Kolumne

WER BIN ICH | 1000 FRAGEN AN MICH SELBST | SELBSTFÜRSORGE UND EIN EXPERIMENT #5

3. Februar 2018
Oh Wunderbar

 

1000 FRAGEN AN MICH SELBST
|| WER BIN ICH ||
EIN EXPERIMENT #5

Irre, jetzt befinden wir uns schon in Woche 5 der „1000 Fragen an mich selbst“ Challenge. Gerade gestern dachte ich wieder, wie schnell die Zeit voranschreitet. Jetzt befinden wir uns schon wieder im Februar. Es war doch gerade erst Silvester. Wo ist der Januar hin?! Der kleine #OhBoy wächst und wächst und wächst und Mimi wird immer pfiffiger. Und in der kommenden Woche feiert meine kleine Anni ihren 14. Geburtstag. Das heißt, sie ist gar nicht mehr so klein. Ganz im Gegenteil. Der Wahnsinn. Ja, die Zeit rennt. Und das Leben, so wie wir es leben dürfen, ist ziemlich schön. Nun aber zu den nächsten 20 Fragen. Viel Freude damit!

 

Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?

Fünf Jahre können dann wohl eine sehr sehr lange Zeit sein. Ich würde unheimlich viel lesen und schreiben. Vielleicht würde ich in dieser Zeit auch ein Buch schreiben. Ich glaube, so ohne große Ablenkung kommt man sicherlich sehr gut mit dem Schreiben voran. Oder vielleicht würde ich mich im Malen versuchen.

 

Was hat dich früher froh gemacht?

Da gibt es so viele Dinge, die mich wirklich froh gemacht haben. Besonders gern denke ich aber an all die Tage, Wochen und Monate im Garten zurück. Daran, wie Opa den Fernseher auf die Terrasse gestellt hat, um mit uns Formel 1 zu schauen. Oder wie ich im Zelt übernachtet habe. Gesellschaftsspiele mit Mama, Papa und Opa. Da gibt es einfach so unheimlich viele schöne Erinnerungen. Und oft habe ich mich am Abend mit meiner Taschenlampe unter der Bettdecke versteckt, um noch in Ruhe zu lesen.

 

 In welchem Outfit gefällst du dir sehr?

Das ist ganz unterschiedlich und meine Vorlieben wechseln da recht häufig. Aber ich bin schon immer eine Frau, die gern und bevorzugt Kleider und Röcke trägt. Viele Jahre habe ich so gut wie nie eine Hose getragen. Heute trage ich auch gern Jeans oder Hosen aus Stoff. Aber trotzdem schlägt mein Herz noch immer für Röcke und Kleider. Ich gefalle mir also in einem Kleid meist besonders gut. Das mag ich. Das wirkt feminin. Und es betont die Beine.

 

Was liegt auf deinem Nachttisch?

Ich besitze keinen Nachttisch. Aber ich habe auf meiner Seite des Bettes einen kleinen Korb an der Wand, in dem vier Bücher und Nasentropfen liegen. Neben meinem Bett liegt dann meist noch ein Laptop, ein Ladekabel für das Handy und den Rechner sowie eine Flasche Wasser.

 

Wie geduldig bist du?

Mein zweiter Vorname ist leider Ungeduld. Ich wünschte, ich wäre in vielen Situationen geduldiger. Wenn ich mir etwas wünsche, vornehme oder gar auf etwas warte, dann muss das im besten Fall immer gleich und ganz schnell passieren. Ich trainiere mich aber in Geduld und finde, ich bin heute schon weitaus geduldiger, als noch vor ein paar Jahren.

 

Wer ist dein gefallener Held?

Mein Opa war und ist mein Held.

 

Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?

Nein. Alle Fotos, die sich auf meinem Handy befinden, mag ich. Es sind Schnappschüsse aus unserem Alltag, Urlaubsbilder, Kinderfotos und Bilder meiner Familie. Ich vermute fast, mein Fotoalbum auf meinem Handy ist mehr als unspektakulär. Bikini-Fotos aus dem Urlaub gibt es. Aber, nun ja, es sind halt Urlaubsfotos vom Strand.

 

Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?

Irgendwie hat sich der alte Kreis irgendwann zerschlagen. Wie das so häufig ist, die meisten gehen mit dem Studium weg und kommen auch nicht wieder. Und so war es auch hier bei uns. Um ehrlich zu sein bin ich wohl mit die Einzige, die in Hannover geblieben ist. Der Rest ist irgendwie irgendwo verstreut. Hamburg, Berlin, Düsseldorf oder gar im Ausland. Und doch ist man im Kontakt. Zwar nicht regelmäßig, aber man hört sich doch immer wieder. Mit meiner engsten Freundin gehe ich nun seit fast zehn Jahren durch dick und dünn. Ich kann mir mein Leben ohne sie wirklich nicht vorstellen und das ist keine Floskel.

 

Meditierst du gerne?

Jein. Je nach Lebenslage und Situation ist das unterschiedlich.

 

Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?

Ich nehme Schlechtes an und hake es ab. Ich zerbreche mir nicht mehr den Kopf über Dinge, die passiert sind und die ich aber gar nicht in der Hand habe. Wenn ich also mal einen schlechten Tag hatte, und schlechte Tage gibt es, dann versuche ich einfach, sie abzuhaken und tue Dinge, die mir gut tun. Ich nehme ein Bad, verbringe Zeit mit den Kindern, trinke in Ruhe einen Kaffee oder schaue einen Film. Oft hilft ein Telefonat mit meiner Freundin. Dann ist der Tag sofort vergessen.

 

Wie heißt dein Lieblingsbuch?

Es gibt so viele gute Bücher und ich kann mich gar nicht festlegen, welches wohl mein Lieblingsbuch ist. Vor kurzem habe ich das Buch „Trümmerkind“ ausgelesen. Das war wirklich sehr gut und ich kann es euch nur empfehlen. Spannend und gut geschrieben. Ein Buch, das man eigentlich nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Ein Buch, das ich im letzten {oder vorletztem?} Jahr gelesen habe und welches mich wirklich sehr berührt hat: „Der Junge, der vom Frieden träumte!“. Wenn ihr gerne lest, dann kauft euch dieses Buch. Es ist gut geschrieben und regt zum nachdenken an. Und vor allem bekommt man noch einmal ein besseres Verständnis für den Nahost-Konflikt. Ein Roman, der unter die Haut geht und man weint Tränen. Wirklich, lest es!

 

Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?

WhatsApp ist mein Feind, haha. Mein Handy ist immer auf lautlos und es vibriert auch nicht. Generell verbringe ich doch recht wenig Zeit am Handy. Man mag es kaum glauben. Und dann sammeln sich bei WhatsApp oft einfach mal zig Nachrichten innerhalb kürzester Zeit an. Jeder der mich kennt, wundert sich nicht mehr, wenn auf WhatsApp keine oder nur eine sehr späte Antwort kommt. Am meisten kommuniziere ich mit meiner Familie in unserer Familien-WhatsApp-Gruppe oder aber mit Henry oder Anni.

 


Was sagst du häufiger: Ja oder nein?

Ja, definitiv ja.

 

Gibt es ein Gerücht über dich?

Bei der Frage musste ich kurz lachen. Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben niemals so viele Gerüchte über mich gehört und gelesen, wie in den letzten Jahren. Hey Blogger Life.

 

Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?

Tatsächlich mag ich meine Arbeit sehr gern. Mein Hobby ist sozusagen mein Beruf und auch meine freie Tätigkeit macht mir sehr viel Freude. Wenn dem nicht mehr so wäre, würde ich mir etwas anderes suchen – denke ich. So hab ich es immer gemacht. Vermutlich wäre es auch nur ein paar Wochen ohne Arbeit schön und dann würde mir etwas fehlen, denke ich. Ich würde, hätte ich die finanziellen Mittel, mehr Reisen und vermutlich im Ausland leben. Aber arbeiten, das würde ich immer.

 

Kannst du gut Auto fahren?

Ich bin der Meinung, ich bin ein sehr guter Autofahrer. Nur das Parken, das war viele viele Jahre nicht meine Königsdisziplin. Ganz im Gegenteil. Ich kann gar nicht mehr sagen, wie viele Schilder, Parkbegrenzungen, Autos oder Bäume ich geknutscht habe. Aber es waren viele. Sehr viele. Ein Grund, warum ich in der Innenstadt fast immer irgendwen auf der Straße angesprochen habe, mit der Bitte, mein Auto einzuparken. Fun Fact: Es hat niemals jemand Nein gesagt. Henry hat mir dann allerdings mit viel {sehr sehr viel Geduld} und Ausdauer das Parken beigebracht. Aber auch heute bin ich noch immer kein Pro.

 

 Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?

Nein. Ganz und gar nicht. Ich wollte das sehr sehr lange. Ich hatte immer Angst. dass mich jemand nicht leiden könnte. Aber das habe ich heute ganz abgelegt. Ich denke nicht mehr darüber nach, was andere denken könnten. Ob sie mich nett finden oder nicht. Wozu auch? Man kann nicht jeden mögen. Man kann nicht jeden nett finden. Und das ist auch ok so.

 

Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht?

Nichts. Ich glaube nämlich, dass uns jede Erfahrung weiter bringt. Auch die Enttäuschungen. Generell aber habe ich das Gefühl, dass das Liebesleben mit dem Alter immer besser wird. Wohl auch deshalb, weil man die eigenen Unsicherheiten ablegt und weiß, was man möchte.

 

Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?

Ich gehe ja unheimlich gern aus. Gerade im Sommer verbringe ich die Abende gern draußen. Mit einem Cocktail im Park oder am einem Gin Tonic am Wasser. Das haben wir immer sehr gern und häufig gemacht. Einfach den Weißwein oder Gin eingepackt, uns auf eine Bank am Wasser gesetzt und genossen. Ach, das würde ich gern bald wieder einmal tun. Und sonst, gehe ich gern ins Kino. Ich liebe unser kleines Kino am Raschplatz, welches tolle Independent-Filme spielt. Auch gehe ich gern Essen und entdecke immer wieder etwas Neues. In einer guten Bar kann ich über Stunden versacken.

 

Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen?

Oh ja. Mal Hand aufs Herz, mindestens eine Ordnungswidrigkeit haben wir doch alle auf dem Gewissen.

 

 

Meine letzten Beiträge zu „1000 Fragen an mich“, findet ihr hier:

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

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6 Kommentare

  • Antworten Finja 4. Februar 2018 at 18:30

    Immer wieder eine Freude, deine Beiträge zu lesen.
    Trümmerkind habe ich schon auf meiner Merkliste. Aber zunöchst noch einen guten Stapel Bücher neben dem Bett, der zuerst gelesen werden möchte.

    Ich kann dir noch 28 Tage lang von David Dafür empfehlen. Ein unglaublich guter Roman, der ebenfalls nicjt mehr (oder zumindest nur schwer) beiseite gelegt werden kann…

    Whatsapp… 😉✌🏼

    Liebe Grüße
    Finja

    • Antworten Janina 7. Februar 2018 at 10:24

      Liebe Finja,

      das freut mich so so so doll.

      Trümmerkind hab ich wirklich in einem Rutsch weggelesen. Das hatte ich lange nicht mehr. Trotz Müdigkeit. 🙂

      28 Tage schaue ich mir jetzt gleich mal an. Danke für den Tipp. Ich finde, es gibt nichts besseres als gute Bücher.

      Ganz liebe Grüße
      Janina

  • Antworten Elena 6. Februar 2018 at 7:28

    Hast du deine Brille nicht auf dem Nachttisch bzw. neben deinem Bett liegen? Ich lege meine Brille immer abends dort ab, da ich sonst morgens blind wie ein Maulwurf meine Brille suchen müsste.

    • Antworten Janina 7. Februar 2018 at 10:23

      Liebe Elena,

      die lege ich immer auf die Fensterbank, aus Angst, eines der Kinder könnte die in die Hände bekommen. 😀

      Ganz liebe Grüße
      Janina

  • Antworten JesS von feierSun.de 6. Februar 2018 at 18:56

    Es ist spannend, wie oft Antworten sich überschneiden und wie oft sie auseinander gehen. Mein Opa war auch mein Held und ein Buch schreiben ist ja mein heimlicher Wunsch…. Janina, ich drück Dich.
    JesS

    • Antworten Janina 7. Februar 2018 at 10:22

      Das find ich auch erstaunlich. 🙂

      Generell finde ich die Reihe #1000Fragen spannend, weil man so viel „zwischen den Zeilen“ mehr erfährt von der Autorin.
      Das mag ich.

      Ich sende dir liebe Grüße und ich drück dir heute die Daumen
      Janina

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