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Hurra hurra, die Teletubbies sind wieder da!

„Die Teletubbies sind empathisch, freundlich, lebensbejahend und vor allem extrem humorvoll.“

Als vor einigen Wochen ein kleines Päckchen mit den vier sprechenden Teletubbies ankam, hat sich eine Person hier ganz besonders arg gefreut. Ja, es gab da sogar jemanden, der ist  vor Freude im Kreis gesprungen. Und ich verrate euch was: Es waren nicht die Mädels und auch nicht Henry – haha.

Teletubbies – das ist für mich eine Erinnerung an meine späte Kindheit. Nicht, weil ich sie als kleines Mädchen geschaut hätte, nein. Da gab es die vier putzigen kleinen Wesen noch nicht. Aber meine Schwestern haben sie gesehen. Und da ich als große Schwester einen eigenen Fernseher in meinem Zimmer hatte, gab es so Sendungen, die haben die {heute gar nicht mehr} Kleinen immer bei mir gesehen. So auch die Teletubbies.

„Tinky-Winky, Dipsy, Laa-Laa und Po“, der Ohrwurm überhaupt. Das Teletubbies-Lied.
Und dazu das Sonnenbaby.

Erst vor kurzem habe ich gelesen, dass das „Sonnenbaby“ aus der Sendung von damals heute in London studiert. Wow, die Zeit verfliegt nur so.

20 Jahre ist es her, dass damals die erste Folge der Teletubbies ausgestrahlt wurde. Und ich kann mich sogar noch erinnern, wie kontrovers das diskutiert wurde. Eltern waren sich uneinig und nicht sicher, was sie von der Sendung halten sollten. Fakt ist aber: Weltweit, nämlich in 120 Ländern, waren die Teletubbies ein großer Publikumsliebling. So groß die Kritik in Deutschland anfangs auch war, schnell etablierten sich die Teletubbies – nicht zuletzt, weil es damals die erste Fernsehsendung war, die für Kleinkinder produziert wurde.

Unaufgeregt, fröhlich, friedlich und bunt. In einem dem Alter angemessenem Tempo,
mit vielen Liedern, Versen und kurzen Geschichten.
Das waren und sind die Teletubbies.

Wortwiederholungen und ein leicht verständlicher Sprachschatz unterstützt das Lernen und regt zum Mitmachen an.

„Hinter den Hügeln und keinem bekannt,
hier liegt das Teletubby-Land.“

Sie sind wieder da, die Teletubbies!
Täglich um 9.45 Uhr bei KiKA
Klitzekleine Einblicke bekommt ihr HIER.

Und jetzt sind sie wieder da. In einer Neuauflage. Überarbeitet und doch noch die Alten. Die Sprache wurde überarbeitet. Und sie sind nicht mehr allein, aber mehr mag ich eigentlich gar nicht verraten. Aber psst, es wird süß.

Jede Episode ist mit knapp 10 Minuten angenehm kurz und richtet sich an Kleinst- und Kleinkinder.

Wie ihr wisst, darf auch unsere Kleinste Fernsehen. Wenn auch sehr begrenzt. Wichtig ist mir dabei immer, dass sie niemals allein „vor dem Fernseher {bei uns PC} geparkt“ wird. Und dass es nicht zur Routine bzw. Gewohnheit wird. Bei uns ist Fernsehen ein gemeinschaftliches Erlebnis. Wir begleiten sie dabei, unterhalten uns währenddessen, erklären Situationen – sind im Dialog. So war es damals schon bei uns zu Hause und so habe ich es mit Anni gehandhabt, und genau so führe ich es mit Mimi fort. Das Schauen gewisser Sendungen als Gemeinschaftserlebnis. Damals, als ich noch jung war, war es z. B. das allseits bekannte Sonntagsmärchen auf Kika. Jeden Sonntag haben wir uns schon morgens darauf gefreut, gemeinsam mit unseren Eltern auf der Couch das Märchen zu schauen. Hach, Kindheitserinnerung.

Wenn Mimi die Teletubbies schaut, kann ich beobachten, wie sie aktiv mitmacht. Sie beobachtet die Situationen, spricht die kurzen Sequenzen mit oder ahmt Bewegungen nach. Die Episoden regen damit aktiv den Lernprozess an. Die Sendung ist so konzipiert, dass sie bestens für die Kleinsten geeignet ist. Sie wühlt nicht auf, sie ist nicht schreckhaft. Perfekt also für die Kleinen.

Wie war das bei dir, hast du als Kind Fernsehen geschaut?
Darf es dein Kind heute?
Und wenn ja, wie sind die Regeln?

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Kommentare

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare
  • Lis
    10 Jun 2017 Antworten

    Hey Janina,
    meistens gehe ich mit dir ja konform, beim Werben für Kleinkinder-TV allerdings nicht ?
    Wie ihr das handhabt, hört sich recht vernünftig an und so schätze ich euch auch ein. Letztendlich muss das jeder selbst entscheiden, ob und wie oft er sein Kind fernsehen lässt. Ich persönlich halte nichts vom TV für unter Dreijährige. Bei jüngeren Geschwisterkindern lässt sich das aber vermutlich nur schwer vermeiden. Werbung in diese Richtung käme für mich allerdings nicht in Frage.
    Ein schönes Wochenende und viele Grüße,
    Lis

  • Mamamaj
    10 Jun 2017 Antworten

    Tut mir leid aber die Teletubbies finde ich absolut furchtbar, Das fand ich damals als sie erfunden wurden ebenso wie heute. Meine Kinder haben sie noch nie gesehen und das wird hoffentlich auch so bleiben. Bei meinem Großen haben wir es die ersten 3 Jahre weitestgehend vermieden, dass er fernsieht. Irgendwann durfte er das Sandmännchen gucken. So haben wir uns langsam gesteigert. Seine Schwester ist 2,5 Jahre jünger als er und hat früher angefangen fern zu sehen. Ca. mit 1,5 oder 2. Heute sind die beiden 9 und fast 7 und dürfen 4 mal pro Woche jeweils ca. eine halbe Stunde fernsehen. Entweder Sendung mit der Maus (da gucken auch wir Eltern mit) oder was sie selber wählen (momentan Bibi und Tina oder Was ist Was TV). Ab und zu machen wir einen Fernsehtag und schauen gemeinsam einen Film, wobei wir uns nach dem FSK ab 6 richten.
    Unser Jüngster, 8 Monate, wird sicher auch eher mit fernsehen beginnen als unser 1. Kind. Aber ich möchte es möglichst lange rauszögern, weil ich finde Kleinstkinder brauchen noch kein fernsehen (und auch die älteren nicht im Übermaß).
    Viele Grüße, Mamamaj

  • Susie
    11 Jun 2017 Antworten

    Also ich kann die Faszination für Telepuppies überhaupt nicht nachvollziehen. Empfinde es eher als „verdummend“. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum Eltern ihren Kindern sowas zeigen. Es gibt weitaus bessere Sendungen für Kinder in dem Alter, wenn man nicht komplett auf Fernsehen verzichten kann. Generell bin ich aber der Meinung, dass Kinder in dem Alter noch gar kein Fernsehen schauen müssen.

  • Vera
    12 Jun 2017 Antworten

    Mein Sohn ist 1,5 und geht seit einem halben Jahr in die Kita. Wenn wir am späteren Nachmittag zu Hause sind hat der kleine Mann schon einen turbulenten Tag gehabt. Es wurde viel gespielt, getobt und Zeit mit anderen Kindern verbracht. Den Lautstärkepegel in so einer kleinen Gruppe mit den ganzen Minis darf man dabei auch nicht vergessen. Wenn wir uns dann also ab und an aufs Sofa kuscheln und eine Folge von irgendeiner Kindersendung auf Netflix anschauen, habe ich damit kein Problem. Ich denke, es sollte auf keinen Fall überhand nehmen und etwas besonderes bleiben.

  • Sarah
    12 Jun 2017 Antworten

    Wir durften als Kinder eigentlich gar kein TV schauen, begonnen hat das tatsächlich erst als wir umgezogen sind, und dann später Satelliten im neuen Haus hatte. Da war ich ca. 5 Jahre alt. Und dann auch so Sendungen wie Sandmann, Tigerentenclub oder die Sendung mit der Maus. – Ja die Teletubbies kenne ich noch so ein bisschen, das war okay, aber begeistert hat es mich als Kind jetzt nicht 😉 obwohl es meine Schwester echt super fand 🙂

  • Bianca
    13 Jun 2017 Antworten

    Auweia…ich hätte ja nie gedacht, dass die Teletubbies nochmal wiederkommen. Mein Sohn hat sie noch nie gesehen. Er darf mit seinen 3 Jahren fernsehen, aber bei uns laufen eigentlich nur Disneyfilme. Gerade Cars und Planes stehen momentan hoch im Kurs, weil er die Geschichten mit seinen Autos und Flugzeugen nachspielen kann. Disney geht einfach immer und bei vielen Kindesendungen, die heute laufen, möchte ich am liebsten die Hände überm Kopf zusammenschlagen.
    Viele Grüße Bianca
    http://ladyandmum.blogspot.de

  • Mamamulle
    13 Jun 2017 Antworten

    Haha, ich finde die ja ein bisschen gruselig, aber Emmi und Mia lieben sie und haben sie eine Zeit lang auch gucken dürfen, denn sie liefen direkt vor dem Sandmann. Bei uns darf Fernseh geguckt werden – an einem Tag auch mal mehr als an einem anderen, denn Mia hat ein paar DVDs hier liegen und die darf sie gerne rauf und runter schauen. Verbote bewirken nichts Gutes und so soll sie gar nicht so das Gefühl bekommen, das Fernsehen was total Abnormales ist…

    Liebe Grüße =)

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