Schwangerschaft

MEINE HAUSGEBURT | MEIN WEG ZUR SELBSTBESTIMMTEN GEBURT | TEIL 2

29. Oktober 2017
Hausgeburt in Hannover

 

Meine selbstbestimmte Geburt zu Hause,
eine Hausgeburt – Teil 2

 

Ihr Lieben,

ich nehme euch ein Stück weit mit auf meiner Reise zu einer selbstbestimmten Geburt, die eine Hausgeburt war. Für mich war der richtige Weg die Hausgeburt. Das fühlte sich einfach nur gut und richtig an, und war dieses Mal auch irgendwie so vollkommen selbstverständlich.

Jetzt, nachdem ich diese Erfahrung machen durfte, kann ich für mich sagen, es war genau so perfekt. Für mich. Nicht für dich, nicht für irgendwen, nur für mich. Denn jede Frau muss und soll ihren ganz eigenen Weg gehen und eine selbstbestimmte und schöne Geburt ist natürlich genau so in einer Klinik oder in einem Geburtshaus möglich. Für mich aber ist dieser Weg der richtige gewesen und ich kann jetzt sagen, ich würde es wohl immer wieder so machen.

Mein Beitrag soll nicht missionieren. In keinem Fall. Es ist meine Geschichte. Unsere Geschichte von meiner Hausgeburt. Und ich teile sie mit euch.

Da es so ein persönliches und sensibles Thema ist, möchte ich euch bitten, achtsam mit euren Worten zu sein. Ich danke euch sehr. Schön, dass ihr den Weg mit uns gegangen seid.

TEIL 1 findet ihr HIER

Alles Liebe,
Janina

 

Hausgeburt

Meine Hausgeburt in Hannover

6 Zentimeter. Das erscheint mir so wenig, als wären die verbleibenden 4 Zentimeter einfach nicht mehr zu schaffen. Ich bin kaputt und müde und stecke wirklich in einem Tief fest. Und so lieg ich da in meinem Pool und sobald ich spüre, wie sich meine Gebärmutter für die nächste Wehe bereit macht, verkrampfe ich mich. Der Schmerz ist einfach so unglaublich intensiv und ich kämpfe mit mir. Ich klagte immer wieder über Schmerzen im Becken, die bis in den Rücken reichen. Es tut so weh, so unfassbar weh.  Und es fühlte sich so anders an, im Vergleich zu den zwei Geburten davor. Ich kann es mir nicht erklären, aber der Schmerz ist einfach anders. Dazu dieser starke Druck. Anhaltend und kräftig. Das Gefühl, immer schon mitpressen zu müssen, obwohl der Muttermund noch lange nicht komplett eröffnet ist.

Henry weicht nun nicht mehr von meiner Seite. Er bleibt mit mir in unserem großen Flur, wo mein Pool steht. Er ist einfach nur da und lässt mir Raum. Das stärkt mich. Ihn bei mir zu wissen, tut so gut. Meine liebe Hebamme sitzt währenddessen die ganze Zeit neben mir am Geburtspool. Sie lässt mich sein, und sie lässt mich machen. Sie bedrängt mich nicht und ist einfach da. Allein das gibt mir Kraft und spendet Trost.

Wehe für Wehe. Da hänge ich, im Wasser, und bewegt mich nicht. Ich habe mich ergeben, die Kontrolle verloren. Ich habe Angst vor dem Schmerz, ich habe das Gefühl, ich würde es nicht mehr schaffen. Als hätte ich nicht genug Kraft. Wenn ich eine neue Welle spüre, wimmere ich. „Nein, bitte nein, ich kann nicht mehr, nein!“, sagte ich immer wieder. Mehr zu mir als zu irgendwem. „Nein. Es reicht mir. Ich hab es mir anders überlegt. Ich will nicht mehr!“ rufe ich irgendwann in den Raum. „Nein!“.

Schmerz und Angst.

Meine liebe Hebamme und ihre Kollegin bieten mir Alternativen an. Ich verweigere mich erst einmal, bin nicht bereit und  verspüre Selbstmitleid. Ob ich nicht noch einmal ins Bad gehen möchte? Ob ich noch einmal auf die Toilette gehen wollte?, fragen sie. Und so gehe ich noch einmal ins Bad, aber auch hier lässt es sich nicht mehr aushalten. Immer wieder tigere ich durch das kleine Bad, setze mich, stehe wieder auf, setze mich, stehe wieder auf. Und weine. Als ich in den Spiegel schaue, sehe ich, dass meine Wimperntusche im Gesicht verlaufen ist. „Pff, von wegen wasserfest!“, denke ich. Ich schaue aus wie der Joker {aus dem Film Batman} und als ich das Bad verlasse und eine Wehenpause habe, muss ich darüber witzeln und selbst lachen. Ich steige wieder in den Geburtspool. Meine Hebamme fragt mich, ob ich nicht herauskommen mag. Dass es mir bestimmt gut tun würde, wenn ich mich aufrichte und nicht liege. Es kommt eine neue Wehe und ich spanne meinen Körper an, drücke meinen Kopf ganz fest in die Poolwand. Ja, vielleicht ist es gut aufzustehen. Jetzt. So geht es nicht weiter. Ich verspüre Veränderung in mir.

Eine kurze Wehenpause. Ich atme tief durch und stehe auf. Die beiden Hebammen helfen mir aus dem Pool und trocknen mich ab. Ich bin in diesem Moment so dankbar. Es ist schon hell, es ist Tag. Ich denke noch, ich kann mich gut daran erinnern, wie schade ich es finde, dass meiner Hebamme nun nicht einmal mehr die Pauschale für die Nacht zusteht, und das, obwohl sie ja wirklich seit Stunden bei mir ist. Ich tapse langsam ins Wohnzimmer. Auf dem Weg eine weitere Wehe. Ich halte inne, kreise, töne, will nur ganz schnell zur Couch. Jetzt. Sofort.

Ich lege mich hin. Schnappe mir mein großes Stillkissen, klemme es mir zwischen die Knie und denke wieder, nein, ich mag nimmer. „Schluss jetzt, aufhören. Ich gehe, es reicht jetzt wirklich!“, fauche ich. Meine Hebammen sagen, es wäre gut, wenn ich mich auf der Couch aufrichte, damit das Baby die Schwerkraft nutzen kann. Und so knie ich mich hin, mit dem Gesicht Richtung Fenster. Ich schaue auf einmal hinaus, auf meine geliebte Südstadt hinunter. Ich sehe die Straße, die Menschen, ich sehe das Treiben. Eine neue Wehe. Ich wühle meinen Kopf in die Lehne des Sofas und halte aus. Atme mit. Kämpfe. Drücke. Presse. Schreie immer wieder „nein, nein, nein“. Als die Wehe abebbt, schaue ich hinaus und sammle Kraft. Meine Hebamme sagt, ich solle die Wehen doch mal bejahen. Vielleicht würde mir das helfen. Und so brülle ich bei jeder Wehe laut „ja, ja, ja, jaaaaahaaaa“. Ich spüre wie sehr mir das bejahen hilft. Wie es meinem Körper und meinem Kind hilft. Ich kapituliere. Ich lasse jetzt nur noch geschehen.

Völlige Hingabe. Kapitulation. 

„Du darfst jetzt pressen, Janina. Es ist Zeit“, sagt sie. Und ich spüre Glück. Es ist soweit. Mein kleiner Sohn ist bald geboren, ich werde ihn bald im Arm halten. Es ist nich mehr lang, es ist so viel geschafft. Und obwohl ich so müde und kaputt bin, ist da so viel Kraft. Ich töne, ich rufe immer wieder laut ja und spüre das Köpfchen, wie es tiefer und tiefer rutscht. Ich spüre, wie das Köpfchen geboren werden möchte. Ganz langsam. Ich spüre aber auch, wie alles unheimlich spannt. Die Hebamme massiert mir in den Pausen meinen Steiß und ich lüge nicht, wenn ich sage, selten hat mir etwas so gut getan. Es verschafft mir Erleichterung. Wehe für Wehe kämpfen wir, mein Baby und ich.

„Irgendwie dauert das dieses Mal ganz schön lange…“, denke ich mir. „Bestimmt kommt es mir nur so vor, er wird gleich da sein“,
sage ich im Stillen zu mir.

Ich schiebe weiter. Ich pruste. Ich schiebe mit all meiner Kraft. Ich denke nicht mehr darüber nach, wie sehr mir das schmerzt. Ich fühle mit jedem Stück Erleichterung und spüre mit jedem Zentimeter, wie sehr ich das schaffen möchte. Kampfgeist. Ich wühle meinen Kopf bei jeder Wehe tief in die Kissen der Couch und presse. Presse mit aller Kraft. Dann spüre ich das Köpfchen. Es kommt. Das Köpfchen kommt ganz langsam. Ich fasse nach ihm und spüre all die Glückshormone. Gleich ist es geschafft.

Ich lege mich auf den Boden. Presse, presse und presse, so fest ich nur kann. Ich nehme all meine Kraft zusammen. Und dann wird er mit ein wenig Hilfe geboren. Es ist 9.59 Uhr. An diesem Dienstag. Mit 5.210 Gramm.

Unser Junge. Da liegt er, auf meinem Bauch. So unfassbar schwer fühlt er sich an, aber ich bin zu erschöpft, um ihn hochzuheben. Ich lege meine Hand auf seinen Rücken und schließe die Augen. Ich bin so unfassbar müde. So unglaublich kaputt. Er liegt da und ist ganz still. Ich halte meine Augen geschlossen, spüre jeden Atemzug ganz intensiv und lausche den Unterhaltungen im Wohnzimmer. Ich höre die Hebammen, wie sie immer wieder sagen, welch großer und kräftiger Junge das ist. Ich höre Henry plötzlich, der sagt, ich hätte ein riesiges Baby geboren. Was reden die da?, frage ich mich. Es kommt nicht bei mir an. Ich fühle mich, als würde ich mich in einer dicken Wolke befinden. Wie in Watte gepackt. Ich höre die Stimmen, aber sie sind gefühlt so weit weg. Ich bin so müde, ich atme tief durch. Dann öffne ich die Augen und schaue meinen Jungen an. Seine perfekten Händchen, seine dicken Ärmchen, diese kleinen schönen Augen. Ich spüre so viel Liebe. Mein kleiner Sohn. Mein Junge. Wir lassen die Nabelschnur viele Minuten auspulsieren, erst dann durchtrennt Henry das nährende Band zwischen mir und unserem Kind.

Wir warten auf die Nachgeburt und ich habe noch immer starke Schmerzen. Anders als bei den Mädchen, ist der Schmerz nach der Geburt nicht direkt verflogen. Im Gegenteil. Es tut weh. Es tut noch immer so unfassbar weh. So sehr, dass ich wieder weine. Ich bekomme etwas gegen die Schmerzen. Wir warten weiter auf die Nachgeburt und letztendlich braucht sie ein wenig Starthilfe. Doch als sie dann geboren ist, entspanne ich mich. Es ist geschafft. Das war es. Ich liege noch länger auf dem Boden auf dem Boden, mit meinem Sohn auf dem Bauch. Weil ich es so möchte. Weil ich ankommen möchte. Kraft tanken muss.

Dann helfen mir die beiden Hebammen auf die Couch. Meine Hebamme nimmt den kleinen Jungen mit rüber, schaut ihn sich an und macht das, was sie tun muss. Als sie ihm eine der Newborn-Windeln anziehen möchte, stellen sie fest, dieser kleine Kerl, passt nicht hinein. Er startet mit Windelgröße 3. Die zweite Hebamme ist bei mir, sie untersucht mich noch einmal und wir alle sprechen miteinander. Es herrscht eine wundervolle und fröhliche Stimmung. Die Sonne scheint ins Wohnzimmer und in unserer Wohnung liegt eine Stimmung in der Luft, die ich nicht in Worte fassen kann. So viel Glück. So viel Liebe.

Die Hebamme lächelt und fragt mich, ob ich gern duschen gehen möchte. Das wäre ja immer sehr schön, wie eine rituelle Reinigung, sagt sie. Oh ja. Unbedingt. Wie Recht sie hat, denke ich.
Ich bin nach jeder Geburt direkt allein duschen gegangen. Das tat mir immer gut. Ich wusch mir dann den Schweiß der harten Arbeit vom Körper und fühlte mich danach frisch und wach. Dieses Mal bin ich allerdings zu schwach. Und so stützt sie mich, wir gehen langsam ins Bad und sie hilft mir beim abduschen. In frische Kleider gehüllt lege ich mich zurück auf die Couch und bekomme mein Baby in meinen Arm gelegt. Er liegt da. Nackig, nur mit einer Windel bekleidet, ganz dicht bei mir an meiner Haut und spüre so viel Glück in mir, dass mir die Tränen fließen. Henry sitzt bei mir und wir halten uns an den Händen. Wie schön. Wie friedlich.

Die Hebammen ziehen sich zurück und wir haben Zeit nur für uns. Gegen Mittag kommt Anni aus der Schule und ist unfassbar aufgeregt. Voller Stolz hält sie das erste Mal ihren Bruder, ein unvergesslicher Moment. Dann kommt mein Papa und auch er begrüßt unseren Sohn, sein sechstes Enkelkind, voller Freude. Ich liege weiter eng eingekuschelt auf der Couch und betrachte all die glücklichen Gesichter um mich herum. „Ja. So habe ich mir das vorgestellt. Genau so!“, geht es mir durch den Kopf.

Die Hebamme verlässt uns gegen frühen Nachmittag. Sie würde im Laufe des Nachmittages noch einmal kommen und nach uns schauen. Mein Vater nimmt das große Kind und Henry und ich sind allein. Nur wir zwei, nein, nur wir drei. Er sitzt einfach bei uns und wenn ich in seine Augen schaue, dann rührt es mich. Ich sehe da Liebe. Und Stolz.

Der 15. August 2017.
Der Tag, an dem unser großer und starker Sohn geboren wurde.
Zu Hause. In unserem Heim.
Aus dem Bauch heraus in unser Herz.
Glückseligkeit.

HausgeburtZu Hause entbinden

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73 Kommentare

  • Antworten Julia 29. Oktober 2017 at 19:06

    Was ein schöner, emotionaler und rührender Bericht. Danke, dass du uns teilhaben lässt, das ist nicht selbstverständlich.

  • Antworten Melanie 29. Oktober 2017 at 19:14

    Wunderschön. Einfach wunderschön. Punkt. <3

  • Antworten Jenni 29. Oktober 2017 at 19:19

    So nah!!! Mit Tränen in den Augen gelesen ❤

  • Antworten Christina 29. Oktober 2017 at 19:22

    Ich danke dir so sehr für diesen Bericht.

  • Antworten Victoria Pätzold 29. Oktober 2017 at 19:23

    Deine Worte rühren mich zu Tränen! Vielen Dank für diesen emotionalen Beitrag! Liebe Grüße, Victoria

  • Antworten Meike 29. Oktober 2017 at 19:24

    Hach, ihr seid so wunderbar. Ich kenne euch, dich und deine bezaubernde Familie nicht wirklich. Lediglich virtuell.. und dennoch vermittelt ihr so viel liebe, so viel Freude. Ich mag euch.

  • Antworten Alina 29. Oktober 2017 at 19:24

    Das hast du wirklich wunderbar in Worte gefasst. Ein toller Berichte und eine offensichtlich großartige Erfahrung. Ich freue mich wahnsinnig, dass du deine Traumgeburt erleben durftest. Ein Prachtkerl, euer Stammhalter <3.
    Fühl dich gedrückt,
    Alina

  • Antworten Sanja 29. Oktober 2017 at 19:24

    So unglaublich ehrlich! Und rührend wunderbar geschrieben. Alles, alles liebe für euch. Ganz toller Beitrag!

  • Antworten Bettina 29. Oktober 2017 at 19:24

    Ich verschlinge ja jeden Hausgeburtsbericht, da ich selbst zwei hatte und mich jedesmal so sehr darüber freue die Erfahrungen anderer Mütter zu lesen. Deiner ist so besonders geschrieben. So schön. Ich freue mich, dass ich auf dein Blog gestoßen bin.

  • Antworten Anne 29. Oktober 2017 at 19:26

    Ganz toll geschrieben eine unglaubliche Kraft hattest du

  • Antworten Thea 29. Oktober 2017 at 19:27

    Das ist so ein wunderschöner Geburtsbericht. Danke fürs Teilen 🙂 es ist so schön solche positiven Erlebnisse zu lesen und so schön, dass ihr das erleben durftet. Vor dir und deinem kleinen Mann ziehe ich den Hut. Ein so grosses und schweres Kind auf natürlichem Weg und zuhause zur Welt zu bringen, war für euch beide sicher ein ordentlicher Kraftakt.
    Ich freue mich schon auf viele weitere süsse Bilder und schöne Berichte von dir.
    Einen schönen Wochenstart wünsche ich euch 🙂
    Liebste Grüsse, Thea

  • Antworten Jen 29. Oktober 2017 at 19:28

    So ein wunderschöner Bericht. Ich habe Tränen in den Augen, weil ich berührt bin vom Wunder des Lebens! Ich freue mich, dass ihr so eine schöne selbstbestimmte Geburt erlebt habt. Vielen Dank für deine Worte 💙

  • Antworten Monique 29. Oktober 2017 at 19:28

    Wundervoll!
    Mir kullern die Tränen.
    Ich habe damals, 14 Tage nach der Geburt, auch meine Gefühle aufgeschrieben. Ähnlich „schwere“ Geburt war das.
    Leider habe ich es verloren.
    Hast mich daran erinnert.
    ❤️

  • Antworten Jule 29. Oktober 2017 at 19:33

    Ich muss weinen. Mich erinnern. Wunderschön. So persönlich, so nah.

  • Antworten Dana 29. Oktober 2017 at 19:35

    Wunderschön! So viel Gefühl ….. 😍

  • Antworten Monika Neulinger 29. Oktober 2017 at 19:35

    Nur zwei Wörter – bedingungslose Liebe!

  • Antworten Bini 29. Oktober 2017 at 19:38

    Einfach nur wundervoll! Das ist eine Erfahrung, die mir nach zwei KS doch sehr fehlt..

  • Antworten lauravonbounddus 29. Oktober 2017 at 19:39

    Wow! So so schön… freue mich sehr für dich und euch. Beim lesen habe ich so mitgefiebert. Danke für diese Offenheit. Nur das Beste für euch.

  • Antworten Petra 29. Oktober 2017 at 19:40

    Liebe. Gänsehaut. Pures Glück. Das spüre ich, wenn ich deine Zeilen lese. Unfassbar schön! Ein wahrliches ‚Fest der Geburt‘. <3

  • Antworten Lea 29. Oktober 2017 at 19:40

    So schön. ❤️

  • Antworten Frausuessmilch 29. Oktober 2017 at 19:41

    Wunderbar 😍😍😍

  • Antworten Jessica 29. Oktober 2017 at 19:45

    wow ganz wunderbar emotional geschrieben ❤️ wird es noch einen weiteren teil geben? ❤️

  • Antworten Svenja 29. Oktober 2017 at 19:51

    Traumhaft schön!!!

  • Antworten Jana 29. Oktober 2017 at 19:54

    Unfassbar ehrlich und emotional. Vielen Dank für diesen Einblick in die Achterbahnfahrt Geburt.

  • Antworten Michelle 29. Oktober 2017 at 19:54

    Unfassbar berührend geschrieben! Danke, dass wir diese besonderen Worte lesen durften💛.

  • Antworten Daniela 29. Oktober 2017 at 19:54

    Ich spüre so viel Liebe in dem Bericht. Und so viel Schmerz. Und so viel Energie. Und Durchhaltevermögen. Und Urvertrauen!

  • Antworten Manuela Tennert 29. Oktober 2017 at 19:57

    Ach Janina, ich habe Gänsehaut, was für eine Kraft lese ich da, was für eine Liebe spüre ich in zwischen den Zeilen….. Du kannst so unfassbar stolz aif dich sein…..Und eurer Wunderknabe strahlt solch eine Ausgeglichenheit aus….. Ach ihr 5 💗💗💙💗💙

  • Antworten Ute 29. Oktober 2017 at 20:01

    Danke Janina, ich bin Mutter und nun zweifache Oma, mich hat Dein Bericht so berührt! Meine Töchter wurden in der Klinik geboren, die Umstände unterschieden sich deutlich von Deiner Hausgeburt……so wunderschön hast du geschrieben, vielen Dank.

  • Antworten Sandra Frehse 29. Oktober 2017 at 20:01

    Danke liebe Janina für deinen tollen Bericht zu Deiner Hausgeburt. So schön geschrieben 🙂 . So toll, habe mich gefühlt als wäre ich mit dabei gewesen.

    Ganz lieben Gruß
    Sandra

  • Antworten Jennifer Plachta 29. Oktober 2017 at 20:02

    So schön geschrieben. Vielen Dank dass du uns daran teilhaben lässt! 😍
    Ich lese deinen Blog so gerne, weil wir ein paar Parallelen haben. 🤗 Unser Sohn wurde am 10.08. geboren. Mit einem Geburtsgewicht von 4825 g und 57 cm. Sehr überraschend für uns! Seine große Schwester hatte 1,5 kg weniger und war 5 cm kleiner!
    Es war zwar eine schnelle aber auch nicht ganz einfache Geburt.
    Ich habe im Krankenhaus entbunden und hatte zum Glück auch eine ganz tolle Hebamme an meiner Seite!
    Für meine so sehr gewünschte PDA war leider nicht mehr genug Zeit! Was mich im Nachhinein aber nur noch stolzer gemacht hat! Dieses Gefühl von Stolz kannte ich überhaupt nicht von mir. Ich war auch sehr kaputt nach der Geburt, aber so unendlich glücklich! Die Verletzungen durch die Geburt waren mir völlig egal!
    Du kannst auch so stolz auf dich sein!

    Jetzt verfolge ich gespannt, die Meilensteine deines kleinen grossen Mannes! Sie passen auch immer zu uns und ich freue mich mit dir!!! Wie z.B. aktuell das Lachen! 😃

  • Antworten Caren 29. Oktober 2017 at 20:02

    Wow so ein Prachtkerl! Respekt vor dieser Leistung!! Ganz toller Bericht 😍

  • Antworten Claudia 29. Oktober 2017 at 20:03

    Wunderschön und sooooo berührend♥️♥️♥️

  • Antworten Jenny 29. Oktober 2017 at 20:06

    Das ist so wunderschön und emotional und ehrlich geschrieben. Man kann die Magie dieser Nacht und dieses Tages fast greifen. Danke, dass du diese einzigartige Erfahrung mit uns teilst.

  • Antworten Daniela 29. Oktober 2017 at 20:11

    Ich weine einfach nur. Danke für diesen Bericht.
    Die Erkenntnis, wie alleine ich mich im Krankenhaus gefühlt habe, trifft mich wieder mit voller Wucht.

  • Antworten Sarah 29. Oktober 2017 at 20:14

    Liebe Janina, lieber Henry,
    Ich bin so gerührt, dass ich Tränen in den Augen habe. Es ist so schön, das zu lesen. Solch eine Urkraft, die du erlebt hast. Danke für deine Ehrlichkeit.
    Ich freue mich so sehr auf meine Geburten. Und wenn ich das so lese, schlägt mein Herz gleich doppelt so schnell und schreit förmlich danach.
    Alles Liebe euch.

  • Antworten Jennifer 29. Oktober 2017 at 20:18

    Ich sage einfach nur „Danke“ dass du dieses Private und Intime Erlebnis mit und Teilst. ❤

  • Antworten Andrea 29. Oktober 2017 at 20:19

    Eure Geburtsgeschichte rührt mich zu Tränen. Wunderschön geschrieben. Es war bestimmt nicht leicht all diese Emotionen in Worte zu fassen aber ich finde, es ist Dir so gut gelungen. Danke, dass Du dieses besondere Erlebnis mit uns teilst. Alles Liebe für Euch ❤️

  • Antworten Verena 29. Oktober 2017 at 20:28

    Liebe Janina,

    ich habe Gänsehaut und Tränen in den Augen. Es ist einfach ein Wunder.
    Ich durfte es bereits zwei Mal erleben und erinnere mich so gern zurück.
    Hach,ganz zauberhaft.
    Liebe Grüße
    Verena

  • Antworten Hanna 29. Oktober 2017 at 20:29

    Vielen Dank, dass du uns daran teilhaben lässt 💙

  • Antworten Christina 29. Oktober 2017 at 20:37

    So schön! Danke fürs teilen!
    Christina

  • Antworten Marlene 29. Oktober 2017 at 20:38

    ..so unfassbar schön und emotional geschrieben..!! Haha, und der Absatz mit dem Mascara – „Pfff, von wegen wasserfest..“ – so lustig, ich hab total lachen müssen..!! ❤️

  • Antworten Kareen 29. Oktober 2017 at 20:45

    Da muss man ganz stark schlucken. Ganz toll geschrieben. Und das dein Wonneproppen mit Windelgröße 3 gestartet ist, steht an der richtigen Stelle und verhindert, dass man in Tränen ausbricht. Alles Liebe für euch!

  • Antworten Sassi 29. Oktober 2017 at 20:50

    Ganz wundervoll geschrieben. ❤️ Ich habe auch zwei sehr große Kinder geboren und dieser Drang zu pressen, obwohl der Muttermund noch nicht ganz auf war, den kenne ich gut. Das fand ich am anstrengendsten. Das mein Körper schon wollte, ich noch nicht durfte. Dieses nicht loslassen dürfen hat mir emotional viel Kraft geraubt. Und irgendwie ging es dann doch. Nach dem Sohn, dem wirklich großen Baby, ging es mir dann nach der Geburt allerdings lange nicht so gut. Daran hatte ich schwer zu knabbern. Schön, dass ihr da diese gemeinsam Ruhe hattet. ❤️ Alles Liebe euch!

    • Antworten Janina 29. Oktober 2017 at 21:22

      Liebe Sassi,

      auch mir ging es wochenlang nicht gut. Eigentlich bis zum Urlaub vor drei Wochen. Ich konnte nicht wirklich laufen und auch lange sitzen war ein Problem. Erst im Urlaub selbst merkte ich, wie es plötzlich sehr viel besser wurde. Und das, obwohl ich keine Geburtsverletzungen davongetragen habe. Das war vor der Geburt meine größte Sorge, Geburtsverletzungen. Die hatte ich bei Anni und Mimi als unerträglich in Erinnerung. Es ist schon verrückt. Ich werd jetzt sehr viel für meinen Beckenboden tun müssen.

      Ich sende dir ganz liebe Grüße
      Janina

  • Antworten Franka 29. Oktober 2017 at 20:53

    Es ist so wunderbar!

  • Antworten Kathrin 29. Oktober 2017 at 20:56

    Wunderschön geschrieben! Danke fürs teilhaben lassen 💕

  • Antworten Anja 29. Oktober 2017 at 21:05

    Was für eine etwas unfassbar schöne Geschichte. Vielen Dank, dass du sie mit uns geteilt hast.

  • Antworten Yvonne 29. Oktober 2017 at 21:16

    Wow Janina ❤️ Sehr schöner Bericht und ja, auch ich habe schon zwei Geburten hinter mir doch stelle ich mir eine Geburt zu Hause sehr schön vor. Wir sind nach der zweiten Geburt auch sehr schnell nach Hause und selbst das tat schon so unheimlich gut 🙏 und der kleine große Junge, Respekt 🙈

  • Antworten Anja 29. Oktober 2017 at 21:21

    So emotional, so wunderschön ich bin sowas von gerührt die Tränen fließen. Vielen lieben Dank für den Bericht und am teilhaben lassen.

  • Antworten Maxi 29. Oktober 2017 at 22:07

    Vielen lieben Dank! 💕

  • Antworten Nadja 29. Oktober 2017 at 23:35

    Wunderschön geschrieben…So eine Hausgeburt stelle ich mir genau so vor❤hatte leider zwei Notkaiserschnitte…sollte ich ein drittes kleines Wunder bekommen wird es ein geplanter Kaiserschnitt werden…deswegen werde ich so ein Zauber nie erleben dürfen… Danke dass du es mit uns teilst ❤

    • Antworten Janina 30. Oktober 2017 at 16:30

      Liebe Nadja,

      oh nein, wie schade. Aber letztendlich muss man immer versuche, das Positive zu sehen. Wir haben so großes Glück, das wir heute von diesem medizinischen Wissen profitieren können. Ich weiß, das ist sicher kein Trost. Aber vielleicht hilft der Gedanke, dass es Glück ist.

      Ganz ganz liebe Grüße an Dich
      Janina

  • Antworten Finja 30. Oktober 2017 at 6:09

    Liebe Janina,

    Wunderschön gewählte Worte für einen (so schmerzvoll er auch sein mag) so wundervollen Weg – dem Weg ins Leben. Du kannst so stolz auf dich und deine Leistung sein 😚💖

    Liebe Grüße
    Finja

    • Antworten Janina 30. Oktober 2017 at 8:12

      Liebe Finja,

      wie lieb. Ich danke dir. Ich denke so unglaublich gern an die Geburt zurück. An die Stimmung, die Geborgenheit, an alles irgendwie.
      Eist nur so schade, dass der Kleine dann am Abend Fieber bekommen hat und wir dann doch in die Klinik mussten. Aber es ist ja auch großes Glück, dass wir die Versorgung haben. 🙂

      Ganz liebe Grüße an Dich
      Janina

      PS: Hat der Postmann schon bei dir geklingelt?

  • Antworten Janine 30. Oktober 2017 at 6:22

    ein wunderschöner Bericht, der einem beim Lesen die Tränen in die Augen treibt und doch lässt es mich Lächeln. Man fühlt sich so nah! Wahnsinn!♥️

    • Antworten Janina 30. Oktober 2017 at 8:10

      Liebe Janine,

      so so so lieben Dank dir für deine lieben Worte. <3

      herzliche Grüße an Dich
      Janina

  • Antworten Karin 30. Oktober 2017 at 6:40

    Ich erwarte aktuell mein erstes Kind und bin so begeistert von deiner Art Mutter zu sein. Dein Bericht ist so fesselnd geschrieben, sodass ich gerne selber diese unbeschreibliche Erfahrung einer selbstbestimmten Geburt machen wollen würde. Aber als Typ-1-Diabetikerin ist mir das glaube ich nicht möglich. Ich soll zur Sicherheit in eine Klinik mit angeschlossener Kinderklinik. Ich hoffe, dass ich auch dort eine schöne Entbindung erleben darf. <3

    • Antworten Janina 30. Oktober 2017 at 8:10

      Liebe Karin,

      ganz bestimmt. Eine Geburt kann ja überall schön sein. Ich glaube einfach nur, dass es in der Klinik oft mit der Hebamme steht und fällt und man gegebenenfalls einen starken Willen zeigen muss. Oder dass man sich vorher mit dem werdenden Papa abspricht, damit er einen unter den Schmerzen stärken kann. 🙂

      Du wirst bestimmt eine ebenso schöne Geburt haben. Ich wünsche es dir sehr!

      Herzliche Grüße
      Janina

  • Antworten Ju 30. Oktober 2017 at 7:43

    Du kannst mächtig stolz auf dich und ohboy sein! Ihr habt das wunderbar gemacht!
    Ich ‚lese‘ eure gesamte Familie und frage mich, ob es nicht das sechste Enkelkind ist?
    Anni, Muck, Mimi, Mathilda, ihre Schwester und den ohboy.. oder?
    Bin selber eine Sternenmama, vielleicht irritiert es mich daher..
    Schön, dass ihr alle da seid!
    Liebste Grüße julia

    • Antworten Janina 30. Oktober 2017 at 8:08

      Hallo liebe Ju,

      danke dir.

      Ja, es ist das sechste Enkelkind. 🙂
      Ich weiß jetzt nur nicht recht, wie das mit „Sternenmama“ in Zusammenhang steht?

      Ganz liebe Grüße
      Janina

  • Antworten Sylvia 30. Oktober 2017 at 8:04

    Danke für diesen starken persönlichen Geburtsbericht. Es rührt mich zu tränen. Gibt mir Kraft für meine eigene bald bevorstehende (3.) Geburt. Ich danke dir von Herzen❤.

    • Antworten Janina 30. Oktober 2017 at 16:28

      Liebe Sylvia,

      ich danke dir für deine Worte, die bedeuten mir viel.
      Aus diesem Grund habe ich meine Geschichte nieder geschrieben. Lange war ich nicht bereit, aus Angst, die Erinnerungen könnten ihren Zauber verlieren, aber ich möchte auch bestärkten und Mut machen. Nicht unbedingt in Sachen Hausgeburt, dafür im Allgemeinen. Eine Geburt kann doch so schön sein. <3

      Herzliche Grüße an Dich
      Janina

  • Antworten Christin 30. Oktober 2017 at 18:09

    Ich danke dir für diesen emotionalen Bericht. Jedes Kind ein Wunder! Auch ich fühle mich zurückerinnert an die Geburt meines großen Sohnes. Allerdings war diese im Krankenhaus. Eine Hausgeburt ist danach auch zu einem Wunsch geworden beim nächsten Kind. Darf ich fragen, warum ihr nach der Geburt zu Hause doch noch ins Krankenhaus musstet? Ich hatte es ein paar Mal hier gelesen.
    Liebe Grüße , Christin

    • Antworten Janina 31. Oktober 2017 at 17:00

      Liebe Christin,

      ich hoffe so sehr, dass sich dein Wunsch nach einer Hausgeburt erfüllt.

      Natürlich darfst du fragen. Er hatte eine Infektion und hat am Abend erst Temperatur und dann Fieber entwickelt. Meine Hebamme war am späten Nachmittag, frühen Abend noch einmal da, um nach uns zu sehen und sie bat uns, in einer Dreiviertelstunde noch einmal Temperatur zu messen. Und da hatte er dann leicht erhöhte Temperatur, wir wohnten zwei Minuten von der Kinderklinik entfernt und Henry fuhr mit dem Kleinen dann auf Wunsch der Hebamme in die Klinik. Ja, und dann haben sie ihn direkt dort behalten, weil aus der Temperatur dann recht fix Fieber wurde. Das war für mich sehr traurig und nur schwer zu ertragen. 🙁
      In Hannover ist seit Monaten alles überfüllt und er wurde dann verlegt. Das war für mich körperlich sehr schwierig, da ich eigentlich für zwei Wochen strikte Bettruhe verordnet bekommen habe. Kurzum, die erste Woche war leider alles andere als schön und hat mich sehr belastet. Aber, zum Glück ist alles gut. <3

      Herzliche Grüße
      Janina

  • Antworten Juliane 30. Oktober 2017 at 18:19

    Wie ehrlich dieser Bericht ist. Ich habe schon während der ersten Zeilen Tränen aufsteigen gemerkt. So viel Emotion in jeder deiner Zeilen. Wunderbar! <3

    • Antworten Janina 31. Oktober 2017 at 16:52

      Liebe Juliane,

      ganz lieben Dank dir für deine lieben Worte.
      Ich denke so gern an die einzigartige Stimmung zurück. Das war wirklich ganz besonders. Ganz besonders schön.

      Herzliche Grüße
      Janina

  • Antworten Sabrina 1. November 2017 at 19:02

    Wie auch schon beim ersten Teil,Tränen im Gesicht…Was für wundervolle Worte.
    Vielen vielen lieben Dank,dass du uns teilhaben lässt an so einem wunderschönen Ereignis.
    Liebste Grüße an dich,liebe Janina.
    P.S.Bin wirklich froh das ich deinen Blog gefunden habe.So viel Liebe und Gefühl liest man selten.

    • Antworten Janina 1. November 2017 at 19:35

      Liebe Sabrina,

      ich möchte dir für deine lieben Worte danken.
      Das bedeutet mir sehr viel!

      Ganz ganz herzliche Grüße
      Janina

  • Antworten Nadine 1. November 2017 at 20:02

    Liebe Janina,

    ein sehr schöner Bericht, der mich gleich an unsere Hausgeburt letztes Jahr im August zurück denken ließ. Meine große Maus war nicht ganz so schwer , wie dein Süßer. .. 4680g ! Trotzdem auch ein stolzes Gewicht! 😊

    Liebe Grüße und alles Liebe für dich und deine Familie!
    Nadine

  • Antworten Sandra 2. November 2017 at 14:06

    So ein wunderschön geschriebener Geburtsbericht, liebe Janina. Voller Liebe und Zuneigung. Ganz unverschönt aber trotzdem wunderbar. So sollte eine Geburt sein – ich freue mich sehr für dich, dass du nach Mimi diese Erfahrung machen konntest und ihr euren richtigen Weg gefunden habt.

    Lieben Dank, dass du so private Einblicke mit uns teilst.

    Alles Liebe,
    Sandra

    http://www.kleinesbisschen.de

  • Antworten Tamara 8. November 2017 at 16:16

    Was für ein bewegender Geburtsbericht..
    Lieben Dank Janina, und auch ein Danke an Henry – dass ihr das mit uns teilt.
    Ihr könnt wahnsinnig stolz auf euch sein – und auf eure drei Mäuse!
    Alles liebe für euch,
    Tamara

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