuell fühle ich mich wirklich wohl in meiner Haut. Abgesehen von meiner Haut, die mir ordentlich zu schaffen macht. Aber sonst find ich mich rundum schön.

Vor einigen Tagen habe ich mich gewogen und musste feststellen, dass schon wieder 1,5 kg Gewicht dazugekommen sind. Aus der Vergangenheit weiß ich aber auch, dass ich eine Frau bin, die in ihren Schwangerschaft gern viel zunimmt. Bei Anni habe ich mein Körpergewicht fast verdoppelt, bei Mimi war es ebenfalls reichlich. Mal schauen, was diese dritte Schwangerschaft mit sich bringt.

 

Umstandsmode?  

Ein Schwangerschaftspullover durfte einziehen. Er ist ganz kuschelig, eher dünn und ich mag ihn sehr. Ein Teil, das ich ganz sicher auch über die Schwangerschaft hinaus noch tragen kann.

 

Neuzugänge für das Baby?

In den letzten zwei Wochen ist nichts fürs Baby eingezogen. Ich habe ein wenig bei Hessnatur gestöbert und wollte einen Wollwalkoverall kaufen, die waren im Sale. Hab es dann aber doch noch nicht getan. Ich glaube, ich warte lieber noch ein wenig.

 

Habe ich Schwangerschaftsstreifen?  

Ja. Neue sind aber bisher noch nicht dazu gekommen. Allerdings spannt meine Narbe am Bauchnabel in den letzten Tagen recht arg. Das kenne ich schon von meiner letzten Schwangerschaft mit Mimi. Und doch habe ich vergessen, wie unangenehm dieses ziepen ist.

 

Wie schlafe ich? Schlafverhalten?

Noch immer schlafe ich sehr schlecht. Ich habe Nachts oft starken Durst und Kopfschmerzen. Oder es plagt mich eine innere Unruhe. Der Durst macht mich fast wahnsinnig. Generell habe ich seit einigen Wochen den ganzen Tag über so starken Durst, dass ich oft das Gefühl habe, zu verdursten oder auszutrocknen. Dabei trinke ich mehr als reichlich. In der Nacht überkommt es mich dann richtig und ich fühle mich wie ein Gestrandeter in der Wüste.

 

Mein schönster Augenblick der Woche  

In Bezug auf die Schwangerschaft? Ganz klar unser Arztbesuch. Nicht, dass der Arztbesuch an sich schön war, nein. Aber wir haben das Baby das erste Mal gesehen. Wie es da im Bauch lag, sich bewegte, die Händchen im Gesicht. Ich war auf den ersten Blick unfassbar verliebt und vor Liebe liefen mir fast die Tränen. Das war ein ganz besonderer Moment, magisch und einmalig, wunderschön.

Gab es diese Woche einen Scheckmoment?

Nein, nicht wirklich. Da ich ja in der Frühschwangerschaft in Mexiko war, habe ich einen Test auf Zika machen lassen. Das war vorab schon so besprochen und in dieser Woche war es dann soweit. Zuvor habe ich mir diesbezüglich rein gar keine Sorgen gemacht. Irgendwie habe ich dieses Mal so viel Vertrauen in das Baby und in mich, kaum Sorgen und Ängste in Bezug auf die Gesundheit. Seitdem nun aber das Blut abgenommen und ins Labor ist, zapple ich ein wenig in der Luft. Gerade auch, weil ich im Sommer ja Dengue hatte und sich  bei dem Test dann eine Art Kreuzreaktion (korrigiert mich bitte, wenn ich das falsch verstanden habe) einstellen kann. Mein Arzt meinte aber, wäre dies der Fall, dann könnten wir weitere Tests durchführen, um Zika wirklich auszuschließen. Deshalb sitze ich seit einigen Tagen auf heißen Kohlen, warte auf das Ergebnis und hoffe einfach ganz fest, dass alles fein ist. Drückt uns bitte die Daumen.

 

Verspüre ich Kindsbewegungen?

Ja, reichlich. Vor einigen Tagen lag ich in der Badewanne und las ein Buch, als plötzlich eine erste wirklich kräftige Bewegungen kam. Ein richtiges Pieken, mit ordentlich Druck. Das Wasser um meinen Bauch herum hat darauf sogar leicht reagiert. Wahnsinn. So eine Schwangerschaft ist doch jedes Mal wieder ein echtes Wunder.

Habe ich Heißhungerattacken?

 

Apfelschorle und Leberwurst. Ein warmes Brot mit Leberwurst, da geht momentan nichts drüber.

 

Habe ich Abneigungen gegen gewisse Lebensmittel, Gerüche oder ähnliches?

Mineralwasser.

 

Junge oder Mädchen?

Das wissen wir nicht.

Gibt es erste Geburtsanzeichen?   

Nein, keine Geburtsanzeichen bisher. Alles andere wäre auch fatal. Allerdings hatte ich heute wirklich starke Unterleibsschmerzen, die bis in die Beine zogen. Das hat mich ein wenig verunsichert und so blieb ich einfach liegen. Sicher ist sicher.

 

Irgendwelche Symptome?

 

Müdigkeit. Ich bin einfach nur müde. Außerdem meldet sich, wie bisher in jeder Schwangerschaft, eine Ader am rechten Bein. Die macht mir zu schaffen. Sie zieht, ist leicht blau und warm. Aber ich weiß, auch die wird nach der Geburt wieder verschwinden. Außerdem kämpfe ich mit meiner Haut. Aktuell habe ich echte Angst, dass ich Akne bekomme. Mein Rücken, mein Gesicht, mein Dekolleté – überall Pickel und nichts hilft. Nicht einmal meine tolle Pflege, die ja sonst wirklich Wunder bewirkt. Aber gegen die Aknepickel wirkt momentan nichts.

 

Bauchnabel, rein oder raus?

 Rein. Raus kommt er noch früh genug.

Aktuelle Stimmung?

 

Ich bin gerne schwanger und freue mich sehr. Ich fühle mich fast ein wenig selig. Auch wenn die Schwangerschaft so ein wenig „nebenbei“ läuft. Wie das eben so ist mit Teenie und Kleinkind. Dafür nutze ich die ruhigen Momente ganz bewusst, um in mich hinein zu fühlen. Manchmal versuche ich, mit dem Baby zu kommunizieren. Ich lege die Hände auf den Bauch, atme tief ein und aus und spreche in Gedanken mit dem Baby. Und so generell schraube ich seit einigen Wochen zurück. Ich setze meine Prioritäten anders.

 

SchwangerschaftsupdateGeschwister

 

 

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33 Kommentare

  • Antworten Sarah 5. Februar 2017 at 18:48

    Ein sehr ehrlicher Bericht, wie immer von dir! Ich kenne Annis Gefühle auch, als mir damals mit 17 meine Eltern erzählten, dass ich nochmals Schwester werde (das 5. mal) war ich auch erst einmal überhaupt nicht erfreut darüber, was sich später natürlich geändert hat. Ich finde dein Umgang hier mit Anni wirklich toll.
    Ich folge dir seit Mitte 2016, da ich auch kurz nach Mimis Geburt, das erste Mal Mama wurde und nun unser 2. Wunder im Juli kommt. Ich wünsch dir eine schöne und entspannte Schwangerschaft!
    Ein sehr toller Blog denn ich wirklich regelmäßig lesen😊

    • Antworten Janina 5. Februar 2017 at 18:54

      Liebe Sarah,

      ich konnte es auch zu gut nachvollziehen. Als meine kleinsten Schwestern geboren wurden, war ich 16 und ebenfalls erst einmal nicht ganz so begeistert. Daran musste ich mich auch direkt erinnern. Ich finde es ist nur legitim, dass sie da so offen war bzw. ich schätze das sehr. Ist mir so viel lieber, als würde sie lächeln und sich dann heimlich den Kopf zerbrechen.

      Das ist aber lieb, da freue ich mich sehr. Danke schön. 🙂

      Herzliche Grüße
      Janina

  • Antworten Caroline 5. Februar 2017 at 18:57

    Anni, tut mir irgendwie leid. Ich finde, das arme Ding wird überfordert. Klar, sie liebt ihre Schwester aber ich stelle mir Mimi schon sehr anstrengend und zeitaufwendig vor. Wie wird es mit einem weiteren Geschwisterchen sein. Anni bleibt m.E. irgendwie auf der Strecke, sie wird letztendlich immer vor vollendete Tatsachen gestellt und dies muss sie dann schlucken. Jetzt kommt noch ein Geschwisterkind dazu, auch wenn sie sehr vernünftig, selbständig und erwachsen wirkt, ist sie trotzdem noch ein Kind, was die Zeit und Liebe der Mutter braucht. Dies sind und waren meine ersten Gedanken als ich von der Schwangerschaft las. Natürlich wird sich alles regeln, aber mein erster Gedanke galt Anni. Wünsche dir alles Gute und eine schöne Schwangerschaft.

    • Antworten Janina 5. Februar 2017 at 19:02

      Liebe Caroline,

      Anni braucht dir nicht leid tun. Die bekommt hier alle Liebe und Fürsoge, die sie braucht und sogar noch mehr als das.
      Ich denke, wir haben hier alles richtig gemacht, das wird uns auch seitens der Lehrer und Mitmenschen immer wieder bestätigt. Und Mimi ist rein gar kein anstrengendes Kind, die ist zuckersüß. Dass Babys in den ersten zwei Jahren Probleme mit dem Schlaf haben, das ist keine Seltenheit. 🙂
      Und Familienplanung ist nun wirklich nichts, worin man seine Kinder mit einbezieht.

      Liebe Grüße
      Janina

      • Antworten Kathrin 5. Februar 2017 at 21:42

        Hä?? Also nach dieser mehr als seltsamen Logik würde das ja bedeuten, dass einem jedes Kind leid tun muss, das ein Geschwisterchen bekommt!? Sollen dann also alle Kinder Einzelkinder bleiben, weil sie sonst überfordert sind?! Und Eltern können wohl nur ein einziges Kind lieben, sobald sie ein zweites bekommen, bekommt das erste keine Liebe mehr? Sorry, aber so ’nen Quatsch hab ich ja schon lange nicht mehr gehört! Und was heißt, Mimi sei „anstrengend und zeitaufwendig“? Anni ist doch nicht ihre Mutter, sie wird sicher nicht in die Pflicht genommen, sich Tag und Nacht allein um sie zu kümmern. Und zuletzt: Ich habe noch nie gehört, dass Eltern ihre Kinder um Erlaubnis fragen, ob weiterer Nachwuchs ok ist!

        Liebe Janina, deinen offenen und ehrlichen Beitrag finde ich sehr authentisch! Wie man Anni hier so kennenlernt, wird sie sicher auch für das Baby eine tolle Schwester sein. Dass man sich in eine neue Situation erst mal einfinden muss, ist doch ganz normal.
        Ich wünsche dir weiterhin eine angenehme und schöne Schwangerschaft!

        • Antworten Caroline 7. Februar 2017 at 16:07

          jetzt muss ich doch mal nachfragen. Weißt du nicht, was du schreibst? Seit einem Jahr berichtest du über schlaflose Nächte, Migräneanfälle und wie anstrengend Mimi ist. Halloooo, bleib bei der Wahrheit, sonst wirst du mit deiner „Schöne Weltfamilie“ unglaubwürdig. Natürlich bezieht man seine Kinder nicht in die Familienplanung mit ein, diese Bemerkung ist mehr als lächerlich. Anni tut mir trotzdem leid. Von ihr wird viel abverlangt.

          • Janina 7. Februar 2017 at 19:26

            Dein garstiger Ton ist leider aussagekräftig genug, weshalb ich mich dieser Konversation ab diesem Punkt entziehe.
            Das hat keinen Sinn.

            Gruß
            Janina

      • Antworten Tina 6. Februar 2017 at 12:11

        Also mit einbeziehen würde ich meine größeren Kinder schon, so dass sie wenigstens rudimentär wissen, dass noch ein Geschwister geplant ist. So ungewöhnlich finde ich das aber jetzt nicht. Es heißt ja nicht umsonst „Familienplanung“ und nicht „Elternplanung“.

    • Antworten Denise 6. Februar 2017 at 22:31

      Liebe Janina,

      zunächst herzlichen Glückwunsch zur schwangerschaft!

      Ich kann anni auch total verstehen. Natürlich wird sich etwas für Sie ändern, es sind dann immerhin 2 kleine Kinder im Haus. Aber deine anni wirkt auf mich sehr tough und in sich ruhend, dass ich davon ausgehe, sie wird das sehr gut meistern. Demnach habt ihr bei ihr wirklich alles richtig gemacht. So wirkt es jedenfalls.
      Die Aussage, dass man Kinder nicht mit in die Planung einbezieht, würde ich so nicht unterschreiben. Natürlich erst ab einem gewissen Alter. Aber wäre ich mit 12 Jahren einfach so mit einem weiteren Geschwisterchen überrascht worden, hätte ich mir wohl auch gewünscht, ich wäre darauf vorbereitet worden.
      Was Mimi angeht, so finde ich, hast du schon den Eindruck vermittelt, dass sie sehr fordernd und anstrengend ist. Was ja auch total stark ist, sowas zuzugeben und weiss gott keine Schande. Viele Kinder sind anstrengend. Deswegen aber caroline zu sagen, sie würde da falsch liegen und mimi wäre (nur) zuckersüß, finde ich schade.

      Für deine weitere schwangerschaft alles liebe und gute!

      • Antworten Janina 6. Februar 2017 at 22:37

        Danke dir für deinen Kommentar, liebe Denise. Und auch für die Glückwünsche.

        Ich finde nicht, dass Kinder in die Familienplanung einbezogen gehören. Aber das muss dann wohl jeder so machen, wie er mag. 🙂

        Wie ich auch zu Caroline sagte, das erste Jahr war hart und mit dem Schlaf ist es nun einmal so, dass das nicht bei allen Kindern rund läuft. So wie hier. Aber das ist sicherlich kein Grund zu sagen, das Kind wäre einfach nur durchweg anstrengend. Das stimmt so dann auch nicht. Sie ist zuckersüß und macht so viel Freude, und jetzt, nach dem ersten Lebensjahr ist das auch einfach so. Wir haben (zumindest die meiste Zeit) eine tolle Zeit miteinander. Ich würde es mir nicht anders wünschen.

        Liebe Grüße
        Janina

  • Antworten Jayzee145 5. Februar 2017 at 19:11

    Das sehe ich genauso, Janina!
    Wunderschöne Fotos von dir und Anna und ein tolles Kleid, das du da trägst!

    • Antworten Janina 6. Februar 2017 at 7:06

      Wie lieb, da freue ich mich aber. <3
      Ich werde mir das eine Foto von Anni und mir ausdrucken und rahmen, das kommt in die Küche an die Wand, so gern mag ich es. 🙂

  • Antworten Caro 5. Februar 2017 at 19:24

    Liebe Janina,
    ich freue mich so sehr für euch. Ich bin schon jetzt ganz gespannt auf dieses kleine Wesen, was da in dir wohnt.
    Schön, dass du so offen damit umgehst, du reagierst genau richtig. Annis Reaktion stufe ich als völlig normal ein. Ich bin mir absolut sicher, dass sie ihr neues Geschwisterchen genauso lieben wird, wie Mimi. So eine große Schwester wie Anni kann man sich doch nur wünschen.
    Ihr seid tolle und liebevolle Eltern für eure Kinder.
    Fühl dich unbekannterweise gedrückt!

  • Antworten ekulele 5. Februar 2017 at 20:16

    Hach, erstmal muss ich sagen, dass die Bilder ganz toll sind. Ich kann Annis Bedenken verstehen und finde es umso schöner, ja sogar sehr berührend, dass sie dann doch noch ganz große Freude am kleinen Bauchbewohner fand und dir dies sogar ganz herzig mitteilte 🙂

    Ich würde sagen, wir stoßen jetzt mit einer Apfelsaftschorle an, darauf habe ich nämlich gerade JETZT auch unheimlich Lust – mit massig Eiswürfeln und am liebsten aus einem Strohhalm.

    Mein erstes Schwangerschafts-Update ist nun auch online, irgendwie aufregend 🙂

    Hab einen schönen Abend, ich drücke Dich!

  • Antworten Valerie 5. Februar 2017 at 20:44

    Liebe Janina,
    wir beide sind ähnlich (oder gar gleich?) alt, ich bin Jahrgang 83. Genau wie du wurde ich mit 21 das erste Mal Mutter, allerdings folgten Nummer 2+3 recht rasch danach, jeweils im Abstand von 2 3/4 Jahren. Jedoch kamen mein Mann und ich kurz nach meinem 19.Geburtstag zusammen und sind es bis heute und unsere Kinderplanung ist abgeschlossen. Ich finde, du und Henry, ihr macht das unglaublich toll und Anni wirkt kein Stück wie das 5.Rad am Wagen – im Gegenteil! Ich wünschte, meine Stiefmutter wäre zu mir immer so mütterlich gewesen wie väterlich-liebevoll Henry mit Anni ist.
    Was mich jedoch gerade aufhorchen ließ ist die Erwähnung des großen Durstes und des Kopfwehs und dazu der starken Zunahme. Hast du bei Anni und Mimi eine Zuckertest gemacht? Da es mir zum Schluss der ersten Schwangerschaft so ging, musste ich das bei der zweiten machen. Zum Glück war der Wert nur tendenziell erhöht, aber ich war entsprechend vorsichtiger beim Essen…,
    Dir noch von Herzen alles Gute!

    • Antworten Tini 5. Februar 2017 at 23:03

      In Bezug auf dein starkes Durstgefühl hatte ich die selben Gedanken. Sprich deinen Arzt mal sicherheitshalber darauf an und lass deinen Blutzuckerspiegel kontrollieren.
      Ich wünsche Euch alles Liebe und Gute 💕

      • Antworten Janina 6. Februar 2017 at 7:07

        Liebe Tini,

        beim nächsten Hebammenbesuch werd ich es mal ansprechen. Danke euch. 🙂

        Herzliche Grüße
        Janina

  • Antworten Nina Rohmeder-Godenrath 5. Februar 2017 at 21:35

    Liebe Janina,
    Erstmal euch allen herzlichen Glückwunsch!! Ich finde es immer wunderschön, wenn sich ein Kind auf den Weg macht. Ich kann Annis und auch deine Reaktion gut verstehen, mein Großer hat sich zwar sehr über seinen 2. kleinen Bruder gefreut, aber gleichzeitig gesagt, dass er mich sehr vermissen wird, weil ich ja nun mich natürlich mit dem Baby Beschäftigten werde. Es waren und sind hier beide Gefühle da und beide sind erlaubt!
    Alles, alles Liebe und Gute euch fast Fünfen!!
    Nina

  • Antworten Hannah 5. Februar 2017 at 21:50

    Herzlichen herzlichen herzlichen Glückwunsch und alles Beste Dir für die Schwangerschaft!!! Anni und Mimi sind ja schon solch zauberhafte Schnuckelwesen, wie süss wird denn dann bitte das dritte Kind werden ? 🙂
    Darf ich hier vielleicht für eine Freundin, die in ihrer 8. Schwangerschaftswoche einen Langstreckenflug (nach Australien) plant, fragen, was Du/ ihr dazu denkst/ denkt? Man liest ja so viel Unterschiedliches…
    Danke und eine gute, schlafreiche Nacht!!***

  • Antworten Tanja 5. Februar 2017 at 22:05

    Liebe Janina

    Als erstes möchte ich dir sagen dass ich mich wirklich für euch freue. 🍼
    Aber im ersten Moment hab ich ,ehrlich, gedacht: warum? Sie hat so gelitten mit Mimis Verhalten dem Schlafanzug und so. Du hattest so oft geschrieben dass du so fertig bist und nicht weißt wie das weitergehen soll. Das du froh bist wenn Henry endlich wieder da ist und er übernehmen kann. Dann deine Reise, da hatte ich auch erst gedacht: oh je wie wollen sie das schaffen wenn da niemand ist dem sie Mimi geben kann. Aber das lief ja anscheinend echt gut. 🍶
    Und du sagtest auch das es euch gut getan hat.
    Und, genau wie Caroline , hab ich auch erst gedacht arme Anni.
    Aber ich denke das sehen wir falsch. Obwohl ich auch denke dass sie oft Erwachsener sein muss als sie es sollte 😉.

    Ich hoffe du nimmst mir das nicht übel, aber ich denke einfach so. Und du schreibst auch immer ehrlich. 😘

    Ich wünsche dir eine wundervolle Schwangerschaft.

    LG Tanja

    P. S. Ich denke es wird ein kleiner 👦

  • Antworten Hannah 5. Februar 2017 at 23:23

    P.S.: Du siehst auf den Photos sooo blühend aus und soooo jung….toll!!!*

  • Antworten Micha 6. Februar 2017 at 7:24

    Liebe Janina!
    Ich finde ihr seid eine ganz tolle Familie. Anni ist eine super große Schwester und schon so vernünftig . Bin richtig gerührt von deinen Sätzen liebe Janina. Ich wünsche euch alles liebe und eine schöne Woche mit deinen Lieben.
    Viele Grüße aus Ungarn 😊👋
    Micha

    Ps. Mir tut Anni da auch nicht leid ! Wieso denn auch , ihr gebt ihr so viel Liebe !❤️ Ich habe auch das Gefühl das du sie NICHT zu irgendetwas zwingst sondern sie das gerne tut und wenn mal nicht , dann macht sie die Türe zu. 👌😊 Du hast zwei super Mädls 😁

  • Antworten Eileen 6. Februar 2017 at 7:28

    Ein wunderschönes Bild von Anni und Dir.
    Ich wünsche Dir/ Euch alles Gute und eine super Schwangerschaft.
    :-*

  • Antworten Sarah 6. Februar 2017 at 8:15

    Guten Morgen Janina.
    Ich erinnere mich noch gut an den Tag, als unsere Eltern uns mitteilten, dass wir noch ein Geschwisterchen bekommen – ein absoluter Schock. Auf den auch erstmal Tränen liefen mussten. Ich war 9, mein Bruder 13.
    Wieso, weshalb, warum diese Reaktion kam können wir bis heute nicht beantworten. Es war einfach sehr überraschend.
    Mit dem Gedanken auseinandergesetzt eine kleine Schwester oder auch Bruder zu bekommen(ersteres wurde es dann:) ) waren alle Bedenken und Zweifel verflogen. Wir freuten uns einfach riesig auf das kleine Menschlein.
    Doch im Nachhinein, muss es für unsere Mama ein herber Schlag gewesen sein diese Reaktion von ihren Kindern zu sehen. Da fehlte uns wohl doch ein gewaltiges Stück Empathie.

    Noch etwas anderes: ich las du genießt die Schwangerschaft in vollen Zügen. Wie machst du das? Ich bin in der 21. ssw und hier lebt noch ein süßer 2 1/2 Jähriger, der manchmal auch nicht so süß sein kann.
    Nicht nur das ich ständig vergesse schwanger zu sein, ich bin auch aktuell ziemlich genervt. Gib mir bitte Tipps/Ratschläge/Weisheiten/Hausmittel was auch immer, damit ich diese eigentlich so schöne Zeit auch genießen kann!!!!

    Liebste Grüße,
    Sarah

  • Antworten Andrea 6. Februar 2017 at 10:30

    Liebe Janina,
    herzlichen Glückwunsch erst einmal! Ich folge dir seit einem guten Jahr und lese deine Artikel sehr gerne, sie sind so ehrlich und das gefällt mir so gut. Auch mal Ängste oder Sorgen zu teilen und ein reales Abbild des Alltags mit Familie, Kindern, Job zu geben, vermisse ich bei manch bloggender Mami. Anni wird eine zauberhafte große Schwester bleiben und es auch für das neue Familienmitglied sein. Jeder braucht Zeit sich an Neues zu gewöhnen, wir Erwachsenen genauso wie unsere Kinder.

    Ich hab mir als im November unsere Tochter zur Welt kam viele Gedanken um unseren ‚älteren‘ Sohn (2 1/2) gemacht, denn er war ja bislang immer unser kleiner Prinz. Wie würde er das verkraften, wenn er die Mama teilen muss. Da hab ich so manches Tränchen vergossen, weil ich ihn irgendwie vermisste, obwohl er da war. Aber es ist viel besser geworden – es ist sicher noch immer ein laufender Prozess des sich Aneinander-gewöhnens – aber wir meistern das ganz gut glaube ich, auch wenn es hier manchmal darunter und drüber läuft.

    Jettt wünsche ich Dir aber erst einmal alles Gute für Deine weitere Schwangerschaft!!
    LG, Andrea

  • Antworten Ani_r 6. Februar 2017 at 13:38

    Danke fürs Teilen dieser Geschichte. Ich finde Annis Reaktion völlig in Ordnung, denn etwas Zeit zu brauchen dies zu verarbeiten ist völlig normal. Die Eltern haben diese Zeit ja auch, in den Wochen bevor der Bekanntgabe. Ihr macht das schon richtig und Anni erst recht!

    Für dich und euch wünsche ich mir eine gesunde und einfache Schwangerschaft und Geburt. Bitte lass das mit dem Durst checken, das ist mir aus dem Artikel auch entgegengesprungen.

    Best, Ani_r

  • Antworten Nora 6. Februar 2017 at 16:35

    Du siehst klasse aus auf den Bildern, das ist wohl der berühmte Schwangerschaftsglow 🙂

    Annis Reaktion kann ich nachvollziehen, da war sie wohl einfach überrumpelt.
    Schön, dass sie sich jetzt aber freut.
    Leider muss ich aber gestehen, dass ihre Reaktion hier auf dem Blog so öffentlich gemacht und diskutiert wird.
    Bestimmt lesen das doch auch ihre Freunde und Lehrer und irgendwann auch mal ihre kleinen Geschwister?
    Ich hätte da Sorgen, dass das unangenehm auf sie zurückfällt, sorry.
    Ihr habt das Thema gut gelöst denke ich, aber vielleicht hätte ein kleiner Nebensatz gereicht.
    Ist nicht böse gemeint, aber irgendwie ist das für meinen Geschmack zu viel…

  • Antworten Nina 6. Februar 2017 at 19:35

    Hallo Janina,
    Ich finde das sind sehr schöne Fotos und ich kann Annis Gefühle nachvollziehen und finde die anfängliche Skepsis ist ganz normal.
    Bezüglich des starken Durstes solltest du bitte deinen Arzt kontaktieren, damit er einen Schwangerschaftsdiabetes ausschließen kann.
    Liebe Grüße
    Nina

  • Antworten Anna 6. Februar 2017 at 21:01

    Liebe Janina, vielleicht ein Wochenende nur mit Anni wäre eine gute Idee? Ich habe auch drei und habe bemerkt, dass jedes Kind braucht Mutti ab und zu nur für sich selbst 🙂
    LG

    • Antworten Janina 6. Februar 2017 at 22:38

      Anni und ich haben regelmäßig „wir“ Auszeiten. 🙂

  • Antworten Alina 7. Februar 2017 at 15:16

    Liebe Janina,

    auch hier – alles, alles Liebe. Ich freue mich sehr für Euch! Und natürlich wird es bestimmt Mal schwierig, aber wo wird es das nicht. Eine Familie kostet eben viel Zeit, Liebe und Geduld. Das wird sicherlich auch Anni bereits wissen. Aber, was gibt es schöneres als einegroße Familie?
    Ich finde es ganz wunderbar und wünsche dir eine schöne Zeit!
    das Kleid muss ich dir glaube ich nachkaufen. Ich liebe es! Und du siehst so gut drin aus.

    Alles Liebe, deine Alina

  • Antworten Steffi 7. Februar 2017 at 20:29

    Liebe Janina,
    ich musste gerade lachen als du von Leberwurst geschrieben hast. Ich liebe liebe liebe Leberwurst. Ich war total entsetzt als mir meine Ärztin sagte, dass man während der Schwangerschaft keine essen darf. Hat sich vielleicht auch schon wieder geändert, ist ja schon 5 Jahre her.
    Die Kommentare oben sind übrigens sehr seltsam. Als würde man jedem Kind schaden, wenn man mehr als zwei Kinder bekommt. Klar, Anni ist ein bisschen älter als die meisten Geschwister, aber später wird sie sich sehr freuen, wenn sie zwei Geschwister hat.
    LG Steffi

  • Antworten Franzi 11. Februar 2017 at 6:19

    Liebe Janina,
    erst einmal möchte ich ganz herzlich zur Schwangerschaft gratulieren! Wenn ich dich da so strahlend und mit Babybauch sehe, komme ich ein wenig in Verlegenheit! Weil wir uns um Grunde auch eine große Rasselbande wünschen, gleichzeitig sind wir jedoch unsicher, ob wir das mit unseren Zielen vereinbaren können… Ich glaube, jeder der Kinder hat, weiß wie anstrengend sie in den ersten Jahren sind! Sie rauben einem Schlaf und Nerven. Und doch sind sie das Größte und Wunderbarste, dass man je erlebt hat. Gerade habe ich deinen Titel „mein Endgegner, das erste Jahr“ gelesen, nur die Überschrift, aber die lässt sich genauso übernehmen! Warum man noch ein weiteres Kind möchte, wo das andere doch so anstrengend ist, und einem so viel abverlangt? (Unglaublich solche Kommentare) Weil man weiß, dass diese Zeiten vorbeigehen. Weil sich die Mühe lohnt, weil da etwas ganz bezauberndes wächst. Wenn jemand ganz viele Kinder bekommen sollte, dann sind das Eltern wie ihr! Die ihre Kinder zu anständigen, intelligenten und glücklichen Menschen machen. Alles Gute für die Schwangerschaft! Und ganz liebe Grüße!

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