Kolumne

WER BIN ICH | 1000 FRAGEN AN MICH SELBST | SELBSTFÜRSORGE UND EIN EXPERIMENT #3

21. Januar 2018
Selbstfürsorge

 

|| WER BIN ICH ||
Selbstfürsorge und Experiment,
1000 Fragen an mich selbst #3

{Selbstfürsorge}

„…die Fähigkeit mit sich gut umzugehen, zu sich selbst gut zu sein, sich zu schützen und nach sich selbst zu schauen, die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen, Belastungen richtig einzuschätzen, sich nicht zu überfordern oder sensibel auf Überforderungen zu bleiben.“

Wow, jetzt befinden wir uns schon in Woche drei des Experiments: Selbstfürsorge. Doch hat sich bei mir in dieser kurzen Zeit etwas verändert? Habe ich etwas anders gemacht? Ja!

Ich bin gerade dabei, wieder mehr an mich zu denken. Mir Freiräume einzuräumen und diese auch einzufordern, und das tut gut. So war ich diese Woche in Ruhe auswärts frühstücken und wir haben einen wundervollen Abend mit Freunden verbracht. Das haben wir schon so unfassbar lange nicht getan. Spätabends im Auto, auf dem Weg nach Hause, waren wir ganz beseelt. Ich denke, mit dem neu erlangten Bewusstsein und meinen Vorsatz gehe ich noch einmal ganz anders an den Alltag heran. 

In jedem Fall freue ich mich sehr, dass Johanna dieses tolle Experiment ins Leben gerufen hat.

 

1000 Fragen an mich

1000 Fragen an mich:
Wer bin ich?

Trennst du deinen Müll?

Ja, das machen wir. Und das, obwohl mir mal erzählt wurde, dass der Großteil des Mülls eh wieder zusammenfindet und letztendlich verbrannt wird. Dass es eigentlich nicht wirklich viel Sinn macht, den Müll zu trennen. Abgesehen von Glas und Papier. Das hat mich damals irgendwie geschockt.

Dabei gibt es Möglichkeiten, PET gut zu recyceln. Frosch macht das zum Beispiel. Die kaufen altes PET auf und lassen daraus ihre Verpackungen herstellen. Das ist eine super Sache. Generell bin ich aber auch immer wieder schockiert, wie viel Müll sich täglich bei einer Familie wie uns anhäuft. Das ist einfach viel zu viel Müll.

 

Warst du gut in der Schule?

Ja, doch. Irgendwie war ich immer recht gut. Außer in Mathematik und Physik. Diese zwei Fächer haben mich viele Nerven gekostet. Mir fehlt da einfach das Verständnis. Sonst fiel mir das lernen immer leicht. Obwohl ich nie zu den Schülern und Studenten gehörte, denen der Stoff so zugeflogen ist. Das habe ich immer bewundert. Ich selbst musste (und muss) immer einiges tun, um mir neues Wissen anzueignen.

 

Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?

Ich bin extrem schnell. Im Vergleich zu Henry bin ich schneller als der Blitz. Ich nutze dafür die Zeit nach dem Duschen, um mich in Ruhe ein wenig hübsch zu machen. Das genieße ich immer sehr. Meine kleine Insel im Alltag und ein guter Start in den Tag.

 

Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?

Sicherlich gibt es außerirdisches Leben. Ich glaube nicht, dass wir die einzigen Lebewesen in diesem All sind. Das zu glauben, wäre meiner Meinung nach auch irgendwie ein wenig vermessen. Oder was denkst du?

 

 

Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf?

Unterhalb der Woche ziemlich zuverlässig gegen 6.15 Uhr. Am Wochenende stellen wir uns keinen Wecker. Die Kinder sind da unser morgendlicher Alarm, haha. Manchmal, wenn ich viel zu tun habe, stelle ich mir den Wecker früher, manchmal sogar gegen 4.30 Uhr. So kann ich noch ein wenig arbeiten, bevor es hier heißt: Aufstehen, Frühstück, Kinder anziehen, Schule und Kita.

 

Feierst du immer deinen Geburtstag?

Ja, immer. Bei uns in der Familie war der Geburtstag immer etwas ganz besonderes. Es gab einen kleinen Gabentisch mit Geschenken, Kerzen und es wurde gesungen. Als Kind bekam ich oft einen selbstgebastelten Haarkranz oder ein Krönchen aus Pappe. Meine Eltern haben unseren Geburtstag immer wunderschön gestaltet. Ich erinnere mich immer gern daran zurück – das sind wundervolle Erinnerungen an meine Kindheit.

Heute mache ich es für meine Kinder und Henry genau so. Der Geburtstag ist ein besonderer Tag und wird dementsprechend gefeiert. Auch heute gibt es hier einen Gabentisch, mit Kuchen, Kerzen und kleinen Geschenken. Es wird geschmückt, Ballons werden aufgeblasen, eine Girlande wird aufgehängt. Das ist schön.

 

Wie oft am Tag bist du auf Facebook?

Das ist unterschiedlich. Manchmal zweimal am Tag, dann mal zwei ganze Tage gar nicht. Ich muss an dieser Stelle sagen, dass ich zu den „Alten“ gehöre und Facebook in jedem Fall noch mein liebster Social Media Kanal ist.

 

 

Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten?

Salz in der Wunde. Es war in unserer alten Wohnung immer die große Wohnküche, die mich so begeistert hat. Was hab ich die geliebt. Ich habe immer von solch einer Küche geträumt. Kochen und dabei zusammen sitzen, essen, lachen, spielen. Schön war das. Jetzt haben wir eine offene Küche, die ins Wohnzimmer geht. Und ich stelle immer mehr fest, ich mag das nicht. Ich find es nicht schön, dass es im Wohnzimmer nach Essen riecht. Ich mag nicht auf der Couch sitzen und in die Küche schauen. Irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden. Und jetzt wird es schwer. Ich würde fast sagen, das Schlafzimmer gefällt mir als Raum am besten. Und im Arbeitszimmer halte ich mich auch total gern auf. Das ist gemütlich und schön.

 

 

Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?

Gestern. Einen wunderschönen gestromerten Boxer. Ich bin mit Boxern aufgewachsen und immer wenn ich einen sehe, geht es ein wenig mit mir durch.

 

 

Was kannst du richtig gut?

Zuhören. Ich kann gut zuhören, finde ich.

Und ich schreibe gerne. Ich finde, das kann ich auch ganz gut. Allerdings wünschte ich mir ein wenig mehr Ruhe zum Schreiben. Die habe ich nicht mehr. Ständig ist da jemand, der was möchte und dementsprechend sind da so viele Ideen für schöne Texte in meinem Kopf, ich habe aber schlichtweg nicht die Ruhe, sie niederzuschreiben. Das stimmt mich oft traurig und nervt. Manchmal setze ich mich hin und dann klopft der erste an die Tür, der zweite hat Hunger, Durst oder möchte etwas anderes. Aber kommt Zeit, kommt Ruhe.

 

 

Wen hast du zum ersten Mal geküsst?

Einen Italiener in Italien. Ich war 14 und er war wunderschön. Er sah aus wie eine Kopie von Leonardo DiCaprio, wirklich ein wunderschöner Junge. Wir gingen am Abend am Wasser spazieren, er spendierte mir eine {wirklich grottenschlechte} Pizza und später gingen wir Hand in Hand zurück. Da bekam ich meinen ersten Kuss. Ich kann mich noch heute erinnern, wie unfassbar aufregend das war. Jetzt fühle ich mich ganz schön alt, das ist ja schon ewig her.

 

 

Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?

Da gibt es einfach so viele Bücher – unter anderem aber „The Secret„* von Rhonda Byrne

Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?

Da haben sich meine Vorstellungen in den letzten Jahren wirklich sehr verändert. Früher mochte ich so unglaublich pompöse Kleider sehr gern. Heute mag ich es eher zurückgenommen. Ich träume von einem langen Rock aus Wildseide. Am liebsten dezent ausgestellt. Dazu ein weicher Kaschmirpullover und roter Lippenstift. Ich denke, das wäre mein Look zu meiner eigenen Hochzeit.

 

Fürchtest du dich im Dunkeln?

Nein. Allerdings merke ich, wie ich mit dem Alter vorsichtiger werde.

 

Welchen Schmuck trägst du täglich?

Eigentlich meinen Verlobungsring. Aber der passt mir seit der Schwangerschaft nicht mehr und schlummert im Schrank. Seit Dezember trage ich dazu täglich meine wunderschöne personalisierte Kette von Merci Maman. Die liebe ich. So hab ich meine Kinder immer bei mir.

 

 

Mögen Kinder dich?

Ich würde jetzt behaupten, ja.

 

 

Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?

Ich liebe es, ins Kino zu gehen. Wir haben hier ein wundervolles kleines Kino, das viele Independent Filme spielt und dann gibt es das wirklich schöne Astor Kino. Das ist dann wirklich noch einmal Kino-Genuss der besonderen Art. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich jedem Film lieber im Kino sehen.

 

Wie mild bist du in deinem Urteil?

Unterschiedlich. Ich war früher in meinem Urteil erstens schnell und zweitens hart. Ich habe mir früher viel zu schnell eine Meinung zu etwas gebildet, ohne zu hinterfragen und mit viel zu wenig Toleranz meinerseits. Das habe ich abgelegt und bin heute so viel milder in meinem Urteil. Meine Sichtweise hat sich auch einfach grundlegend verändert. Ich bin heute der Meinung, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt. Nicht nur richtig oder falsch. Da ist so viel mehr und jeder Weg kann gut sein. Wir sind als Menschen (und vor allem auch als Eltern) so individuell, so unfassbar unterschiedlich – da kann es nur ganz viele verschiedene richtige Wege geben. Ich glaube, wenn wir etwas mit Liebe machen, dann machen wir es gut und richtig.

 

Schläfst du in der Regel gut?

Ich wünsche mir wirklich nichts mehr, als mal wieder eine Nacht mit gutem Schlaf. Das wäre fantastisch. Aktuell kommt der Kleine jede 1 – 2 Stunden. Einmal hat er vier Stunden am Stück geschlafen und ich habe mich danach gefühlt wie ein neuer Mensch. Also meine Kinder sind irgendwie nicht so die besten Schäfer, haha. Aber das kommt auch wieder.

 

 

Was ist deine neueste Entdeckung?

Lacht mich aus, aber ich habe erst vor einigen wenigen Monaten Airdrop entdeckt. Was für eine geniale Sache.

 

 

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