Familienleben Kolumne Schwangerschaft

HÖHEN UND TIEFEN DES MAMA-SEINS // BABY BUMP UPDATE SSW 19

5. März 2017

 

 

Die Mutterschaft ist wie eine Berg- und Talfahrt,
von Höhen und Tiefen des Mama-Seins!

„Die Tränen laufen mir über die Wangen und am liebsten würde ich in diesem Moment einfach mal zurückbrüllen, meinen Frust ebenfalls laut herausschreien. Aber das mache ich natürlich nicht. Stattdessen verschwinde ich für eine Minute im Bad und schließe die Tür hinter mir. Durchatmen. Für das kinderlose Singleleben ist es zu spät und ehrlicherweise will ich das eh nicht!“.

Eigentlich, ja, eigentlich genieße ich das Mama-Sein in vollen Zügen. Ich bin sehr gern Mama und meine Kinder zu sehen, erfüllt mich mit Glück. Und doch sind da auch immer wieder diese echten Tiefpunkte – die zwar dazugehören, aber deshalb nicht weniger fordern und manchmal auch traurig oder ratlos machen. Die Momente, in denen ich fix und fertig, mit meinem Latein und meinen Nerven am Ende bin. Und von diesem wirklich kräftezehrenden Momenten gibt es einige. Manchmal viel zu viele. Da kommt dann ganz viel zusammen. „Ich. Kann. Nicht. Mehr!“ denke ich dann oft. „Wann hört das auf?“ frage ich mich nicht selten. Mal wieder in Ruhe essen, ganz entspannt einen Tag verbringen – ohne Wutanfälle, kleine oder große Katastrophen. Aber genau diese entspannten Tage gibt es manches Mal viel zu selten.

Ich finde es schön, mit Mimi zu reisen. Ich bewundere, wie sie sich immer klarer und verständlicher mitteilen kann. Und doch gibt es da diese Momente, in denen mir alles zu viel wird. 24 Stunden Mimikind und ich. Nur wir. Ein willensstarker Wirbelwind an meiner Seite, der diese besondere Zeit des Urlaubs zwar unglaublich spannend und bunt macht, aber mich eben genau so oft an meine Grenzen treibt. So wie heute, einmal wieder.

Es ist eben nicht nur Urlaub. Es ist primär Kleinkind-Bespaßung. Die eigenen Bedürfnisse sind fast immer zweitrangig. Das schlaucht. Einmal in Ruhe essen, frühstücken. Ohne, dass da jemand am Kleid zerrt, auf dem Schoß sitzen möchte, den Saft umschmeißt oder weint, weil dieser kleine Jemand gerade ein Böckchen hat oder sich nicht verstanden fühlt. Manchmal würde ich einfach gern am Pool liegen, für 30 Minuten. Nur so, einfach liegen, vielleicht mit einem Buch in der Hand. Träum weiter, denke ich da nur. Denn da ist dieses kleine Mädchen, das ziemlich genaue Vorstellungen hat. Mein autonomes Kind, das zuckersüß und pfiffig ist, aber eben auch einfordert. Und das sehr energisch.

Heute in der Früh, die Nacht war grausig und ich habe nicht einmal länger als 20 – 30 Minuten am Stück gedöst, bin ich aufgestanden und fühlte mich wie gerädert. Müde, kaputt, kraftlos. Einfach nur erschöpft. Das kleine Mädchen am wüten, weil es a) nicht an den Lippenstift darf, b) die Zähne putzen soll, diese aber nicht putzen lässt c) einfach unglaublich schlecht gelaunt ist.  Sie schreit und wirft aus Trotz alles vom Bett. Hallo Trotzphase. Die kleinen alltäglichen Machtkämpfe, die eh nie schön sind, aber dazu gehören, führen heute dazu, dass ich in Tränen ausbreche. Ich will zurückbrüllen, meinen Frust ebenfalls herauslassen, aber das ist keine Lösung. Das weiß ich. Das hilft weder Mimi, noch hilft es mir. Obwohl mir wirklich danach wäre, einfach einmal laut zu werden, gehe ich kurz ins Bad und schließe die Tür. Ich zähle bis zehn, vielleicht auch bis fünfzehn, ich atme tief durch. Die Tränen finden noch immer ihren Weg über meine Wangen. Und ich bin traurig. Weil es gerade in dem Moment so läuft, wie es läuft. In jedem Fall nicht so, wie ich es mir wünsche. Harmonischer, mit weniger Kämpfen. Nachdem ich kurz durchgeatmet habe, geht es besser. Ich gehe zurück, die Laune ist noch immer im Keller – aber ändern kann ich das gerade nicht. Ich bin ratlos. Wie nicht selten. Traurig und manchmal auch gereizt. Und dann im nächsten Moment ist alles wieder gut. Da strahlt mich meine kleinste Tochter an, mit ihren Grübchen und dem Schalk im Nacken. Und von einer Sekunde zur nächsten weiß ich, all diese Tiefpunkte, die gehören dazu. Sie sind nicht schön, nein, aber die schönen und rührenden Momente, die überwiegen. Und sie sind es, von denen ich zehre und die mich durch die weniger schönen Momente des Mama-Seins retten. Die Mutterschaft ist wie eine Berg- und Talfahrt. Niemals langweilig, immer voller Höhen und Tiefen. Und wenn man denkt, man kann nicht mehr – kommt ein Fünkchen Kraft daher. In Form von einer Umarmung, einem zarten „Mama“ oder einem Lachen.

 

Baby Bump Update,
Schwangerschaftswoche 19


Wie weit bin ich?

Immer Sonntags ist hier Wochenwechsel und heute bin ich in der 19. Schwangerschaftswoche angekommen. Ich finde, das ist unglaublich. Fast Halbzeit. Das ging jetzt wirklich arg schnell. Aber gerade auch die Urlaubsumgebung lässt die Zeit noch mehr fliegen. 19 Wochen, das Baby hat jetzt etwa die Länge von 15 cm. Ist das nicht der absolute Wahnsinn?

 

Hallo Dickbauch, Gewicht?

Der Bauch ist definitiv gewachsen. Ich merke es selbst. Und ich vermute auch, dass ich Gewicht zugelegt habe. Es fühlt sich so an. Aber selbst wenn, dann ist das fein für mich. Und aktuell mag ich mich auch einfach gern. Ich finde den Bauch so wunderschön, wie er aktuell so kugelig aber noch nicht zu riesig ist.

 

Umstandsmode?  

Hallo Indonesien, dein Wetter erlaubt es mir, eigentlich mit so ziemlich nichts am Körper auszukommen. Leichte Kleider und mein Bikini, jeden Tag, den ganzen Tag. Ich muss sagen, das ist ein tolles Gefühl. Nichts drückt, nichts engt ein oder zwickt. Ich freue mich ehrlicherweise überhaupt gar nicht auf das deutsche Wetter.

 

Neuzugänge für das Baby?

In dieser Woche kam nichts dazu. Allerdings habe ich hier ein wenig online gestöbert und bin bei petit cochon und Lüelütt {so so schöne Sachen, die wir schon bei Mimi hatten} gelandet. Ein Traum. Auch hab ich ein wenig in diversen süßen kleinen Onlineshops geschaut. Es gibt ja doch sehr sehr süße Sachen. Ich hab fast vergessen, wie niedlich man auch die Kleinsten einpacken kann. Und doch bin nich noch immer total unsicher in Sachen Sommerbaby. Der deutsche Sommer ist ja leider nicht der zuverlässigste.

Habe ich Schwangerschaftsstreifen?  

Keine neuen Streifen. Aber die Haut spannt um den Bauchnabel recht arg. Mal schauen, was das wird. Aktuell bin ich auf der Suche nach reinem Kokosöl. Bisher leider vergeblich. Selbst in den Apotheken habe ich keines bekommen. Alternativ wollte ich auf sensitives Babyöl umsteigen, für die Zeit des Urlaubs. Aber da ist der erste Inhaltsstoff Paraffinöl gewesen und somit war es raus. Und nun sitze ich hier und versuch das Spannen am Bauch mit After Sun Lotion in den Griff zu bekommen. Klappt nur so mäßig, haha.

 

Wie schlafe ich? Schlafverhalten?

 

Miserabel. Ich bin todmüde. Das liegt aber nicht am Klima, dem Urlaub oder gar an der Schwangerschaft – es liegt an dem Mimikind. Das will einfach nicht recht schlafen oder sie ist in der Nacht sehr unruhig. Und da wir uns ein Bett teilen, leide ich mit einem sehr leichten Schlaf sehr darunter. Aktuell wünsche ich mir nichts mehr, als eine Nacht voll Schlaf. Morgens aufstehen und denken, man wäre voller Energie.

Mein schönster Augenblick der Woche  

Es ist tatsächlich sehr schwer, einen schönsten Moment festzuhalten. Einfach aus dem Grund, weil sich aktuell so viele einzigartige und schöne Momente aneinanderreihen. Ich genieße diesen Urlaub sehr, das Wetter, das gute Essen, die Menschen. Alles. Ich empfinde es als absolut angenehm, schwanger hier zu sein. Die Sonne macht gute Laune und tankt die Speicher auf. Es ist einfach alles sehr sehr schön.

Wenn ich aber einen schönsten Moment in Bezug auf unser Baby benennen würde, dann die Bewegung im Bauch. Nachdem ich mich letzte Woche ein wenig gesorgt habe, weil es im Bauch so still war, ist da jetzt wieder ordentlich Bewegung. Ein wunderschönes Gefühl. Ich bin gespannt, wann ich die erste Bewegung auch sehen kann.


Gab es diese Woche einen Schreckmoment?

Mimi hatte plötzlich einen starken roten Ausschlag, der am Bauch begann und hochstieg. Ich hatte Sorge, dass sie vielleicht etwas ausbrütet. Allerdings war der Ausschlag am nächsten Tag schon wieder weg und wir vermuten, dass es das stark gechlorte Wasser im Brunnen war, in dem Mimi spielte. Ihr glaubt nicht, wie sie gerochen hat. Eine kleine Chlorschleuder.

 

Verspüre ich Kindsbewegungen?

Ja, endlich wieder. Ganz zart und wunderschön. Bevorzugt am Abend.

 

Habe ich Heißhungerattacken?

Oh ja, ich habe ordentlich Appetit. Morgens überlege ich schon, was ich zu Mittag essen könnte. Und nichts macht mich glücklicher als eine Fresh Coconut. Dicht gefolgt von Ananassaft. Und irgendwie ist da auch der Eishunger. Was träume ich von einem großen Erdbeerbecher. Wisst ihr noch, das war schon bei Mimi so. Allein der Gedanke daran, hmmmmm.

 

Habe ich Abneigungen gegen gewisse Lebensmittel, Gerüche oder ähnliches?

Keine Abneigungen derzeit. Zum Glück.

Gibt es erste Geburtsanzeichen?   

Zum Glück gibt es keine. Alles andere wäre schlimm und nicht schön.

 

Irgendwelche Symptome?

Mein Steißbein macht mir zu schaffen. Es begann Anfang der Woche, dass ich bemerkte, wie mich das längere Sitzen anstrengt. Es schmerzt. Aber auch im liegen meldet sich der Steiß. Sehr sehr unangenehm. In der Schwangerschaft mit Mimi war das leider ein echtes Problem, denn ich konnte weder schmerzfrei sitzen oder liegen. Aber es muss dieses Mal ja nicht so schlimm werden. Meine Hebamme fragte mich bei ihrem letzten Besuch, ob ich mir in der Vergangenheit einmal den Steiß an/gebrochen habe. Und tatsächlich vermute ich das. Als Teenie bin ich mal so arg mit den Inlinern auf meinen Allerwertesten gefallen, dass ich danach wochenlang nicht schmerzfrei sitzen konnte. Das hängt also evtl. zusammen.

Und sonst? Teilweise habe ich geschwollene Füße und Beine. Aber das lässt sich aushalten.


Bauchnabel, rein oder raus?

 Aktuell ist er nicht mehr drin, aber auch noch nicht „geploppt“.

 


Aktuelle Stimmung?

 

Selig. Ich fühle mich ziemlich angekommen – mit meinem Körper und generell. Ich fühle mich sehr wohl und bin, ja, einfach nur ziemlich beseelt. So sehr ich all das hier aber auch genieße, und so sehr ich eigentlich gar nicht zurück ins triste Deutschland möchte, so so so sehr aber freue ich mich auf Anni und Henry. Ich vermisse die Beiden schon arg. Auch wenn wir täglich sprechen, es wäre schön, wenn sie ebenfalls hier wären.

 

 

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34 Kommentare

  • Antworten Leamariaantonia 5. März 2017 at 14:40

    Hey Janina.
    Was für ein
    Schöner Artikel. Hast du wegen des Kokonusöls schon
    Mal
    Im
    Supermarkt geschaut? Bei den Ölen zum
    kochen? Die sind oft ohne jeglichen Zusatz und sogar gesünder als die aus der Apotheke.
    Ich drück die Daumen und noch eine schöne Zeit euch Dreien.

  • Antworten Andrea 5. März 2017 at 14:40

    Liebe Janina,

    ich habe mich selbst in deinem Text entdeckt. Unser Sohn wütet momentan auch was das Zeug hält und ich stoße sehr oft an meine Grenzen. Allerdings hat mich das Buch „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn“ in der letzen Zeit sehr gut durch die Trotzphase begleitet. Tatsächlich ist es hier um einiges ruhiger geworden, seit ich ein paar Tipps aus diesem Buch befolge. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft. Diese Phase verlangt Eltern einiges ab und ich kann mir kaum vorstellen, wie hart es manchmal sein muss, wenn man obendrein so schön schwanger ist wie du.

  • Antworten Andrea 5. März 2017 at 14:41

    Liebe Janina,

    ich habe mich selbst in deinem Text entdeckt. Unser Sohn wütet momentan auch was das Zeug hält und ich stoße sehr oft an meine Grenzen. Allerdings hat mich das Buch „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn“ in der letzen Zeit sehr gut durch die Trotzphase begleitet. Tatsächlich ist es hier um einiges ruhiger geworden, seit ich ein paar Tipps aus diesem Buch befolge. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft. Diese Phase verlangt Eltern einiges ab und ich kann mir kaum vorstellen, wie hart es manchmal sein muss, wenn man obendrein so schön schwanger ist wie du. Und nicht vergessen: Du machst das alles ganz toll!

  • Antworten Sandra 5. März 2017 at 14:48

    Danke für Deine wahren, aufbauende Worte. Schön zu lesen, dass es anderen Mamas manchmal auch so geht. Leider geben es viel zu wenige zu.

  • Antworten Amy 5. März 2017 at 17:54

    Hallo Janina!

    Wäre Aloe Vera eine Alternative? Das hilft irgendwie immer.

    Viele Grüße, Amy

    • Antworten Janina 5. März 2017 at 23:58

      Stimmt, Aloe Vera.
      Wieso habe ich daran gar nicht gedacht. Danach schaue ich auch mal heute. Danke schön. 🙂

  • Antworten ekulele 5. März 2017 at 19:03

    Janina, du schaust so so toll aus!!! Bin ganz begeistert und finde die Idee mit dem Video brillant 🙂
    Gerne mehr davon – aber nur, wenn es nicht in „Upload Stress“ ausarte

    • Antworten Janina 5. März 2017 at 23:57

      Liebe Frauke,
      danke schön. <3

      Das war ja wirklich nur in einer ruhigen Minute mit dem Handy aufgenommen. Und den Upload macht der PC ja zum Glück unbeaufsichtigt allein. Haha.
      Deshalb ganz lieben Dank. Ich dachte, es wäre vielleicht interessant, wenn ich immer ein paar persönliche Worte integriere.

      Sei mir lieb gegrüßt
      Janina

  • Antworten Katrin 5. März 2017 at 19:32

    Ahhhh jetzt hatte ich ein ewig langes Kommentar getippt und dann war es weg…. Naja also nochmal.

    Ich hatte vor einigen Tagen ja auch mal so ein extremes Tief. Aber hey, jeder darf irgendwie wann Urlaub anmelden, nur im Mama-dasein gibt’s keinen freien Tag. Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten. Wobei ich mich schon ab und an frage wie das werden soll wenn dann der Mai-Knirps da ist… Kind und Job?! Aber auch das bekommen wir wieder irgendwie hin 😊

  • Antworten Bianca 5. März 2017 at 20:04

    Ein sehr schöner und ehrlicher Post. Als Mama gerät man immer mal wieder an seine Grenzen. Das „Ich kann nicht mehr“-Gefühl kenne ich auch zu gut, vor allem bei Wutanfällen.
    Liebe Grüße Bianca
    http://ladyandmum.blogspot.de

    • Antworten Janina 5. März 2017 at 23:55

      Liebe Bianca,

      ja – so ist es. Das gehört einfach dazu. Nur zu Hause tragen wir diese Situationen als Eltern oft gemeinsam, das ist irgendwie einfacher.
      Und dennoch, jeder kleiner Wutanfall und des Austesten ist so wichtig für die Kleinsten, auch wenn es für Eltern eine Herausforderung ist.

      Ganz herzliche Grüße
      Janina

  • Antworten Danijela 5. März 2017 at 20:18

    Einfach toll😘

    • Antworten Janina 5. März 2017 at 23:54

      Danke schön 🙂

  • Antworten Pari 5. März 2017 at 20:38

    Sehr schön und ehrlich geschrieben! Ich hab mich auch schon gefragt wie Du das macht, so alleine im Urlaub mit Kleinkind und Schwangerschaft.

    • Antworten Janina 5. März 2017 at 23:54

      Liebe Pari,

      es funktioniert sehr gut. Aber sie ist halt jetzt fast zwei und möchte ihren Willen immer durchsetzen, haha. Ich denke, das ist ganz normal – und oft kollidiert das eben mit dem, was ich für richtig halte. 😀

      Ganz liebe Grüße
      Janina

  • Antworten Kristina Dinges 5. März 2017 at 21:59

    Du siehst so hübsch und strahlend aus. Indonesien scheint euch wirklich gut zu tun!

    Liebe Grüße Kristina von KDsecret

    • Antworten Janina 5. März 2017 at 23:53

      Oh ja, das tut es. Sehr sogar. 🙂

  • Antworten Nina 5. März 2017 at 22:33

    liebe Nina
    jetzt reiß dich aber mal zusammen, jeder Mama geht es so!
    Du bist im Paradies im Urlaub, hast schön deine Ruhe, und kannst Zeit mit deinem Kind verbringen.
    Ich hätte da weniger Arbeit mitgenommen, weniger Laptop, weniger Beiträge, mehr Zeit. Mehr Ruhe.
    Aber anscheinend klappt das bei euch nicht so gut. Es wird nicht einfacher mit zwei Kids.
    Gewöhn dich schonmal dran.

    • Antworten Janina 5. März 2017 at 23:52

      Hallo Du,

      ich bin absolut bei mir und auch erholt. Im übrigen bekommen wir nicht unser zweites, sondern unser drittes Kind. 🙂
      Vermutlich hast du noch keine Kinder?
      Weil dann wüsstest du, dass diese Tiefs dazugehören. Immer. Die hat jede Mama. Das ist vollkommen normal.
      Ich frage mich allerdings, woher du wissen möchtest, wie viel ich am Computer hänge oder arbeite. Bist du mit uns auf Reisen? 🙂

      Gruß,
      Janina

  • Antworten Sarah 5. März 2017 at 22:34

    Liebe Janina,
    Danke für deinen ehrlichen Text. Das gibt es in der Insta Glitzerwelt viel zu selten. Wie ich dir schon erzählte, ist mein zweiter Sohn auch so ein Wirbelwind, ich kann es also alles sehr gut nachvollziehen. Für uns hieß lange die Devise „Durchhalten“. Alles Liebe für dich!
    Sarah

  • Antworten Sylvia 6. März 2017 at 11:43

    Liebe Janina,
    deine ehrlichen updates sind so wunderschön! Auch als Nicht Mama mag ich es auch mal die ehrliche Seite zu hören. Viele Online mütter tun ja oft so als ob alles mehr oder weniger easy wäre.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at – Fotografieblog

    • Antworten Janina 6. März 2017 at 12:57

      Liebe Sylvia,

      ich glaube, die Elternschaft ist die größte Herausforderung im Leben. 🙂
      Da läuft es mal mehr, mal weniger rund.

      Deshalb ganz lieben Dank für deine Worte!

      Janina

  • Antworten Greta 6. März 2017 at 12:14

    Oh, mal sehen wie Mimi das finden wird, wenn sie in ein paar Jahren liest, dass sie Mama den Urlaub versaut hat. Denn nach nichts anderem klingt es hier.

    • Antworten Janina 6. März 2017 at 12:56

      Den Urlaub versaut?
      Ich glaube, da hast du dich verlesen.

    • Antworten Anni 6. März 2017 at 14:05

      Es ist schon ein bißchen amüsant solche Kommentare zu lesen. Denn sie zeigen so unmissverständlich, dass sie von jemandem kommen, der definitiv nicht weiß, wie ein Alltag mit Kind aussieht. Was für dich nach „versaut“ klingt, ist das tägliche (verrückt schöne) Leben einer jeden Mama!

      Danke für den Text Janina!

    • Antworten Franzi 6. März 2017 at 14:25

      Ich denke, in erster Linie wird Mimi, wenn sie das in ein paar Jahren mal liest, andere Dinge herauslesen, z.B….
      … wie glücklich ihre Mama im Urlaub war
      …was für viele kleine Abenteuer sie jeden Tag erlebt hat (auch wenn sie sich vielleicht später nicht direkt an die Zeit erinnern kann?)
      …wie aufmerksam ihre Mutter sie beobachtet hat und ihre Persönlichkeit zu Papier gebracht hat
      …dass sie schon als Kleinkind eine starke Persönlichkeit hatte
      …wie sehr sie geliebt wird

      …unter anderem das lese ICH nämlich aus dem Text raus!

      Liebe Janina,
      ich lese schon eine Weile mit und musste jetzt einfach mal kommentieren 🙂 Ich finde es toll, dass du uns auf deiner Reise mitnimmst. Ich selber bin in meinem Leben leider noch nicht so viel gereist und finde es sehr spannend so viel über eure Zeit auf Bali zu lesen. Und wo ich schon mal dabei bin: Deinen Mode- und Einrichtungsstil finde ich total schön! <3

      Liebe Grüße,
      Franzi

    • Antworten Ramona 6. März 2017 at 14:43

      Hallo Greta,

      ich finde, es klingt überhaupt nicht so, als wenn Mimi den Urlaub für Janina versauen würde. Es klingt einfach so wie es bei allen Elternteilen klingt, die nonstop auf sich allein gestellt sind, was bei Janina ja nur auf die Urlaubszeit zutrifft. Es gibt Höhen und Tiefen. Und für Janina freut es mich, dass die Tiefen vielleicht dadurch etwas weniger schlimm sind, dass sie sich gerade in einem wundervollen Land befindet.
      Aber selbst wenn es so wäre, dass Mimi ihr den Urlaub so richtig vermiesen würde, fände ich das in keinster Weise unnormal. Meine Eltern erzählen sehr gerne – und wirklich jedem, auch dem neuen Boyfriend – wie meine Schwester einen zweiwöchigen Urlaub an der Ostsee im Wohnmobil hindurch nur gekotzt hat. Das hat ihnen wirklich den Urlaub vermiest. Aber deswegen lieben sie sie ja nicht weniger. Das gibt gute Geschichten für spätere Familientreffen 😉

      Ganz herzliche Grüße von Ramona

  • Antworten Lina 6. März 2017 at 14:41

    Liebe Janina,

    danke für einen weiteren, ehrlichen Post. Ich freue mich immer wieder über Updates. Und lass dich von den Kommentaren hier nicht ärgern, das ist echt frech was manche Leute schreiben. Und ich finde nicht, dass es rüber kommt, als wenn Mimi dir den Urlaub versaut. Ich hoffe ihr drei habt noch eine wunderbare Zeit und kannst noch ein bisschen Kraft sammeln <3

  • Antworten Sandra 6. März 2017 at 14:55

    Das Kind würde sich sich mit Sicherheit anders verhalten, wenn es ein normales Leben mit einem regelmäßigen Tagesablauf hätte. Das sie sich so verhält, ist doch hausgemacht.

    • Antworten Janina 6. März 2017 at 15:46

      Du hast ganz besimmt absolut recht. Mach es doch anders und für dich besser! 🙂

  • Antworten Claudia 6. März 2017 at 15:42

    Liebe Janina,
    kann gar nicht fassen, wie boshaft hier ein paar wenige an Dich schreiben und Hut ab dafür, dass Du dennoch so nett antwortest!
    Bin sehr von Deinen schönen Reiseberichten fasziniert und freue mich immer wie liebevoll und auch ehrlich Du über Mimi schreibst.
    Habt noch eine tolle Zeit in Asien!
    Alles Liebe für Euch

  • Antworten Frieda 8. März 2017 at 0:39

    Liebe Ninas, Gretas und Sandras, wie wäre es wenn ihr einfach einer anderen Seite folgt oder eure Zeit für euch sinnvoller und schöner für nutzt als voller Hass, Neid und Besserwisserei diese doch so kostbare Zeit des Lebens hier zu verbringt. Ich kann diese Beiträge nicht mehr lesen, hören, sehen. Wie verbittert müsst ihr sein? Wie negativ gesteuert euer eigenes Leben? Nehmt es in die Hand und gestaltet es positiv. Ihr lebt hier, in Deutschland, müsst nicht vor Armut, Krieg und Hunger flüchten. Was ist euer verdammtes Problem?

  • Antworten Alica 8. März 2017 at 13:48

    Hallo Janina,

    ich habe eine Empfehlung für dich.
    Schau hier:
    100ProBio Kokosöl nativ, 1er Pack (1 x 1 l) https://www.amazon.de/dp/B00D6GRSXC/ref=cm_sw_r_sms_awd_xs_9PaWybSNZFPB5

    Meine Freundin ist sehr zufrieden mit diesem Kokosöl. Probiere es aus.

    Liebe Grüße

  • Antworten Laura 10. März 2017 at 10:19

    Das Video ist so toll! Mehr davon 🙂

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