Rückblick

MEIN WOCHENENDE IN BILDERN | MÄRCHENHAFT IN DRESDEN & KLÜGER IN BERLIN

19. November 2017
Dresden

 

MEIN WOCHENENDE IN BILDERN
|| märchenhaft in Dresden & klüger in Berlin ||

Mein Wochenende fängt am Freitag und in Dresden an. Schon einmal war ich mit Henry und Mimi im Bauch in Dresden und war direkt sehr begeistert von dieser wunderschönen Stadt an der Elbe. Heute bin ich zurück in Form einer Pressereise und bin hin und weg. In der Früh brechen wir Richtung Moritzburg auf und verbringen einen wunderschönen Tag im Schloss und in der Umgebung. Die Sonne scheint und als sie unter geht, legt sich der Nebel über die Felder. Magisch und friedlich schaut das aus. Bei einem kurzen Spaziergang an einem der Seen bleibe ich stehen und muss es auf mich wirken lassen. Diese Farben, dieser Frieden, so kraftvoll und beruhigend. Während ich da so stehe, denke ich bei mir, dass ich gern mal wieder ein Wochenende auf dem Land oder am Meer verbringen möchte.

Dresden
Abends gehen die anderen noch etwas trinken. Ich ziehe mich lieber ein wenig raus, wir sind viel zu müde, und ich bestelle auf dem Zimmer noch eine Portion Sushi für mich. Später möchte ich mich an einem Live Chat zum Thema „Eltern sein, Paar bleiben“ beteiligen. Leider kann der kleine Junge nicht schlafen und das WLAN im Hotel ist schlecht. Deshalb klappt das alles nicht so wirklich gut. Aber es war schön, den anderen zu diesem Thema zu lauschen und da ein paar Gedanken mitzunehmen. Wieder dachte ich, was für tolle Möglichkeiten all diese neuen Medien mit sich bringen.

Am Samstag klingelt der Wecker wieder früh. Leider war die Nacht, wie auch schon die Nacht zuvor, unheimlich schlecht. Der Junge möchte ständig an der Brust liegen und ich bekomme so kaum ein Auge zu. So fühle ich mich auch. Müde und meine dicken Augenringe verraten das auch. Da hilft nur viel, ganz ganz viel Farbe im Gesicht. Und knalliger Lippenstift. Mein Tipp gegen müde Gesichter. Nach einem sehr kurzen Frühstück, ich habe nur knapp 10 Minuten, geht es los in die Stadt. Dresden erkunden. Dazu aber die Woche noch einmal ein gesonderter Beitrag. Es war einfach zu schön und vor allem auch informativ. Dank einer Stadtführung habe ich viel über die Sehenswürdigkeiten erfahren. Unheimlich spannend.

Gegen 13 Uhr geht mein Zug Richtung Berlin. Ich konnte einen Platz für einen Pinterest-Workshop im Hotel Henri in Berlin ergattern. Immer höre ich meine lieben Kolleginnen von Pinterest sprechen. Ich verstehe dabei immer nur  Bahnhof und muss gestehen, mein Pinterest Account war viele Jahre eigentlich auf Eis. Deshalb war ich so unglaublich happy, als ich einen dieser wenigen Plätze für den Workshop bekommen habe. Wir waren nur wenige Frauen und der Vortrag war für mich wirklich sehr aufschluss- und lehrreich. Irgendwie hat es mich sogar an eine meiner praxisnahen Vorlesungen im Studium erinnert, haha. Sophie, du hast das super gemacht. Mal wieder. Wie immer eben. Jetzt habe ich richtig Lust, mich ein wenig mit Pinterest zu beschäftigen.

Hotel HenriFrühstück
Vor dem Workshop haben wir noch die Möglichkeit genutzt, uns ein wenig das Henri Hotel anzuschauen. Ein Boutique Hotel am Ku’damm. Während ich durch die Flure und Zimmer schleiche, denke ich immer wieder, dass mein Vater sich hier sehr wohl fühlen würde. Genau sein Ding, genau sein Ding – würde Mademoiselle Nicolette jetzt sagen.

Nach dem Vortrag essen wir zusammen Abendbrot. Es gibt hausgemachte Stulle {himmlisch gut!} und einen köstlichen Cocktail, der optisch auch einfach eine Wucht ist. Meiner natürlich alkoholfrei. Weil es so schön ist, versacken wir alle noch ein wenig. Ein wenig ist gut. Letztendlich saßen Sophie, Britta, Jette, Mari und ich noch bis knapp halb elf, meine ich. Es war auch einfach zu schön. Währenddessen schlummert der kleine Junge selig auf mir. Ich habe es sehr genossen, habe viel gelacht und mich zurückgelehnt.

Reisen mit Kleinkind
Zurück auf dem Zimmer mache ich den Jungen bettfertig und beginne noch eine WDR Doku. Ich bin aber zu müde und klappe den Rechner irgendwann zu. Leider ist auch diese Nacht nicht reich an Schlaf. Als es langsam wieder hell wird, werd ich ein wenig ungeduldig. Ich bin so müde. Als der Wecker um 8 Uhr klingelt, bleibe ich einfach liegen. Um halb zehn gehe ich zum Frühstück und genieße es. Die Atmosphäre im Henri Hotel, die netten Leute. Ich führe ein sehr freundliches Gespräch mit einem anderen Hotelgast, die Mitarbeiterinnen bleiben immer wieder am Tisch stehen und flirten mit dem Boy. Das ist wirklich ein wunderschöner und entschleunigter Start in den Tag. Ich genieße es in vollen Zügen. Anschließend gehe ich wieder auf mein Zimmer, füttere den Kleinen, bleibe ein wenig mit ihm liegen, packe meinen Koffer und beobachte dann das Baby beim schlafen, als mein Handy aufleuchtet. Ein Foto von Henry. Ein Bild von dem Hotel, in dem ich bin. Er holt mich mit Mimi ab und wir genießen noch ein wenig Zeit in Berlin und gehen im Anschluss ins Neni essen. Leider können wir den Hype nicht verstehen. Das Essen ist ok, aber eben ok. Nicht überragend. Und so leid es mir tut, aber die Toiletten sind so dreckig und verschmutzt. Jede Bahnhofstoilette ist sauberer. Wir kommen nicht wieder. Nach dem Essen sagen wir noch, dass wir das nächste Mal lieber wieder zu dem libanesischen Imbiss in Prenzlberg fahren. Das Essen war beim letzten Mal eine Wucht!

Kurz darauf machen wir uns auf den Weg nach Hause. Während der Autofahrt schlafen die Kinder und wir genießen die Ruhe für uns zwei.

Das war mein Wochenende in Bildern.
Was habt ihr schönes gemacht oder gedacht?

 

Weitere Wochenenden in Bildern – Beiträge findet ihr bei Susanne.

Neni

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14 Kommentare

  • Antworten Kristina Dinges 19. November 2017 at 18:24

    Was für ein schönes Wochenende und so tolle Bilder. Dein Kleiner entwickelt sich ja prächtig. Und die Mutti ist trotz Schlafmangel einfach unglaublich hübsch. Wir haben das Wochende ruhig angehen lassen und waren zu Hause.

    Falls du Lust hast schau doch gerne auf meinem Blog und auf Instagram vorbei 🙂

    • Antworten Janina 19. November 2017 at 19:52

      Liebe Kristina,

      ganz ganz lieben Dank. Das war auch ein schönes Wochenende. 🙂

      Ich muss sagen, ich bin so so so unfassbar müde. Man vergisst das ja irgendwie immer wieder. Zum Glück. Sonst würde es wohl immer bei einem Kind bleiben, haha.

      Das klingt auch nach einem schönen Wochenende!

      Liebe Grüße
      Janina

  • Antworten Moni 19. November 2017 at 19:26

    Das klingt nach einem fabelhaften Wochenende, das mit einer tollen Überraschung endete. Supi. Halt deinen Herzmann fest. Er ist wundervoll zu euch.

    • Antworten Janina 19. November 2017 at 19:50

      Liebe Moni,

      das war es auch. Ein wundervolles Wochenende. <3

      Wir halten uns gegenseitig fest und schätzen uns. Ich glaube auch, das ist bisher der Schlüssel zum Glück. 🙂

      Ganz liebe Grüße an Dich
      Janina

  • Antworten Sophie 19. November 2017 at 22:32

    Liebe Janina,
    vielen Dank! Es war schön, dich mitten in Berlin zwischen Damensalon, Herrenzimmer und historischen Fliesen wiederzusehen. Eigentlich wollte ich schon viel früher zu Hause sein, aber die Runde war so gemütlich.
    Dein Sohn war einfach nur zauberhaft. Und flirten kann er wirklich gut! 😀

    Liebe Grüße, Sophie

    • Antworten Janina 20. November 2017 at 8:46

      Liebe Sophie,

      mein Plan war eigentlich auch, früh ins Bett, mal in Ruhe etwas Netflix schauen und eventuell ein wenig Schlaf sammeln. Aber das, was ich bekommen habe, war doch glatt so viel besser. 🙂

      Ganz ganz liebe Grüße an dich und hab eine schöne Woche,
      Janina

  • Antworten Dddddddd 20. November 2017 at 10:09

    Diese Pressereise hatte für die Leser sowas von Null Wert. Abgesehen davon finde ich es respektlos sich während einer Stadtführung mit ernstem Thema so daneben zu benehmen

    • Antworten Janina 20. November 2017 at 10:26

      Lieber Fake-Account,

      darf ich einmal kurz nachhaken, wo genau ich mich bei welchem ernsten Thema daneben benommen habe?
      Das ist mir dann wohl, obwohl ich ja Teil der Reise war, entgangen. Und allen anderen Anwesenden dann wohl auch. 🙂

      Es ging um Pöppelmann und August den Starken, alles war sehr interessant. Gern kann ich dich geschichtlich auch ein wenig mitnehmen und dich an meinem Wissen nach einer guten Städtetour teilhaben lassen? Oder aber, eine noch bessere Idee, du setzt dich in den Zug oder dein Auto und besuchst diese wunderschöne Stadt. Sie ist absolut sehenswert. Es lohnt sich!
      Gern schreibe ich dir auch noch ein paar Tipps nieder, oder aber du wartest doch zwei Tage, dann kannst du nämlich alles zusammengefasst auf dem Blog lesen. DAS ist nämlich dann der Beitrag zu meiner Pressereise.

      Hab einen wundervollen Tag,
      Janina

  • Antworten Sophie 20. November 2017 at 11:16

    Liebe Janina, ich finde es immer wieder schade, wenn solche Kommentare auftauchen.
    Wenn man sich Mühe gibt, einen liebevollen Text verfasst, und dann kommt dann sowas. Hab einen schönen Tag❤️

    • Antworten Janina 20. November 2017 at 11:24

      Liebe Sophie,

      es ist auch schade. Aber es ist wie es ist. Und eigentlich zeigt es nur eines, manche haben wirklich keine echten Sorgen oder können ihr Leben nicht genießen. Ich glaube ja, uns geht es in Deutschland so so gut, dass es gerade so eine Unzufriedenheit fördert. Wir sind sicher, haben keinen Krieg, keine echte Angst vor Hunger oder Durst. All das ist ein Privileg auf dieser Welt. Aber es führt eben auch dazu, dass der Mensch, der hier lebt und es nicht anders kennt, sich zu solchen Unzufriedenheiten hinreißen lässt. Ist so eine Theorie, die ich habe.

      Ich danke dir für deinen lieben Kommentar. Der hebt sowas um das Hundertfache auf. <3
      Janina

  • Antworten Sure 20. November 2017 at 12:10

    Ach Janina,
    in Deutschland geht es uns also so gut, dass wir keine (echte) Angst vor Hunger und Durst haben müssen? Sure?? Du hast wohl vergessen, dass die Altersarmut in Deutschland wächst, dass Rentner Pfand sammeln gehen, um sich etwas zu essen kaufen zu können, dass die Zahl an Obdachlosen wächst. Wie kann man so blind und unwissend sein?

    Und es ist sehr wohl nicht nur der Kommentatorin aufgefallen, dass du dich total unpassend auf der Stadtführung benommen hast. Dein im Kreis Gedrehe, als es um die Bombardierung Dresdens im 2. WK ging, war so unfassbar unpassend und daneben. Das meinte der Kommentar eben. Aber nein, du bist dir natürlich wie immer keiner Schuld bewusst. Alles dumme und missgünstige Menschen, die das eigene Leben nicht genießen können. Ich glaube nicht, dass es daran liegt, sondern an deiner nicht vorhandenen Empathie.

    • Antworten Janina 20. November 2017 at 17:03

      Ja, das glaube ich. Natürlich ist Altersarmut ein Problem. Genau wie es Alleinerziehende schwer haben. Und dann sind da noch zig andere Probleme in diesem Land. Aber all das ist sich kein Vergleich zu anderen Ländern. Denn fast überall auf der Welt herrscht wirklich Armut, bitterste Armut. Kein sauber Trinkwasser, nichts. Und so war es gemeint. Nur so. Und ja, ich glaube fest daran, dass wir dadurch derart verwöhnt sind, dass wir uns andere Probleme suchen oder machen. Einfach weil wir in dieser sicheren Blase leben, nichts anderes kennen. Ich glaube sogar fast, dazu gibt es auch wissenschaftliche Texte. Musst du mal Google anschmeißen, wenn dich das interessiert.

      Und auch hier noch einmal, nein, ich habe mich nicht daneben benommen. Sicherlich nicht. Aber gut, da werden wir beide nicht auf einen grünen Ast kommen.

      Gruß nach Leipzig
      Janina

  • Antworten Britta 20. November 2017 at 12:55

    Hallo Janina, es war mir eine Freude Dich kennenzulernen und gemeinsam zu „versacken“ : )) Immer wieder gerne
    Liebe Grüße Britta

  • Antworten Sophie 20. November 2017 at 13:10

    Janina, ich habe noch eine kleine Frage allgemein.Ihr habt doch die Nonomo Federwiege…Wie zufrieden seid ihr mit ihr?glg Sophie

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