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DRUCK RAUSNEHMEN, ANSPRÜCHE SENKEN, LEBEN // MEINE ERFAHRUNGEN ALS BERUFSTÄTIGE MUTTER

2. Juni 2017
Momlife, Leben als Mama, Auszeiten schaffen

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Druck rausnehmen, Ansprüche senken, leben.
Du selbst sein steht dir gut!

Ich bin Frau, Mutter, Partnerin und Arbeitnehmerin. Und ein wenig auch Köchin und Putzfrau, denn der Haushalt macht sich nicht von allein. Und damit bin ich wiederum nicht allein. Wir Frauen, wir leisten viel und der Druck ist groß. Wir sind Multitalente. Egal ob berufstätig oder Vollzeit-Mama. Wichtig ist, dass wir uns selbst zwischen all den Alltagsherausforderungen nicht vergessen!
…denn wir sind großartig. Wir Frauen sind großartig! 

Mein Telefon klingelt, ich gehe ran: „Schatz, der Kindergarten hat angerufen. Wir müssen Mimi abholen, ihr geht es nicht gut!“. „Die arme Motte!“, denke ich und schnell hinterher geschoben: „Mist, was machen wir denn jetzt?!“.
Immerhin müssen wir beide arbeiten. Und obwohl wir beide gleichermaßen eingespannt sind, bin ich es, die letztendlich zu Hause bleibt und das zahnende und etwas leidende Mäuschen bemuttert. Das mache ich gern. Wenn es meinen „Babys“ schlecht geht, dann geht es mir auch nicht gut. Und trotzdem: Der Druck steigt, die To-Do-Liste wächst, die Arbeit, welche ich mit nach Hause genommen habe, möchte abgearbeitet werden… Je später der Abend wird, desto größer mein Druck.

Warum ist es eigentlich doch so selbstverständlich, dass Frau im Fall von kranken Kindern zu Hause bleibt. Warum ist es nachweislich noch immer so, dass Frau neben dem Beruf auch den Haushalt zu großen Teilen allein wuppt. Fakt ist, in der heutigen Zeit setzen wir Frauen uns stark unter Druck. Wir können und wollen alles sein und dabei in allem mindestens 100% geben. Die Gesellschaft erwartet es so von uns. Wir erwarten es so von uns so. Und genau so ging es mir auch lange. Ich kann das, ich schaff das, alles kein Problem. Dass der Druck mich fast in die Knie zwang, das spürte ich erst spät. Viel zu spät…

Ich bin Frau, Mutter, Partnerin und Arbeitnehmerin. Und ein wenig auch Köchin und Putzfrau, denn der Haushalt macht sich nicht von allein. Das klingt nach viel, das ist es auch und dennoch habe ich in den letzten zwei Jahren meine Balance gefunden. Lerne durch Schmerz, heißt es doch so oft. Und so war es bei mir dann auch. Ich musste körperlich erst einknicken, bevor ich etwas für mich ändern konnte. Bevor ich mir überhaupt bewusst wurde, dass ich nicht in allem 120% geben muss und ich lernte auch, mal fünf gerade sein zu lassen. Als Mimi geboren wurde, steckte ich noch mitten im Studium. So kurz vor Schluss, direkt zum letzten Semester, hatte ich sie im Arm und war voller Stolz und Zuversicht. „Mach ich mit links!“, sagte ich immer, wenn ich in die vielen erstaunten Gesichter meiner Gesprächspartner blickte. „Willst du nicht doch ein Urlaubssemester nehmen?“, „Ach komm, lass doch die Vorlesung sausen – ist ja keine Pflichtveranstaltung!“ oder „Frag doch Professorin XY, ob du eine Verlängerung für die Abgabe bekommst“. Nein, nein, nein. Das wollte ich nicht. Ich wollte taff sein und stark und, wie mein Prof zu Beginn der Schwangerschaft zu mir sagte, „wenn Sie es nicht schaffen, wer dann?!“. Und so gab ich alles. Ich lernte, ich schrieb meine Abschlussarbeit, ich arbeitete, trug Mimi immer und überall mit hin. In die Vorlesungen, Seminare, zu Geschäftsterminen. Ich lief wie eine Sanduhr. Wie eine aufgezogene Spieluhr. Hinzu kamen die schlaflosen Nächte, der Blog, der Haushalt und irgendwann war es dann auch noch soweit, dass Henry beruflich wegzog. Strohwitwe. Als ich dann meine letzte Klausur schrieb, war ich fertig mit den Nerven. Als ich den Wisch abgab, liefen die Tränen und ich merkte, es geht nichts mehr. Aus. Wie das Leben so ist, kam dann vieles zusammen. Ich hatte die Klausur natürlich nicht bestanden, so auf den letzten Metern noch einmal durchgefallen. Der Haushalt lag brach. Ich war müde und dauerhaft gestresst. Irgendwie ging nichts mehr. Für mich und mein Leistungsverständnis zu der Zeit hieß das: Du versagst. Und Versagen gibt es nicht. Das ist keine Option, niemals. Was ich aber die Monate darauf lernen sollte: Schwäche zeigen oder kleine Misserfolge haben nichts mit Versagen zu tun. Es ist nichts, wofür man sich schämen muss. Niemals. Schwächen sind menschlich. Oft braucht es diesen Moment von Schwäche, wo nichts mehr geht, um für sich selbst zu merken: Bis hierhin und nicht weiter. Wir müssen unsere körpereigenen Kapazitäten besser kennenlernen. Unsere Ressourcen mit Bedacht nutzen und vor allem, wir dürfen unsere Bedürfnisse nicht außer Acht lassen. Es ist wichtig, sich Freiräume zu schaffen. Ruhezeiten, Qualitätszeiten. Momente der Ruhe, in denen wir Kraft tanken und mal nur wir sind. Das kann alles sein. Sport, ein erholsames Bad, eine entspannte Dusche, ein gutes Buch und eine Tasse Tee oder Kaffee auf der Couch. Einfach mal alles wegschieben. Haushalt Haushalt sein lassen. Das Handy lautlos oder aus.

 

P&G, Mutterschaft, Braun,

Loslassen, Haushalt Haushalt sein lassen und Prioritäten setzen!

Es ist ok, wenn sich mal die Wäsche stapelt und es ist auch nicht schlimm, wenn mal nicht sofort der Staubsauger herausgeholt wird. Es muss nicht jeden Abend ein frisch gekochtes Abendbrot auf dem Tisch stehen. Eine schöne Brotmahlzeit tut es auch mal. Dafür gemeinsam, als Familie.

Laut der Onlineplattform „for me„, initiiert von P&G, die Anfang des Jahres eine große Frauen-Studie ins Leben rief, ist unsere Kultur von einer umfassenden Multioptionalität geprägt. Es herrscht das Machbarkeitsideal, dass jeder Frau sämtliche Türen offen stehen würden und sie damit alles schaffen kann. Eine Frau hat viele verschiedene Rollen einzunehmen und noch mehr Erwartungen zu erfüllen. Das baut Druck auf und bringt ein Gefühl von Überforderung.

  • Mehr als zwei Drittel der Frauen gaben an, immer 120% zu geben.
  • Ganze 72% der befragten Frauen haben den Anspruch an sich selbst, immer alles perfekt machen zu müssen.
  • Was zur Folge hat, dass fast jede zweite Frau {45%} nahezu ständig ein schlechtes Gewissen hat, sich nicht genügend um die eigene Familie, den Partner oder die Freunde kümmern zu können.

 

Erst vor drei Wochen hatte ich ein interessantes Gespräch auf einer Veranstaltung. Die Dame, mit der ich mich unterhielt, erzählte mir, dass viele Frauen noch immer den Großteil der Hausarbeit und Kindererziehung übernehmen würden – neben dem Beruf. Dass viele Partner dahingehend noch sehr verhalten sind. Anzumerken ist hier, dass diese Dame aus der Betreuung kommt. Das hat mich leider nicht überrascht. Auch wenn ich an dieser Stelle sagen muss: Bei uns trifft das so zum Glück nicht zu. Am Wochenende zum Beispiel übernimmt Henry den Großteil der anfallenden Arbeit und schafft mir so Freiräume und Zeit. Die Studie von „for me“ zeigt aber auch, das ist leider noch nicht Normalität.

Als ich die Studienergebnisse das erste Mal las, war ich einerseits nicht verwundert und doch stimmen mich die Zahlen traurig. So fühlt sich jede dritte Frau {32%} alleinerziehend mit Partner und sogar neun von zehn Frauen sehen sich als das Organisationstalent in der Familie, was zur Folge hat, dass knapp die Hälfte der Befragten {46%} das Gefühl haben, dass von ihren Bedürfnissen nichts übrig bleiben würde. Kurzum bedeutet das, dass sich viele Frauen nicht unterstützt fühlen. Ja, sogar allein gelassen.

Mutterschaft, Mama sein, Berufstätige Mütter, Working Mom

Eine ausgeglichene Mama ist eine gute Mama,
Druck rausnehmen, Ansprüche senken, leben!

Ich bin der Meinung, dass eine Mama, die auch für ihr eigenes Wohlbefinden sorgt und sich nicht vergisst, im Alltag ausgeglichener ist. Es ist unheimlich wichtig, sich diese kleinen Auszeiten zu schaffen. Ich habe ja selbst die Erfahrung gemacht und meine körperlichen Grenzen konsequent überschritten, auf erste Anzeichen nicht geachtet. Ein Fehler. Denn als ich letztendlich meine Abschlussarbeit in der Uni abgab und in den Dänemark-Urlaub fuhr, spürte ich erst, wie erschöpft ich wirklich bin. Wie ausgelaugt und ausgepowert. Das eigentlich nichts mehr ging und auch die Mädels darunter litten. Seitdem bin ich achtsamer. Das war ein langsamer Prozess und, um ganz ehrlich zu sein, es ist nicht immer einfach. Denn natürlich ist da mein eigener Anspruch. Und natürlich möchte ich gern alles. Ich habe für mich gelernt, mich von diesem Druck, den ich mir zu großen Teilen auch einfach selbst mache, zu lösen. Nein, ich muss nicht alles. Ich setze Prioritäten. Ich habe geschaut, was ich aktiv ändern kann. So habe ich mir den Druck rausgenommen. Ich lasse das Geschirr auch mal einen Tag in der Spüle liegen, bevor ich es einräume. Das ist dann halt so. All diese Kleinigkeiten. Ja, und dann schaue ich, dass ich auch etwas für mich tue. Das sind so Kleinigkeiten – wie mein freitäglicher Kaffee auf dem Markt, nur ich. Oder die schönen Schnittblumen, die ich mir jede Woche für mich gönne – weil sie mir so viel Freude bereiten. Das ist ein Tee im Bett mit einem Buch, wenn die Kinder im Bett sind. Oder das ist auch mal ein Bad. Home Spa. Kleinigkeiten, die meinem Körper und meiner Seele gut tun. Was mich aber am meisten entspannt – raus zu kommen. Also wirklich raus aus den 4 Wänden. Wenn die Kleine in der Kita ist oder Henry übernehmen kann. Einfach mal raus. Im Café sitzen und ein Stück Kuchen essen. Spazieren gehen, Yoga, walken, sowas. Das hier sind jetzt nur meine ganz eigenen Beispiele – jede Frau muss schauen, wie es für sie passt und wo sie sich diese kleinen Auszeiten für die eigene Bedürfnisbefriedigung freischaufeln kann.

 

Die Zeit im Bad gehört mir!

Das ist mal eine Ansage. Aber ich bin dazu übergegangen, mir diese Zeit für mich zu nehmen. Währenddessen ist die Tür zu. Da möchte ich kein Herumgewusel, keine Fragen, kein Tür auf und Tür zu, kein „Mama, ich suche dieses oder jenes…“ oder ähnliches.

Wenn ich im Bad bin, dann ist das meine ganz eigene Mama-Zeit. Die zelebriere ich. Ich dusche in Ruhe, pflege mich und meinen Körper, trage meine dekorative Kosmetik auf und starte so schon viel entspannter und glücklicher in den Tag. Denn so verlasse ich das Haus und fühle mich wohl und ich habe schon den Morgen genutzt, um etwas für mich zu tun. Mein Abendritual im Bad schaut ganz ähnlich aus. Endschleunigen, herausnehmen und das ohne unrealistisches Tamtam.

So habe ich den FaceSpa von Braun für mich entdeckt. Jeden Abend behandle ich damit für wenige Minuten mein Gesicht. Die verschiedenen Aufsätze ermöglichen mir Pflege- und kleine Spa-Momente, wie eine Gesichtsmassage. Und gleichzeitig hat dieses Gerät auch eine Epilier-Funktion, mit der ich feine Gesichtshärchen entfernen kann. Ein tolles Teil, das ich tatsächlich nicht mehr missen mag.

Wie schaut es denn bei euch aus?

So oft erhalte ich Mails von euch, meinen lieben Leserinnen, die mir davon berichten, dass sie oft kaputt sind und müde und zum Teil auch einfach überfordert. Damals, als ich meinen ziemlich ehrlichen Beitrag zu meinem ersten Jahr mit dem Baby veröffentlichte, bekam ich so viele Reaktionen von euch. Frauen, die sich bedankten oder mir von ihrem ersten oder sogar zweiten Jahr berichteten. Ja, ich kann das nur so gut nachvollziehen. Das Leben als Mama an sich ist schon eine echte Herausforderung und so unvorhersehbar. Gerade in den ersten Lebensjahren der Kinder ist jeder Tag eine Überraschungstüte. Ihr macht das toll, jede von euch. Ich finde, das wird auch viel zu selten anerkannt. Mütter leisten so unglaublich viel. Lasst uns gegenseitig mehr Unterstützung entgegenbringen, indem wir liebe Worte füreinander finden, ein offenes Ohr haben und uns {im echten Leben} aushelfen. Oder?

 

Und wer sich jetzt fragt, was ist „for me“? „for me“ ist eine Online-Plattform von Procter & Gamble (u.a. Marken wie Always, Oral-B, Gillette Venus und Ariel), die ins Leben gerufen wurde, um Frauen und vor allem berufstätige Mütter in allen Lebenslagen in ihrem Alltag mit Rat und Inspiration zu verschiedensten Themen zu unterstützen.

Denn jede Frau ist einzigartig und wunderbar, ganz nach dem „for me“-Motto „Du selbst sein steht dir gut“.

 

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24 Kommentare

  • Antworten Janina 2. Juni 2017 at 10:33

    Ach Liebes, ich hatte mehrmals Gänsehaut bei deinen Worten und habe sie – obwohl es echt eine Menge Text ist :-* – jedes Wort verschlungen! Man spürt dir ab, wie es für dich gewesen ist, deine Ehrlichkeit ist einfach richtig richtig klasse! Danke für jede Ermutigung und jede Hilfe, die du gibst, ohne zu fordern. Du bist einzigartig! :-*

    • Antworten Janina 2. Juni 2017 at 21:01

      Liebe Janina,

      so wunderbare und herzliche Worte. Du weisst, was mir das bedeutet – oder?
      Danke!

      Ich muss ehrlich sagen, ich würde es nie wieder so machen, wie ich es getan habe. Und es hat lange gedauert, mir das selbst einzugestehen. Denn ich war ehrlich fix und fertig und wollte nach außen immer stark wirken und sehr gute Leistungen bringen. Aber das gute ist ja, man lernt und wird klüger. Wir können uns alle unterstützen, in dem wir uns zuhören und aushelfen. Und indem wir ehrlich. <3

      Sei mir ganz ganz lieb gegrüßt
      Janina

  • Antworten Jana 2. Juni 2017 at 14:10

    Hallo liebe Janina,

    als was arbeitest du denn beruflich? Ich dachte immer, du wärst noch in Elternzeit 🙂

    Liebe Grüße und ein sonniges Pfingstwochenende!

    • Antworten Janina 2. Juni 2017 at 20:59

      Liebe Jana,

      ich war leider nie in Elternzeit. Das Glück hatte ich nicht. Ich hatte nicht einmal einen Mutterschutz.
      Aber dieses Mal koste ich all das aus.

      Ganz liebe Grüße
      Janina

  • Antworten Simone 2. Juni 2017 at 14:12

    Liebe Janina 🙂 du machst das alles so super und bekommst es immer gut unter einen Hut 🎩 🙂 darauf kannst du sehr stolz sein und wir Mamas haben echt immer sehr viel zu tun, gerade wenn man noch arbeitet und ich hoffe Mimi ist wieder fit
    Tolle Bilder sind das geworden 🙂

    • Antworten Janina 2. Juni 2017 at 20:45

      Liebe Simone,

      so liebe Worte. Aber auch hier geht es leider so oft drunter und drüber. Du kennst das ja.

      Ich bin im übrigen sehr stolz auf dich. Was du nicht alles wuppst und das immer mit einem Lächeln im Gesicht. <3

      Ganz herzliche Grüße an Dich
      Janina

  • Antworten Pauline 2. Juni 2017 at 15:21

    Super ehrlicher und lobenswerter Bericht liebe Janina!! Vielen Dank💛

    • Antworten Janina 2. Juni 2017 at 20:43

      Liebe Pauline,

      das ist aber schön. Danke dir für diese liebe Rückmeldung.

      Ganz ganz liebe Grüße
      Janina

  • Antworten Maria 2. Juni 2017 at 15:26

    Janina, unabhängig von deiner persönlichen Geschichte, dass dein Mann nicht anwesend war, möchte ich zu einer Aussage einfach mal meine Meinung abgeben.

    „Warum ist es eigentlich doch so selbstverständlich, dass Frau im Fall von kranken Kindern zu Hause bleibt. Warum ist es nachweislich noch immer so, dass Frau neben dem Beruf auch den Haushalt zu großen Teilen allein wuppt. “

    Weil die betroffenen Frauen es mit sich machen lässt, ganz einfach. Es bleibt derjenige bei den Kindern, der es beruflich eher „verkraften“ kann. Das muss nicht automatisch die Frau sein. Und den Haushalt machen alle, die alt genug dafür sind. Wer als Frau der Meinung ist, Kindererziehung, Haushalt und Kochen dem Mann komplett abnehmen zu müssen, soll sich doch bitte im Nachhinein nicht beschweren, wenn sie allein dastehen. Zu einem Paar gehören zwei Personen. Und ebenso gehören die Aufgaben geteilt.

    Ich bin froh, dass mein Mann ebenso mal die Kinder übernimmt, wenn sie krank sind und ich in einer stressigen Phase stecke und das ich ihn nicht erst darum bitten muss, den Staubsauer zu schwingen oder den Müll nach Draußen zu nehmen. Er beteiligt sich in allen Bereichen. Denn er macht 50 % dieser Beziehung aus. Und das weiß er. Also übernimmt er 50 % der Arbeit. Ohne Stress, ohne Jammerei, ohne, dass sich einer als „Putzfrau“ oder „Koch“ fühlen muss.

    • Antworten Janina 2. Juni 2017 at 20:42

      Liebe Maria,

      danke dir für deine Meinung zu dem Thema.
      Ich vermute, da hast du mit deinem Partner viel Glück und das ist toll. 🙂
      Aber Studien und Umfragen beweisen, dass das leider noch immer nicht die Regel ist.

      Ganz liebe Grüße an Dich
      Janina

    • Antworten Sandra 3. Juni 2017 at 18:57

      Hallo Maria,
      Ich habe beim Lesen das gleiche gedacht.
      Es ist nur selbstverständlich, dass sie Mutter zu Hause bleibt weil sie es von ihrem Partner nicht einfordert. Niemand ist so wichtig dass er nicht auch mal einen Nachmittag auf der Arbeit fehlen kann, auch Männer nicht!!
      Wir Frauen können und sollten auch berufliche Ziele verfolgen und wenn also beide arbeiten gehen muss der Mann genauso für die Kinder da sein sein wie die Mutter.

  • Antworten Sarah 2. Juni 2017 at 19:34

    Mega toller Artikel! Absolut gelungen, sollte jede gestresste Mama Mal lesen und sich überlegen was ihre Pause, ihre eigene Zeit ist. Wirklich toll! Wünsche dir für euren baldigen Zuwachs in der Familie alle Ruhe und Kraft, der in diesem Beitrag liegt 🙂

    • Antworten Janina 2. Juni 2017 at 20:37

      Liebe Sarah,

      so so lieben Dank für deine Worte.
      Ich glaube, wenn wir alle nur ein wenig mehr die Ansprüche herunterschrauben, dann ist schon viel erreicht.
      Außerdem Ehrlichkeit. Es ist eben manchmal hart und schwer und das ist auch ok. Das darf man zugeben.

      Ganz ganz liebe Grüße an Dich
      Janina

  • Antworten Claudia 2. Juni 2017 at 19:40

    Hallo Janina,
    ich stutze gerade auch und schließe mich der Frage von Jana an. Bist du in einem festen Arbeitsverhältnis? Oder freiberuflich?
    Ich dachte immer du hättest nur den Blog (und das ist in meinen Augen keine Arbeit im herkömmlichen Sinne).

    Lg c

    • Antworten Janina 2. Juni 2017 at 20:41

      Liebe Claudia,

      ich glaube, dass man als Außenstehender oft unterschätzt, was ein „größerer“ Blog an Arbeit ist. Das ist ein Vollzeitjob. Ich habe so viel gearbeitet, ständig. Dazu der Druck, den man hat. Du hast Buchhaltung, du verhandelst, du schreibst Texte, machst die Fotos, dann Veranstaltungen – all das. Es ist halt wie immer mit der Selbstständigkeit, ständig und immer. Aber ich kann total verstehen, dass man als Außenstehender keine Vorstellung davon hat. Hätte ich wohl auch nicht, wenn ich nicht so drin stecken würde. 🙂

      Aber zu deiner Frage: Ja, bin ich. Nachdem ich mich dazu entschlossen habe, eben nicht mehr hauptberuflich meinen Blog zu führen. Der Druck war mir einfach zu krass auf Dauer und um ehrlich zu sein, irgendwie war es so auf Dauer auch schwierig, weiter Freude daran zu haben. Auch die Unabhängigkeit hat mir sehr gefehlt. Es gab viele verschiedene Gründe.

      Ganz ganz liebe Grüße
      Janina

      • Antworten Ramona 6. Juni 2017 at 10:58

        Liebe Claudia, liebe Janina,

        diese Erfahrung, dass man den Aufwand nicht einschätzen kann, teile ich absolut. Ich habe keinen Blog, aber beruflich an einem Tag der Woche „Internetdienst“. Und das stresst mich immer mega, was ich nicht ansatzweise erwartet hatte. Da ist man dann dafür verantwortlich, Meldungen online zu stellen, für die jeweiligen Kanäle aufzubereiten (Facebook, Youtube und Instagram haben wir), außerdem für jeden Kanal noch exklusiven Content zu erstellen, im Netz nach interessanten Infos zu suchen, die vielleicht ein Rechercheansatz sein könnten, Anfragen bearbeiten, Kommentare sichten, Reichweite beobachten und so weiter und so fort. Das ist verdammt viel Aufwand. Und oft habe ich nach so einem Tag noch kein einziges Wort für einen langen Beitrag für unser Heft verfasst.

        Umso beachtlicher finde ich, dass du, Janina, aktuell beides wippst, Job und Blog plus natürlich Kinder und den restlichen Wahnsinn.

        Fühl dir imaginär den Rücken gestärkt!
        Liebe Grüße von Ramona

  • Antworten Felix 2. Juni 2017 at 20:29

    Ich hab eigentlich eher den Eindruck,als würden Henry und Anni dich sehr unterstützen?!? Also mich überrascht das hier nun schon…bin mal gespannt auf die Zeit zu fünft,wenn das Bad wieder offen bleiben muss.

    • Antworten Janina 2. Juni 2017 at 21:05

      Lieber Felix,

      schreibe ich ja auch, dass Henry sehr unterstützt und ich hier sehr viel Glück habe. 🙂
      Anni hingegen ist mein Kind, die ist zwar ein tolles und selbstständiges Mädchen und sie ist auch total hilfsbereit, es ist aber nicht nicht ihre Aufgabe, unsere Aufgaben aufzufangen. 🙂

      Im ersten Jahr allerdings war ich dann ja auch irgendwann unter der Woche allein. Da war Henry nicht mehr da und das war eine harte Zeit. Das konnte auch das Wochenende nicht auffangen.

      Ich bin sehr gespannt auf die erste Zeit zu fünft und freue mich riesig darauf. Mal schauen, wie sich hier alles neu ordnet. 🙂

      Viele liebe Grüße
      Janina

  • Antworten Katharina 3. Juni 2017 at 8:49

    Liebe Janina,

    einen wirklich tollen Text hast du geschrieben. Und er ist so wahr. Ich habe sogar an einigen Stellen Tränen in den Augen bekommen, weil ich mich damit identifizieren kann. Du hast so recht, wir Frauen setzen und viel zu sehr unter DruckBild versuchen alles zu schaffen und jeden zufrieden zu stellen. Oft vergessen wir uns selbst dabei. Daher sollten wir uns viel öfter mal Zeit für uns nehmen. Deine Beispiele finde ich super und reichen manchmal auch schon völlig aus 🙂

    Mach weiter so.

    Alles Liebe,
    Katharina

  • Antworten Ilka 3. Juni 2017 at 9:53

    Ich glaube das noch nicht alle den Beruf Blogger und Influencer kennen….

  • Antworten Sarah 3. Juni 2017 at 12:03

    Liebe Janina,
    ich folge dir schon etliche Jahre damals mit deinen youtube Videos und klein Anni mittendrin und so oft dachte ich, wenn ich mal ein Kind habe dann will ich auch für meine Interessen noch etwas Zeit übrig haben, mich hübsch machen und auch Mode interessiert bleiben. Jetzt bin ich seit 9 Monaten Mama es ist wunderbar und doch denk ich oft :“vergesse dich nicht selbst“ , dein Text ist ganz ehrlich und schön und ich finde es einfach toll das du dies mit uns allen teilst! Es ist so viel Mehrwert ehrlich zu sagen ich bin kaputt und komme an meine Grenzen als allen vor zugaukeln Mama sein, Partnerin, Freundin, Putzfrau, Köchin und der Job seien einfach mal so mit links erledigt… Nein das ist es nicht!! Aber auch ich nehme mir kleine Auszeiten, so gehört mein tägliches make up dazu auch wenn es nur 10 min sind, auch ein käffchen wenn das Baby schläft sind so viel Wert!
    Danke Janina für deinen tollen Blog deine schönen Zeilen, deine Bilder bei Insta ,du bist ganz oft Inspiration, Vorbild , Ablenkung, Spaß und gute Laune!
    Das wollte mal loswerden
    Liebe Grüße aus der Hauptstadt
    Sarah

  • Antworten Hanna 3. Juni 2017 at 18:53

    Und was arbeitest du nun so geheimnisvolles wenn man fragen darf? Viel kann das ja -sorry no offense- nicht sein neben dem Blog. Mit all den reisen und so..

    • Antworten Janina 5. Juni 2017 at 7:03

      Hallo X,

      der 4. Kommentar zu diesem Post von dir, der mir verrät, wer du bist. Deine IP Adresse verrät mir ziemlich genau deinen Standort.
      Höre doch bitte auf, beleidigende, diskriminierende und ketzerische Kommentare zu posten. Ich kann deinen Standort jeweils sehr genau ermitteln und bin auch nicht blöd, kann 1 und 1 zusammenzählen. Ich kann verstehen, dass man nicht jeden Menschen leiden mag. Das ist ok. Aber investiere deine Zeit doch einfach schöner oder sinnvoller. Davon haben wir beide mehr. Mir erschließt sich der Sinn irgendwie nicht.

      Liebe Grüße
      Janina

  • Antworten Steffi 6. Juni 2017 at 17:03

    Ich finde es sehr bemerkenswert, wie du es schaffst, so viele Posts zu schreiben, obwohl du noch eine andere Arbeit hast. Ich schaffe nicht mehr als 2 pro Woche. Ich habe am Anfang auch gedacht, dass du es hauptberuflich machst. So ein Blog kann auch wirklich stressen. Man vergleicht sich dann mit anderen und meint, man müsste auf Social Media noch so viel mehr machen und dann noch dies und noch das. Ich würde z.B. gerne zu WordPress wechseln, bin auch schon am Design, aber ich schaffe es einfach zeitlich momentan nicht. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Elternzeit. Nimmst du denn dieses Mal eine?
    LG Steffi

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